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Ein Schneefoto


Es schneit mal wieder, ganz fein geschnittener Schnee fällt vom grauen Himmel. Man sieht es nicht auf dem Foto. Es geht auch nicht um den Schnee, es geht um die Sonne.

Während es ganz fein und dicht schneit, scheint die Sonne durch den Schneedunst. Lieber wäre mir klarer blauer Himmel. Diese graue Suppe ist nervig. Immerhin ist ein kleiner sonniger Lichtblick zu erkennen.

Morgen soll es wieder schneien. Hab ich es schon mal erwähnt: Grün ist mir lieber.

Es schneit

Mal wieder. Man sieht es kaum, die kleinen Flocken sehen aus, als seien sie schon geschnitten. Fotos habe ich nicht. Jeder, der ein Fenster hat oder Dinge aushäusig zu erledigen hat, weiss, dass es schneit.

Wir sind so einen Winter gar nicht mehr gewohnt (gewöhnt?), will sagen, wir kennen das gar nicht mehr. Deshalb ist das Wetter gerade ungewöhnlich. In diesem Jahr haben wir sogar den Aussenanschluss für Wasser abgestellt. Tage mit Dauerfrost mit Temperaturen bis zu -10 Grad, das geht sogar ins Mauerwerk und könnte die dahinter liegende Wasserleitung einfrieren.

Nun ja, es ist Winter, da sollte man sich nicht über das Wetter beklagen. Wir sind verwöhnt von den Jahren mit milden Wintern, mit kaum Schnee. Zum Glück muss ich nicht raus. Bedauernswert sind diejenigen, die ihre Arbeitsstelle aufsuchen müssen, sei es mit dem eigenen PKW oder mit dem ÖPNV.

Die Vorhersage für den nächsten zwei Wochen ist nicht positiv. Immer wieder sollen Schneefälle mir die Laune verderben. Ich will das nicht, ich mag das nicht. Und ich will endlich wieder die Sonne sehen und nicht das trübe Grau(en).

Frühling im Gefühl

Es taut, überall tropft es. Die Vorhersage für die nächsten Tage zeigt keinen Dauerfrost mehr, aber über den Berg sind wir noch nicht. Frost ja aber keine extreme Kälte mehr, Schnee könnte auch noch wieder fallen.

Aber die Vögel spüren den nahenden Frühling. Erste Revierkämpfe der Amseln konnte ich beobachten. Und heute inspizierte eine Blaumeise mehrmals den Nistkasten. Die Tiere irren nicht.

Der Sonnenuntergang hat sich bereits mehr als 30 Minuten nach hinten verschoben. Es wird, langsam kommen meine Jahreszeiten. Grün ist mir lieber als weiss! Es sei denn, es ist Spargel.

Das Aufbäumen des Winters


Gestern war Winter. Na ja, Winter ist ja offiziell eh seit dem 21. Dezember. Aber gestern hat er gezeigt, dass es ihn noch gibt nachdem er sich jahrelang versteckt hat. Die Jüngeren wissen vielleicht noch gar nicht, was Winter, also richtiger Winter, eigentlich bedeutet.

Der Wetterwarnungen waren viele zu lesen, auf allen Kanälen, die man so abonniert hat. Es war ein wenig beängstigend wenn man Winter nicht mehr gewohnt ist. Wahrscheinlich wurden auch mindestens stündlich im Radio (sagt man das noch?) Winterwetterwarnungen verbreitet. Wir hören schon lange kein Radio mehr.

Als ich so gegen 7 Uhr die wärmenden Pfühle verliess, begann der Wind gerade damit, ein paar Umdrehungen zuzulegen. Als ich eine Weile später aus dem Fenster schaute, hatte der Schneefall eingesetzt. Leichte Flocken wehten dicht zwischen den Stadtvillen, es hätte auch starker Dunst sein können, so eine Vorstufe zum Nebel.
Der Verkehr auf der Strasse entlang der Elbe lief flüssig, aber dezent vorsichtig, nicht so rasend, wie das sonst dort üblich ist.

