
Langsam spielt sich alles ein. Wichtig ist es, daran zu denken, nichts stehen zu lassen, was essbar ist oder was kaputtgehen könnte. Eine Leuchte ist dem Spiel schon zum Opfer gefallen, sie war nicht wertvoll. Ein – hoffentlich – katzengerechter Ersatz wurde schon bestellt.
Unsere Wäsche wird zum Trocknen immer auf einen Wäscheständer gehängt. Die Katzen haben natürlich schon herausgefunden, dass sie hinaufspringen können. Und herunterbaumelnde Wäsche, wie z.B. T-Shirts ist tolles Spielzeug. Zurzeit erübrigt es sich wetterbedingt, den Wäscheständer auf die Terrasse zu stellen. Im Wohnzimmer für die Terrassentür ist katzenbedingt keine gute Lösung. Also kommt das Teil ins Schlafzimmer, Fenster auf, Tür zu. Nur ist da leider keine gute Luftzirkulation und es dauert ewig, bis die Wäsche trocken ist.

Irgendwann möchte man ja mal schlafengehen aber dabei nicht über den Wäscheständer klettern (wir haben das Kinderzimmer ja zum Schlafzimmer gemacht und ist deshalb recht klein). Also muss die feuchte Wäsche irgendwo hin zum Trocknen. Unsere Gesichts-BHs wurden gestern Abend über die Ecken des an der Wand hängenden Fernsehers gehängt. Meine Jeans trocknete im Badezimmer über der Duschkabine, ein Poloshirt auf einem Bügel am Einbauschrank im Flur. Hauptsache, es hängt hoch genug, damit die Katzen sich nicht dran festkrallen können.
Das Badezimmer ist der einzige Raum, der tabu für die Katzen ist. Da steht ja viel rum, was „mann“ so braucht. Duftwässerchen, Badezusätze, Zahnbürste und Dekoartikel stehen in spielbereiter Nähe für Katzen. Einmal mit der Pfote dagegen – und es würde auf den Fliesen zerschellen. Also bleibt die Tür zum Badezimmer zu.
Aber die 2 sind ja so niedlich und lassen uns immer wieder schmunzeln, ja, manchmal sogar lauthals lachen.