
Alles Gute, mein Schatz! Schön, dass es dich gibt!

Alles Gute, mein Schatz! Schön, dass es dich gibt!

Vor 11 Jahren (!) waren wir mal auf Helgoland. Da die Insel ausserhalb der 12-Meilen-Zone liegt, kann man dort günstig, also zollfrei, einkaufen. Wir leisteten uns seinerzeit 2 Armbanduhren von Jacob Jensen. Die Uhren versehen immer noch einwandfrei ihren Dienst. Nur die Batterien und Armbänder mussten mal erneuert werden, was ich immer bei Meister Lalla in Hamburg hab machen lassen. Dort kann man nämlich auch Uhren von Jacob Jensen kaufen.
Nun stellte ich fest, dass das Glas meiner Uhr etwas milchig geworden war. Erst dachte ich, dass ich dadrauf rumgeschmiert hätte. Der Belag liess sich aber nicht abwischen, also musste der von innen auf das Glas gelangt sein. Ich ging mit der Uhr zu einem örtlichen Uhrmacher hier in der kleinen Stadt an der Elbe (man soll ja den örtlichen Einzelhandel unterstützen). Da wagte man sich aber nicht daran und man empfahl mir, damit zu einem Uhrmacher zu gehen, der auch die Uhren verkauft. Na, das war dann ja klar für mich, wo dich die abgeben würde.

Meister Lalla erklärte mir, dass das entfernen des Glases mit Risiken verbunden sei. Es würde mit Druckluft gemacht und dadurch könnte das Glas zerbrechen. Das war mir insofern egal, als dass ich die Uhr immer noch sehr gern trage und sie dann halt ein neues Glas bekommen würde.
Als die Uhr fertig war, wurde ich angerufen. Auf meine Nachfrage, was es denn nun kosten würde, erhielt ich die Antwort: 10 Euro. Das Glas war also heil geblieben und musste nur geputzt werden. Selbst unter diesen günstigen Umständen hätte ich damit gerechnet, mindestens 20 Euro bezahlen zu müssen. Die Uhr sieht wieder aus wie neu. Also beim nächsten Fall, und sei es, um nur eine Batterie zu erneuern, geht’s wieder zu Meister Lalla in der Langen Reihe.
Und dass die Uhren immer noch technisch in Ordnung sind zeugt von der Qualität der Produkte von Jakob Jensen.

Im altehrwürdigen Alsterhaus gibt es LACOSTE LIVE. Ist das nicht gefährlich falls eins der Krokodile ausbüxt?
Dazu fällt mir ein uralter Witz ein:
Auf einer Nilkreuzfahrt kommt es zu einer Panne. Das Schiff muss mitten auf dem Fluss anhalten und ankern. Sogleich wird es von Krokodilen umschwärmt. Sagt einer der Passagiere zu seiner Frau: „Welch ein Luxus, die Rettungsboote sind von Lacoste!“
Vor 2 Wochen bekam ich die dritte Spritze in meinen Huf. Wie die beiden vorherigen hielt sie etwa eine Woche vor. Nach jeweils einer Woche war die Wirkung wieder weg und die Schmerzen nahmen wieder zu. In 2 Wochen soll ich mir die vierte Spritze abholen, es sei denn, ich entschliesse mich zur Stosswellentherapie. Die wird zwar nicht von der Krankenkasse bezahlt. Eine Behandlung kostet 60 Euro, drei Behandlungen sollen es werden, wie mir der Doc erzählt hatte. 180 Euro ist ein überschaubarer Betrag.
Inzwischen habe ich mit anderen Betroffenen gesprochen, die sich auch der Stosswellentherapie unterzogen haben – mit Erfolg. Also nichts wie ran. In der nächsten Woche habe ich den ersten Termin. Ich bin es leid, ständig die Schmerzen im Fuss zu haben.
Ich rede nicht von Bananenbäumen mit erntegeeigneten Stauden. Die Rede ist von einer ganz einfachen Banane. Warum sollte man sie schütteln? Es vermischt sich nichts in ihr wenn sie geschüttelt wird, jedenfalls ist mir das nicht bekannt. Die Schale lässt sich auch nicht leichter abpellen. Mit der Banane passiert einfach nichts wenn sie geschüttelt wird.
Und trotzdem war ich heute kurz davor, eine Banane zu schütteln, ich hatte sogar schon den Arm ein wenig angehoben. Erst im letzten Moment wurde mir bewusst, dass ich gerade im Begriff war, eine Banane zu schütteln, und das kam so:
Seit Monaten besteht meine Verpflegung im Büro aus einem Stück Obst, entweder Apfel oder Banane, und einem Becher selbstgemachtem Joghurt. Der Joghurt wird zu Hause in einen verschliessbaren Becher gefüllt, in dem sich etwas Fruchtsirup befindet. Vor dem Genuss des Joghurts muss sich dieser natürlich mit dem Fruchtsirup vermischen. Und das geschieht, indem ich den Becher schüttel, also quasi Joghurt geschüttelt – nicht gerührt.
Ich ess immer zuerst das Obst, immer! Wieso ich heute auf die Idee kam, die Banane zu schütteln – man weiss es nicht.