Der Wind wurde stärker, die unbelaubten Bäume wiegten sich im Wind, und das will was heissen, nämlich starker Wind, wenn nicht Sturm. Es schneite mal dicht, also dunstig, mal weniger dunstig, also weniger dicht. Es wirkte aus der warmen Etage nicht besonders beeindruckend auf mich. Auf der Strasse entlang der Elbe fuhr ab und zu mal ein Schneeschieber entlang. Wann hat man sowas schon mal gesehen? Sorgen machte ich mir nur um meinen Schatz, der in aller Frühe zur Arbeit gefahren war. Wie würden die Strassenverhältnisse auf seiner Strecke sein wenn er am frühen Nachmittag auf dem Heimweg ist. Die Bundesstrasse 404 führt fast durchgehend durch freies Feld, also anfällig für Schneewehen. Was, wenn er nicht mehr weiterkäme?

Eine Freundin, ebenfalls Penthouse-Bewohnerin, aus dem Nebenhaus rief an. Sie sorgte sich um die Stabilität des Flachdaches und der grossen Terrasse. Darüber hatte ich mir bislang keine Gedanken gemacht. Nach ihrer Beschreibung sah es nebenan aber etwas anders aus als bei uns. Ich suchte im Blog mal nach Schneefotos. Ich musste lange suchen, bis ich was gefunden hatte, was er aktuellen Situation entspricht. Im März 2010 hatte ich dieses Foto von unserer Dachterrasse aufgenommen:

Gegen 14 Uhr hörte es auf zu schneien. Der kräftige Wind blies losen Schnee von den Dächern. Erste Personen waren zu sehen, die ihre Hunde endlich mal dringende Geschäfte erledigen liessen. Die standen wohl schon stundenlang mit zusammengekniffenen Beinen vor der Tür und warteten sehnlich darauf, dass sich diese endlich öffnete. Eine Schneekatastrofe war ausgeblieben. Mein Schatz traf heil und gesund, wenn auch leicht verspätet, zu Hause ein. Und alles war gut.

Die intensiven Warnmeldungen des Vortages hatten wohl dafür gesorgt, dass viele Menschen ihr wohliges Heim nicht verlassen haben. Auf den Nachrichtenseiten war darüber zu lesen, dass in den Verbrauchermärkten Hamsterkäufe gemacht waren. Brot, Obst und Gemüse war aus, auch Salz. Wollte man mit Speisesalz die Gehwege passierbar machen? Klopapier war nicht begehrt. Die privaten Lager sind wohl seit 2020 noch gut gefüllt.

Lübeck wurde ziemlich verschont vom Schnee. Auf meiner bevorzugten Lübeck-Seite sind einige hirnlose Kommentare zur Wetterberichterstattung zu lesen, weil nicht das eingetreten ist, vor dem gewarnt wurde. Die Meteorologen sollten sich ihr Studiengeld wiedergeben lassen, vereinfacht gesagt. Was wäre wohl gewesen, wenn man nicht gewarnt hätte und Lübeck wäre im Schneechaos versunken?

Der Blogger Maximilian Buddenbohm wohnt mit seiner Familie in Hamburg-St. Georg. Er berichtet auch über die Snowpocalypse und wie er diese erlebt hat. Sehr lesenswert.

Wie geht es jetzt weiter?: In der kommenden Nacht wird wohl der Tiefstwert für diesen Winter erreicht. -13 Grad sind vorhergesagt, tagsüber morgen -7 Grad. In der Nacht zum Montag dann nur noch -10 Grad, aber tagsüber wird es frostfrei, wie auch die folgenden zwei Wochen, und zwar auch nachts. Und wehe, das trifft so nicht ein, dann werde ich sauer und schimpfe auf die Meteorologen, die eh keine Ahnung haben.

