Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Ein netter Abend mit netten Menschen

Ein Besuch in Lübeck bei meiner Cousine stand heute auf dem Programm, zusammen mit guten gemeinsamen Freunden. Wir sehen uns nicht so oft und wenn, dann meistens auf Feiern, zu denen wir gemeinsam eingeladen sind. Doch dort kann man sich meistens nicht so richtig austauschen. Also treffen wir uns in unregelmässigen Abständen mal hier mal dort. Heute war Susanne dran. Der Höhepunkt bei diesen Treffen ist immer das Essen. Die Gäste wissen natürlich nicht, was die Gastgeberin anbieten wird. Die Überraschung ist dann dementsprechend gross.

Als Vorspeise gab es eine Möhren-Kartoffel-Suppe mit Sekt. Das Hauptgericht war ein Putengulasch. Aber der Knüller war der Nachtisch: Eine Creme aus Baiset (ich weiss jetzt nicht, ob das so richtig geschrieben ist) und Vanillepudding, dazu exotische Früchte – es war der Hammer schlechthin.

Angenehme Gespräche über Gott und die Welt rundeten den gemütlichen Abend ab. Beim nächsten Mal findet das Treffen bei uns statt. Ich hab auch schon eine Idee, was es zu essen geben wird, jedenfalls thematisch.

Knopfaugen

Ein leises, dumpfes Geräusch, ein vorsichtiger Blick zum Balkon: Ja, das Eichhörnchen! Aber es war nicht das, was wir schon mal als Gast beobachtet hatten. Dieses war kleiner und hat eine weisse Blesse. Es sass eine Weile in unserem Futterhäuschen und vertilgte Sonnenblumenkerne. Als es fertig war mit seinem Mahl erkundete es unseren Balkon, sprang über Tisch und Stühle und schnupperte in den Blumenkübeln. Dann ein Sprung auf die Stuhllehne, einen weiteren an das Aussenthermometer, von dort auf die offenstehende Lüftungsklappe (das dumpfe Geräusch) der Balkontür und weiter auf das Dach – weg war es. Niedlich, einfach niedlich.

Mal was neues


Unser Videorecorder funktionierte schon seit längerem nicht mehr einwandfrei. Zuerst fiel die Möglichkeit aus, das Aufnehmen von Sendungen im Voraus zu programmieren. Gut, damit konnten wir mehr oder weniger leben. Aber dann fing das Ding an zu quietschen, egal ob beim Aufnehmen oder bei der Wiedergabe. Und das war dann doch sehr störend.

Es stellte sich die Frage: Brauchen wir ein Aufnahmegerät überhaupt? So richtig notwendig ist das eigentlich nicht, aber hin und wieder haben wir es doch schon vermisst.

2. Frage: Wenn wir was neues kaufen, was kaufen wir dann?: Wieder einen Videorecorder? Die Preise für Videorecorder sind gegenüber DVD-Abspielgeräten extrem hoch. Ausserdem ist die Videotechnik veraltet. Kaufen wir einen DVD-Recorder? Nun ja, die Preise sind natürlich gegenüber Videorecordern noch relativ hoch. Aber wenn man einen Ersatz benötigt – und demnächst benötigen wir ihn ganz sicher – sollte man sich neue Technik kaufen.

Seit ca. 2 Wochen trage ich mich mit dem Gedanken, endlich ein neues Gerät zu kaufen. Aber was? Ein Kombigerät mit einer Festplatte vielleicht? Aber wer benötigt schon 52 Stunden Aufnahmezeit? Ausserdem schreckte mich der Preis von fast 900 Euro dann doch ab. Bernd unterstützte mich mit Recherchen im Internet. Preisvergleiche, Tests und Praxisberichte wertete er aus. Gestern Abend dann der Durchbruch. 2 Geräte kamen in die engere Wahl. And the winner is: Panasonic DMR-E 50.

Wenn ich weiss was ich will, möchte ich es natürlich so schnell wie möglich haben. Heute Morgen schnell noch eine weitere Recherche im Internet wo es das Teil zum günstigsten Preis am schnellsten gibt. Karstadt hat das Rennen gemacht. 2 Minuten vor der Geschäftsöffnung um 09.30 Uhr standen wir bei Karstadt vor der Tür und nach 20 Minuten waren wir wieder auf dem Weg nach Hause.

Auspacken, anschliessen, ausprobieren – alles in Ordnung! Die erste Aufnahme für heute Abend ist einprogrammiert. Mal abwarten, ob die Sendung dann auch aufgezeichnet wird.

