Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Wochenende

Auf meinem Heimweg hab heut Abend war ich die ganze Zeit am überlegen, ob wir heute noch einkaufen sollten oder erst morgen. Frank landet um 12.40 Uhr. In der Wohnung muss noch hier und dort was getan werden. Da wir eh Frühaufsteher sind, ist es kein Problem, alles zu schaffen. Da meine gesundheitliche Verfassung nicht so gut ist, entschied ich, dass wir morgen einkaufen. Dann hab ich wenigstens heute Abend ein wenig Ruhe. Die Überraschung wartete auf mich als ich nach Hause kam: Bernd hatte schon einige Dinge in der Wohnung erledigt. Ich weiss das sehr zu schätzen, Hausarbeit ist nämlich nicht unbedingt das, was er gerne macht. Mein Schatz, ich danke Dir!

Lange habe ich diese Wochenende herbeigesehnt und jetzt dieser Husten. Manchmal denke ich, dass es besser wird und eine Stunde später ist wieder alles wie es war. Ich kenn das schon so lange ich denken kann: Wenn ich erkältet bin habe ich einen schrecklichen Husten. Für alle Fälle habe ich mir heute in der Apotheke einen Hustenblocker gekauft. Silomat heisst das Präparat. Die Apothekerin hat es mir empfohlen. Leute die Vorträge halten und Husten haben nehmen das auch, sagt sie. Damit ich endlich mal durchschlafen kann werde ich das Zeug heute Abend testen wenn wir schlafen gehen.

Erkältet

Sonntag dachte ich noch, es wäre alles in Ordnung. Aber das war ein Trugschluss. Ich plage mich seit Tagen mit einer ausgewachsenen Erkältung herum. Ein schrecklicher Husten geht mir und meinen Mitmenschen auf die Nerven. Wenn sich der doch nur bald lösen würde. Ich könnte natürlich zum Arzt gehen. Aber wenn ich mir nur das Wartezimmer vorstelle, voll mit anderen Menschen, die ebenfalls erkältet sind und ihre Viren in die Luft schleudern. Nein, ich hab mir was von der Apotheke geholt und hoffe, dass es bald hilft.

Die Tatsache, dass ich heute was in das Tagebuch schreibe, scheint mir zu zeigen: Es geht wohl wieder bergauf. In den letzten Tagen war ich nämlich ziemlich lustlos.

Ich hab’s getan

Das grosse Fenster und die Balkontür sind sauber, von innen. Ich hab aber doch gemerkt, dass es noch eine kleine Anstrengung für mich war. Deshalb hab ich ein paar kleine Pausen eingelegt. Es ist ja nicht einfach so getan. Grosse und kleine Blumentöpfe müssen bewegt werden. Und wie das immer so ist, wenn man erst Mal anfängt: Fensterbank sauber machen, Staub saugen, einen Kaktus umtopfen, trotz Arbeitshandschuh Stacheln in der Hand. Und jetzt noch den Stuhl leimen. Aber nicht jetzt gleich – später.

Mir geht es gut

Die Sonne scheint wieder, es ist eigentlich „Alsterwetter“. Vorsichtshalber wollen wir uns heute lieber noch schonen. Dank Schwedenbitter, Meditonsin sowie Husen- und Bronchialtee fühle ich mich fit. Mich reizt es, die Fenster zu putzen oder sonst irgendwas auf den Kopf zu stellen – wie das halt so üblich ist, wenn Besuch erwartet wird. Aber alles, was ich heute machen würde, müsste zum Wochenende wieder gemacht werden – ausser Fensterputzen. Vielleicht mach ich nur das grosse Fenster im Wohnzimmer und die Balkontür. Ach ja, einen Stuhl muss ich auch noch leimen.

Was passiert mit mir?

Gestern Abend begann es: Kratzen im Hals und ich habe gefroren! Vor dem Schlafengehen habe ich noch mit Schwedenbitter gegurgelt, mein Allheilmittel für innerliche und äusserliche Anwendungen. Heute Morgen war das Kratzen noch immer da. Also noch Mal gegurgelt. Meistens macht sich dann eine Besserung bemerkbar. Aber nein, es wurde nicht besser, schlimmer allerdings auch nicht. In der Mittagspause habe ich mir Hexoralspray gekauft. Das hat bisher auch nicht geholfen. Eben habe ich ein Erkältungsbad genommen und gleich werde ich noch Mal mit Schwedenbitter gurgeln. Ich hoffe, dass ich die Erkältung im Zaum halten kann.

Extra

Am Freitag nächster Woche wollen wir vor dem Besuch des Musicals Mamma Mia essen gehen beim Italiener um die Ecke. Eigentlich wird das Restaurant erst um 18.00 Uhr geöffnet. Aber wenn man mit 8 Personen kommt macht er ja vielleicht eine Ausnahme und öffnet bereits um 17.00 Uhr, sonst wird die Zeit zu knapp. Macht er auch. Klar, das Geschäft lässt er sich nicht entgehen. Heute Abend habe ich den Tisch reserviert. Bevor ich dem Chef mein Anliegen vortrug hab ich ihm erzählt, dass es uns im Dezember so gut gefallen hat bei ihm. Und dann meine Frage: Würden sie für 8 Personen bereits um 17.00 Uhr öffnen? Seine Antwort: Für Sie ja! Ups, er kannte sogar noch meinen Namen vom letzten Mal. Sind wir da etwa aufgefallen? Wenn, dann nur positiv.

Aufräumen

Auf meinem Schreibtisch steht ein Ablagekorb in dem die Dinge liegen, die im Moment unwichtig sind, vielleicht aber mal wichtig werden könnten. Einige von diesen „Dokumenten“ erledigen sich manchmal von alleine und können dann weggeworfen werden. Alle 1 bis 2 Wochen, wenn ich Zeit dafür habe, wird alles durchgesehen und dann eben auch teilweise entsorgt. Heute fiel mir ein Zettel in die Hand, auf dem ich eine geschäftliche Handynummer notiert hatte. Ich wollte sie bei Gelegenheit in unser Kommunikationssystem eingeben. Gerade hatte ich den Zettel beiseite gelegt als das Telefon klingelte. Am anderen Ende war Ali aus Samsun/Türkei, zu dem die Handynummer gehört. Muss ich mir Gedanken machen? Hat das was mit dem hohen religiösen Feiertag in der Türkei und anderen moslemischen Ländern zu tun? Oder war das nur Zufall?

Gertettet …

… ist unser Musicalwochenende am 21./23. Februar. Es gab noch Karten für die Vorstellung von Titanic am Sonntag Nachmittag in Reihe 23. Dort haben wir schon Mal gesessen. Es ist ein schöner Platz. Die Differenz zwischen Preiskategorie I und II bekommen wir erstattet. Ausserdem erhalten wir noch 3 Gutscheine für ein Glas Sekt. Wir freuen uns und Frank freut sich auch. Während ich mit der Dame von Stageholding telefonierte wurde im Radio Werbung für das Musical gesendet. Ich bekam mal wieder eine Gänsehaut.