Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Grand-Prix-Nachlese

Der 52. Eurovision Songcontest ist Geschichte. Und Deutschland landete mal wieder weit abgeschlagen. Das kann man ganz bestimmt nicht unserem Interpreten Roger Cicero anlasten. Sein Auftritt war souverän und professionell – im Gegensatz zu einigen anderen „Künstlern“.

Mit dem Gewinnertitel aus Serbien kann ich nicht so viel anfangen. Da hätte mir Verka Serduchka aus der Ukraine mit „Dancing Lasha Tumbai“ schon eher zugesagt, auch wenn ich dem Titel in unserer privaten Abstimmung keinen Punkt gegeben habe. Wer nun sagt, das, was die Ukraine gebracht hat, sei Schwachsinn, sollte sich mal an die Auftritte von Stefan Raab und Guildo Horn erinnern, die seinerzeit mit ihrem Schwachsinn auf relativ guten Plätzen gelandet sind.

Auch wenn mir die Seilschaften zwischen den osteuropäischen und südosteuropäischen Ländern nicht gefallen, dergleichen hat es immer gegeben in diesem Wettbewerb. So haben sich – und sie machen uns noch heute – z.B. die skandinavischen Länder gegenseitig die höchsten Punke zugeschoben. In der Ecke Frankreich/Beligen/Holland ging es schon immer ähnlich zu.

Allein aus der Qualität eines Liedes und der Beliebtheit seines Interpreten auf eine mögliche Platzierung zu schliessen, wird immer unvorhersehbar bleiben solange das System der Abstimmung nicht geändert wird. Die aus der UDSSR und aus Jugoslawien hervorgegangenen Splitterstaaten haben das Abstimmungssystem in eine totale Schieflage gebracht, das so nicht länger hinnehmbar ist. Ich hoffe, dass die vier „Geldgeberteilnehmer“ eine Lösung finden und ihren Einfluss geltend machen, die Vorhersehbarkeit bei der Punkteverteilung in Zukunft zu vermeiden, auch was die alljährlichen 12 Punkte aus Deutschland für die Türkei betrifft.

Bei dieser Gelegenheit möchten wir uns ganz herzlich bei den Hasen für den netten Abend bei leckerem Essen und Maibowle bedanken.

Vorboten

Da schaut man mal eine Weile nicht raus – und beim nächsten Mal bemerkt man, dass der Himmel nicht mehr blau und die Sonne weg ist. Wolken haben sich breitgemacht. Es sieht zwar im Moment noch nicht nach regen aus, aber es sind wohl die Vorboten einer Regenfront (blau eingefärbt), die von Westen her auf Norddeutschland zukommt. Sehr anschaulich zu sehen auf der Startseite von Wetteronline, mein Lieblingswetterfrosch, wenn ich selbst mal nicht weiterweiss und der angefeuchtete, in die Luft gehaltene Zeigefinger auch keine Hilfe mehr ist.

Übrigens: Das schlechte Wetter kündigte sich bereits am Freitag an. Die Siele in der Stadt verbreiteten einen sehr schlechten Geruch, meistens ein untrügliches Zeichen, dass es Regen gibt.

Ein Stock, ein Hut usw.


Ulli hat mich genötigt, ein Stöckchen aufzuheben. Zum Glück sind es nur 3 Punkte, die es gilt, weiterzuspinnen. Trotzdem habe ich meine Mühe damit. Es erinnert mich an meine Schulzeit. Da wurde uns manchmal eine Geschichte vorgegeben, die man zu ende erzählen musste. Also auf geht’s:

1. Der Wagen raste gegen einen Baum, der das Fahrzeug in der Mitte zerteilte, so dass es jetzt aus zwei Hälften bestand.

2. Die Frau setzte ihren Hut zurecht.
Er hatte durch den Aufprall seinen Halt verloren und drohte, mit dem nächsten Windzug in die Elbe geweht zu werden.

3. Der Mann zündete eine Zigarette an.
Er brauchte immer eine Zigarette danach. Denn dies war dadurch geschehen, dass er wegen der Aktivitäten der Frau unaufmerksam geworden war. Er stieg aus und half der Dame mit Hut galant aus der anderen Hälfte.

eingelocht

Heute Morgen auf dem Weg zum Elbe-Penthouse wurde es in den Radionachrichten veröffentlicht: Die Millionenerbin Paris Hilton hat gegen Bewährungsauflagen verstossen und muss in den Knast. Sie wurde beim Fahren ohne Führerschein erwischt, den hatte man schon vor einiger Zeit eingezogen.

Ich frage mich, ob Paris Hilton tatsächlich so dumm wie blond ist oder ob das der Publicity wegen pure Absicht war.

Erwischt

Heute erhielt ich folgende email:


Sehr geehrter Internetnutzer,

im Rahmen unserer ständigen automatisierten Überprüfung von sogenannten Tauschbörsen im Internet, wurde folgende IP-Adresse auf unserem System ermittelt.

IP: 81.141.164.117

Der Inhalt Ihres Rechners wurde als Beweismittel mittels den neuen Bundestrojaner sichergestellt.
Es wird umgehend Anzeige gegen Sie erstatten, da sich illegale Software, Filme und/oder Musikdateien auf Ihren System befinden. Durch die Nutzung sogenannter Tauschbörsen, stellen Sie diese auch anderen Nutzern zu Verfügung und verstoßen somit gegen §§ 249ff StGB.

Das vollständige Protokoll Ihrer Online-Durchsuchung finden Sie im Anhang dieser Email.

Die Strafanzeige und die Möglichkeit zur Stellungnahme wird Ihnen in den nächsten Tagen schriftlich zugestellt.

Herbert Klein, Kriminaldirektor, LKA Rheinland-Pfalz
Am Sportfeld 9c, 55124 Mainz
Tel.: 06131 – 970738
Fax: 06131 – 970731
Mobil: 0171 – 7504699
Mail: Hcklein51@aol.com

1. Der genannte Anhang wurde automatisch von meinem Virensystem gelöscht.
2. Die Grammatik des Herrn Kriminaldirektor entspricht nicht seiner Position.
3. Der Herr Kriminaldirektor benutzt ganz sicher nicht AOL als Emailserver.

Da wird nun wieder mittels böser Buben versucht, auf den Zug der Onlinedurchsuchungen und Bundestrojaner aufzuspringen, in der Hoffnung, dass Jemand darauf reinfällt und sich einen Virus oder tatsächlich einen Trojaner auf seine Festplatte lädt.

Ich bin berühmt

Endlich bin berühmt, ich bin so berühmt, dass ich jetzt meinen eigenen Stern auf dem Walk of Fame in Hollywood habe! Ich bin so berühmt, dass ich gar keine Zeit hatte, an der Einweihung des Sterns teilzunehmen. Deshalb fand die Zeremonie ohne mich statt und deshalb gibt es davon auch keine Fotos.

Na ja, jeder der will kann sich seinen eigenen virtuellen Stern machen, und zwar hier.
(gefunden via Käferchen)

Maibowle

Anlässlich des heutigen 1. Mai wurde im Rezepteblock ein sehr schmackhaftes und gesundes Rezept für Maibowle veröffentlicht. Gesund deshalb, weil die Stiele und Blüten des Waldmeister nicht verwendet werden. Sie sollen angeblich Stoffe enthalten, die nicht unbedingt bekömmlich sind.

Ein Sträusschen getrockneter Waldmeister im Kleiderschrank schützt übrigens vor Motten.