Tom

Tom habe ich vor etwa 2 Wochen über das Internet kennen gelernt. Wir haben uns im Chat nett unterhalten. Dabei kam das Gespräch auf Internetprovider. Tom erzählte mir, dass er gern zu Hansenet wechseln würde. Gemeinsam, er bei sich am Rechner – ich an meinem Rechner – durchsuchten wir die Homepage von Hansenet nach den angebotenen Möglichkeiten. Dabei kamen wir auch zum Punkt Freundschaftswerbung. Wir kamen überein, dass wir seine Anmeldung bei uns zu Hause online machen.

Heute war Tom da. Es ist spannend, jemanden zu treffen, den man nicht persönlich kennt. Wir haben nämlich schon mal ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Aber Tom enttäuschte uns nicht. Wir haben auch einen gemeinsamen Berührungspunkt: Sein Freund singt bei den Frankfurter „Mainsirenen“. Und die sind zu Gast in Hamburg bei einem gemeinsamem Konzert mit Schola Cantorosa am 5. Juni. So klein ist die Welt, besonders wohl die schwule Welt.

Eine interessante Entwicklung

Holli hat in seinem Weblog natürlich auch über unseren Besuch berichtet. Diverse Leser haben ihre Kommentare dazu abgegeben, die letztendlich mit dem eigentlichen Anlass absolut gar nichts mehr zu tun hatten: Wir landeten nämlich bei dem Thema Gleitgel zum Selbermachen. Dabei haben wir bei den Hasen wirklich nur gut gegessen, uns nett unterhalten (verbal) und den Urlaubsfilm angeschaut.

Werbung

Vor ein paar Tagen abends in der Fernsehwerbung gesehen: Ofenkäse von Rougette. Lecker sah das aus. Und da wir Käsefans sind hab ich davon mal eine Packung mitgebracht. Hab gedacht so für den Freitag Abend zum Naschen. Wir haben dann unsere Pläne ein wenig modifiziert (wie das auf Neudeutsch heisst), haben den Ofenkäse am Freitag nicht gegessen und dafür gestern noch eine weitere Packung gekauft. Das war dann heute unsere warme Mahlzeit, dazu ein Baguettebrot zum Stippen und eine Flasche Wein.

Also richtig betrachtet ist der Ofenkäse ähnlich wie Käsefondue: Er wird im Ofen heiss gemacht und dann stippt man mit dem Brot da rein. Viel drehen muss man auch, sonst hängen die Käsefäden lang am Brot runter. Aber es ist schmackhaft und macht satt. In diesem Fall hab ich mich von der Werbung mal beeinflussen lassen – was nicht so oft passiert – und wir waren angenehm überrascht.

Bei den Hasen

Seit Wochen haben wir uns auf diesen Abend gefreut und die Vorfreude war berechtigt. Es war ein netter gemütlicher Abend bei Holger und Gunnar. Das Essen war lecker, der Wein war gut, die Stimmung war prächtig. Was will man mehr?

Dank Holgers Wegbeschreibung haben wir das Hasenlager auf Anhieb gefunden. Hinter einer schweren Eisentür leben sie in ihrem gemütlichen Bau.

Beeindruckend war der Videofilm von ihrem USA-Urlaub im vergangenen Jahr. Gunnar hat sich sehr viel Mühe gemacht, die Szenen aneinanderzureihen und den Film mit passender Musik zu hinterlegen. Applaus! Mein Mann hat Blut geleckt, er möchte auch so eine Cam haben.

Noch mal ganz herzlichen Dank für den schönen Abend!

Ach, fast hätte ich es vergessen: Gunnar sieht richtig süss aus mit der Brille!

Er schwindet

Heute Mittag kam die Sonne durch, ein etwas dunstiger blauer Himmel zeigte sich. Auf dem Heimweg schien mir die Sonne warm auf den Rücken. Die Luft war lau und fühlte sich an wie Seide, na gut, eher wie Kunstseide. Aber eins ist klar: Der Winter verabschiedet sich langsam. Es fängt schon wieder an: Morgens noch einen Pullover unter der Jacke tragen und auf dem Heimweg ist das dann wieder zu warm.

Freitag der 13.?

Für diese Woche hatte ich mir heute als Bummeltag (der Tag, an dem man 2 Stunden früher gehen darf) ausgesucht. Nicht das ich total abergläubisch bin, aber man weiss ja nie. Heute morgen schien sich denn auch bei einigen Mitarbeitern eine gewisse Nervosität einzustellen. Eine merkwürdige Stimmung machte sich breit. Ob es nun an diesem Tag lag oder andere Gründe hatte – wer weiss. Ich jedenfalls freute mich schon darauf, heute früher nach Hause gehen zu dürfen.