Sonntagmorgen 7 Uhr in der kleinen Stadt an der Elbe. Es regnet, ab und zu Donnergrollen in der Ferne. Es ist dunkel, so dunkel, dass wir am Arbeitsplatz das Licht angemacht haben.

Morgen ist die diesjährige CSD-Parade in Hamburg. Traditionell ist der Start in der Langen Reihe in St. Georg, auch schwule Meile Hamburgs genannt. Der Stadtteil St. Georg ist wohl das schwule Zentrum in Hamburg. Es gibt aber auch eine Gegend, in der man sich besser nicht offen schwul zeigt. Da könnte es passieren, dass Mann, wenn man gut wegkommt, dumme Sprüche von Muslimen zu hören bekommt. Wenn Mann Pech hat, gibt’s schon mal was auf die Rübe. St. Georg – ein bunter Stadtteil, in diesen Tagen bunt geschmückt mit Regenbogenflaggen.
Hier wissen auch Geschäftsleute, dass man mit Schwulen und Lesben Geschäfte machen kann. Ein Edeka-Supermarkt weist mittels Aufsteller auf den morgigen Tag hin. Restaurants und Cafés präsentieren die Regenbogenflagge, auch in Schaufenstern ist zu finden. Selbst der Pastor der Heiligen-Dreeinigkeits-Kirche, im Volksmund St.-Georgs-Kirche genannt, hat eine Regenbogenflagge in eins der Kirchenfenster gehängt. In anderen Deutschen Landesteilen wäre dies sicherlich ein Skandal.
Unübersehbar ist die riesige Regenbogenflagge mit der Aidsschleife drauf an der Fassade der Aidshilfe. Aids – eine Krankheit, die es immer noch gibt, auch wenn sie fast ganz aus den Medien verschwunden ist!
Noch 8 Monate! Die Zeit läuft immer schneller, wie mir scheint.
Statt an die Alster ging es heute Mittag mal rein nach St. Georg, nämlich in die Lange Reihe, einfach nur so, einfach nur mal bummeln und gucken wie die anderen gucken. Allerdings guckte ich nicht nur untenrum sondern auch nach oben. Denn obenrum gibt es manchmal viel zu entdecken.
Heute richtete ich mein Augenmerk auf die Balkons. Die meisten fristen ein tristes Dasein, nicht mal ein Stuhl steht da, von dem aus man mal das Leben auf der Strasse beobachten könnte. Aber es gibt auch Balkons, die sich die Bewohner ein bisschen wohnlich eingerichtet haben – mangels eines Gartens. Bei uns würde es ähnlich sein, mit viel bunt und mit viel grün.
Heute morgen reine Fahrzeit ins Büro: 30 Minuten, vom Starten des Wagens im Carport in der kleinen Stadt an der Elbe bis zum Einparken auf dem Firmenparkplatz in der grossen Stadt an der Elbe. Ausserhalb der Ferienzeit benötige ich für die gleiche Strecke mindestens 10 Minuten länger.