
… präsentiert sich der Himmel über der kleinen Stadt an der Elbe, wie gestern auch schon. Es ist kalt, nass und windig. Terrasse – nicht zu gebrauchen.
Ich werde nachher in die Wanne gehen und die Entchen schwimmen lassen.

… präsentiert sich der Himmel über der kleinen Stadt an der Elbe, wie gestern auch schon. Es ist kalt, nass und windig. Terrasse – nicht zu gebrauchen.
Ich werde nachher in die Wanne gehen und die Entchen schwimmen lassen.
…, so würde ich die Trauzeremonie in Monaco bezeichnen. Während Fürst Albert relativ locker wirkte, schien es, als sei Fürstin Charlene eher unterkühlt nachdenklich, teils sogar traurig.
Es gab während der Trauung keinen Moment, der mir nahe ging. Aber dann, als das Fürstenpaar nach der Trauung den Schlossinnenhof verließ und die Schiffssirenen den Gruss über das kleine Fürstentum erklingen liessen, da bekam ich dann doch feuchte Augen. Warum nur berührt mir sowas so sehr, so etwas profanes wie Schiffssirenen?
Na, jedenfalls war der süsse Schwedenprinz da. Und Franziska von Almsick machte eine sehr gute Figur, auch wenn sie nur in der letzen Reihe platznehmen durfte.

„Die Ente bleibt draussen“! – Teil eines Dialogs im Sketch „Zwei Herren im Bad“ von Loriot.
Nun, seit dem vergangenen Wochenende haben wir 6 Entchen. Sie quietschen nicht, also es sind keine Quietschentchen. Ob sie schwimmen wissen wir auch nicht, wir haben noch kein Wannenbad genommen (vielleicht später heute, das Wetter lädt dazu ein).
Was hat es mit den Entchen auf sich?:
Es sind „Duck for Change“ – eine Initiative der Hilton-Gruppe, „eine positive Veränderung im Leben sozialbenachteiligter Kinder zu bewirken.“
Drei oder vier Serien à 3 Entchen standen auf dem Tresen des Hilton Hotel am Gendarmen Markt in Berlin. Da wir uns zwischen zwei Serien nicht entscheiden konnten, nahmen wir kurzerhand beide, die uns gefielen. Drei Entchen kosten 6 Euro, also ein Preis, den wir verschmerzen können, besonders auch, weil mit dem Geld ein gutes Werk getan wird.
Es ging schon damit los, dass kein warmes Wasser aus der Dusche kam, also wurde heute morgen nur eine minimalnotwendige Wäsche durchgeführt. Zum Glück sind die Haare kurz und müssen nicht unbedingt gewaschen werden damit wir die Haare schön haben.
Dann, der Weg nach Hamburg ins Büro hat heute sehr lange gedauert. Und dabei sind doch ab heute Ferien in HH. Es lag daran, dass mehrere Autos liegengeblieben waren und Fahrspuren blockieren.
Auf der Heimfahrt heute Abend blockierte ein verunfallter (tolles Wort) PKW eine Fahrspur auf den Elbbrücken der A1. Das ein- und umfädeln zweier Autobahnen, die sich da zusammenfinden, kostete mich heute Abend 30 Minuten.
Aber nun bin ich zu Hause und glücklich, bei meinem Schatz zu sein. Warmes Wasser gibt es auch wieder – jedenfalls heute noch.

Bei der Planung des vergangenen Wochenendes (ein Weihnachtsgeschenk) hatte ich nicht auf das Datum (25.6.) geachtet wie auch nicht auf zwei Veranstaltungen, die an diesem Wochenende stattgefunden haben. Wichtig war es, 4 Personen unter einen Hut zu bekommen.
Was war los? Wir waren zusammen mit Sabrina und Oliver in Berlin um im Friedrichstadtpalast eine Aufführung der Show „Yma“ zu besuchen.
Bernd und ich reisten ganz bequem und entspannt 1. Klasse mit dem ICE aus Hamburg an während Sabrina und Oliver die Reise von Düsseldorf mit dem Flieger machten. Die weite Strecke von MG nach Berlin, quer durch die Republik, ist bequemer nicht zu bewerkstellingen, eine Tatsache, die ich bei der Auswahl des Weihnachtsgeschenks nicht bedacht hatte.
Der Taxifahrer, der uns vom Hauptbahnhof zum Hotel brachte, war extrem nervig. Zu allererst fragte er uns, ob wir auch zur Schwulenparade wollten (der 1. Termin, der mir nicht bekannt war). Als wir das verneinten, erzählte er uns einen Schwulenwitz. Danach kamen noch ein paar andere Witze, deren Inhalte eher peinlich war. Uns fielen leider nicht die richtigen Worte ein, die ihn in seine Grenzen weisen konnten und wir waren froh, als er vor dem Hotel hielt und wir aussteigen konnten.



Von dort führte uns der Weg zum Sonycenter am Potsdamer Platz.




Nachdem wir uns frischgemacht und umgezogen hatten, gingen wir die Friedrichstrasse entlang zum Friedrichstadtplast.
Soweit uns bekannt ist, handelt es sich um die grösste bespielbare Theaterbühne der Welt und die Anzahl der Mitwirkendenen ist grösser als die jeder Revue in Las Vegas. Die sexy Outfits der Ballettdamen und eine barbusige Artistin machen die Aufführung der Show in den USA allerdings unmöglich. Für das heterosexuelle Männerauge war reichlich gesorgt. Die Damen des berühmten Friedrichstadtballets waren nämlich eindeutig in der Überzahl. Doch auch das schwule Auge kam auf seine Kosten.

