
Die Ralley geht weiter. Vorige Woche war ich zum Blutabnehmen beim Hausarzt. Heute bekam ich ein Langzeit-EKG verpasst. Ich befürchtete schon, dass ich nun bis morgen mit dem Gebamsel von diversen Kabeln herumschlagen muss, was besonders in der Nacht hinderlich und störend sein kann. Gerne löst sich da auch mal ein Sensor von meiner behaarten Brust, was ein Ergebnis so gut wie unmöglich macht. Ich hatte mir schon die Frage zurechtgelegt, wo man das denn ausschalten könne falls ich schlaflos im Bett liege weil mich das Ding nervt, was das Ergebnis des EKG sicher negativ beeinflusst.
Überrascht war ich, als mir heute Morgen ein „Propeller“ aufgepappt wurde, ganz ohne Kabel. Ich bin begeistert. Auch die MTA findet das Teil toll, es sei viel besser als das olle Teil mit den Kabeln.
Die Daten werden in dem kleinen Kästchen in der Mitte gesammelt und von dort auch an die Software gesendet. Ein Test zeigte auf dem Bildschirm, dass alles einwandfrei funktionierte. Ich bekam noch ein „Patientenprotokoll“, in dem ich meine Tätigkeiten während des Tages eintragen soll, z.B. „leichte Hausarbeiten“, „lesen“, „PC-arbeiten“ usw.
Ich hoffe auf eine ungestörte Nachtruhe. Sollte ich des nachts mal eine Schlaflosphase haben, werde ich das nicht protokollieren, ich weigere mich nämlich, nachts auf den Wecker zu schauen und nachzusehen, wie spät es denn ist.

Na, dann hoffe ich mal, dass Dein Herz sich nicht allzu taktlos verhält.
In 2 Wochen habe ich das Gespräch mit der Hausärztin. Mal gucken, was sie mir erzählt.