Vor der Vorstellung gab es, wie in Theatern üblich, den Hinweis, dass Foto- und Filmaufnahmen nicht gestattet sind. Freundlicherweise wurde aber ebenfalls angekündigt, dass beim Schlussapplaus Aufnahmen gestattet sind.
Die Produktionskosten sollen sich auf 8 Millionen Euro belaufen. Wegen der zum teil recht knappen Kostüme wird der Grossteil des Geldes wohl in der Bühnentechnik stecken.


Nach dem reichhaltigen Frühstück trennten sich unsere Wege. Sabrina und Oliver machten sich per U-Bahn auf den Weg zum Flugplatz während Bernd und ich uns auf den Weg zum Hauptbahnhof machten.



Der neue Hauptbahnhof besticht durch viel Glas und Stahl, ein Baustil, der uns gefällt, wie wir überhaupt moderner Architektur viel abgewinnen können. So gefallen uns eben auch die modernen Regierungsgebäude und die Gebäude des Sonycenter am Potsdamer Platz. Der Bahnhof harmoniert ganz wunderbar mit den Gebäuden des nahen Regierungsviertels,
Inwzwischen waren wir durstig geworden. Am Banhof entdeckten wir die Terrasse eines Brauhauses und tranken eine durstlöschende Berliner Weisse bevor uns der ICE zurück nach Hamburg brachte.
Ein paar kleine Anmerkungen:

Der 2. Termin, den ich nicht berücksichtigt hatte für den Berlinaufenhalt war das Eröffnungsspiel der Frauenfussball-WM. Ob deshalb so viele Lesben unsere Wege kreuzten oder lag es am CSD?
So ein kleines Wochenende mit Sabrina und Oliver ist immer sehr entspannend, gemütlich und schön und vorallem sehr harmonisch. Leider ist so ein Wochenende immer viel zu schnell vorrüber. Ihr beiden Süssen: Schön ist es mit Euch!!!
Die Fotos Nr. 4, 11, 17 und 19 wurden von Sabrina geschossen.
Menschen, die nie mit einer Frau Geschlechtsverkehr gehabt haben – jedenfalls offiziell -, die keine finanziellen Sorgen haben, keinen Hunger leiden müssen und es im Winter warm haben, denen eine Wohnung gestellt wird, erdreisten sich, darüber zu richten, ob deutsche AKWs sicher sind und darüber, dass es zuviele Abtreibungen in Deutschland gibt. Dieses Thema sei wichtiger als die Energiewende.
Sowas kann nur von der katholischen Kirche kommen, in diesem Fall von Kardinal Meisner.
Ich frage mich schon seit Jahren, wie Männer, die nie das Zusammenleben mit einer Frau erlebt haben, nie ein Kind gezeugt haben, also nie selbst eine Familie gegründet haben, ihren Gläubigen erzählen wollen, was der Familie gut tut und was nicht.

Vonwegen! Das ganze Wochenende war was los. Wir waren nämlich in der Hauptstadt. Schriftlich ist alles schon fixiert. Aber der kleine Bericht soll auch auch mit ein paar Fotos aufgepeppt werden, was, wir ihr alle wisst, ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Da das Wetter heute aber so schön ist, möchte ich das lieber ausnutzen und die Terrasse geniessen bevor es, wie vorhergesagt, in den nächsten Tagen wieder schlecht werden soll.

Toller Spruch. Ich hatte überlegt, das Schild zu kaufen, wusste aber nicht, wo wir es aufhängen könnten. Vielleicht kaufe ich es doch noch.
Und das am Schreibtisch! Warum? Weil hier im Norden kein Feiertag ist. Und durch den Feiertag in anderen Bundesändern und teilweise im Ausland liegt der Handel, der die Schifffahrtstätigkeit beeinflusst, weitgehend brach. Immerhin befindet sich ein Grossteil der Deutschen Industrie in den Bereichen, wo heute der Happy Kadaverday gefeiert wird, d.h. Rohstoffeinkäufe aus dem Ausland, die einen grossen Teil der Schifffahrtskativitäten ausmachen, werden heute nicht getätigt – und morgen wahrscheinlich auch nicht weil dann ja gebrückt wird.
Das, was wir heute gemacht haben, hätten wir auch leicht und locker von zu Hause machen können. Ich hasse diese Tage!
Dazu kommt, dass der Welthandel eh ziemlich flau ist und die Schifffahrt dadurch sowieso ziemlich am Boden liegt. Heute kommen also zwei Faktoren zusammen, die uns hier rumgammeln lassen.
Besser gesagt „Rettungsschirm“ – anders kann man die weitere 180-Grad-Wende unserer der Kanzlerin nicht verstehen, nun doch einer Steuererleichterung noch in dieser Legislaturperiode zuzustimmen. Erstens kann sie damit nur gemeint haben, ihren derzeitigen Koalitionspartner FDP für die nächste Bundestagswahl über die 5-Prozent-Hürde zu stemmen und zweitens ihre eigene Partei aus dem Umfragetief zu holen. Und das gemeine Wahlvolk wird sich entsprechend erkenntlich zeigen weil es die Zusammenhänge nicht versteht.
Ich sage nur: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not. Immerhin hat sich das Wachstum der Industrie überraschender Weise nicht so positiv entwickelt wie vorhergesagt.
Ich weiss ja nicht, wie man so überrascht darüber sein kann. Wenn wir über die Grenzen schauen, sieht man doch, dass in allen Staatskassen Ebbe herrscht. Das sehen doch auch die sogenannten Fachleute und sollten dann wissen, dass der Welthandel eine positive Prognose gar nicht hergeben kann.