Schneebilder

Alle posten heute Schneebilder, jedenfalls dort, wo es geschneit hat. Das wird jetzt ein paar Tage so weitergehen. Eigentlich weigere ich mich, das auch zu tun. Weil, ich hatte es schon erwähnt, ich Schnee hasse. Grün ist mir lieber. Ich freue mich schon auf den ersten traditionellen Espresso auf der Terrasse, dazu ein Glas Brandy. Nun ja, was will man machen. Wir hätten noch Glögg im Schrank.

Jetzt aber zu den Bildern, die ich soeben aufgenommen habe (vorn/hinten/seitwärts:

Blick von unserer Dachterrasse/Wohnzimmer/Wintergarten:

Blick aus dem Arbeitszimmer aus dem Fenster neben meinem Platz:

Blick aus dem Arbeitszimmer meinem Platz gegenüber:

Unser Eingangsbereich, die Raketenwachholder biegen sich unter der Schneelast:

Ich werde mich bemühen, in diesem Winter keine weiteren Schneebilder zu zeigen. Für die nächsten drei Tage sind weitere Schneefälle angekündigt.

Vorhin hatte ich eine Warnung vor kräftigen Gewittern auf dem Handy. Das ist kein Scherz. Ich hatte heute morgen schon kleine Gewitterzellen auf dem Wetterradar entdeckt. Es bleibt spannend.

Ja oder nein?


Die Frage könnte auch lauten: Raus oder nicht?

Wenn ich die Katzen frage „Wollt ihr raus?“ rennen sie schon zur Terrassentür, sie können es kaum erwarten, mal frische Luft zu schnuppern. So auch heute. Aber als ich dir Tür öffnete, blieben sie davor stehen. „Das ist ja ein Unding, da gehen wir doch nicht raus!“

Na ja, Glinda liess sich dann doch herab, ganz schnell durch den Schneematsch zum Tisch zu laufen und sich unter den Tisch zu legen. Elphie blieb lieber drin. Ihr Fell ist auch wesentlich dünner als das von Glinda. Man merkt das auch an anderen Dingen, dass sie es lieber warm mag.

Für die nächsten beiden Tage ist weiterhin Schneefall angesagt. Und in der zweiten Hälfte der nächsten Woche sollen es bis zu minus 10 Grad werden, aber nur für zwei Tage.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Schnee hasse und dass mir grün viel lieber ist? Aber bevor es soweit ist, muss ich erstmal durch die kalte Durststrecke.

Heiss war’s


Der 2. Juli diesen Jahres war der heissteste Tag des Sommers, bisher. Was noch kommt, das müssen wir abwarten. Angenehm war es gestern nicht. Und drinnen war es kühler als draussen. 28.1 Grad zeigte das Thermometer.

Wenn ich auf die Terrasse ging, was es unangenehm, auch später im Schatten. also blieb ich lieber in der Wohnung. Erst gegen 18 Uhr liess ich mich dazu hinreissen, den Sommertag auf der Terrasse zu geniessen. Na ja, Genuss ist was anderes. Aber als ich länger da so rumsass stellte ich fest, dass ich mich daran gewöhnte.
Die Katzen lagen auch träge rum.

Wie so oft wurde die kleine Stadt an der Elbe von Gewitter und Starkregen verschont. Ein paar Minuten gab es heftige Sturmboen, es fielen auch ein paar Tropfen, die aber nicht der Rede wert waren. Donna Summer kam nicht zum Zug. Das Sommergewitter blieb aus, was ja auch nicht verkehrt ist. Auf der Grafik bei Wetteronline war tagsüber schon zu erkennen, dass wir wieder gerade an der Grenze zwischen Unwetter und „normal“ lagen – wie so oft.

aus – an – aus


Vor etwa 3 Wochen habe ich die Heizung ausgestellt, es war schön muggelig hier in der Wohnung. Und dann kamen die Eisheiligen, von denen keiner mehr weiss, wann die in der Realität heutzutage eintreffen. Jedenfalls war die Sonne nur noch selten zu sehen und es wurde windig. Es wurde wieder kalt in der Wochnung.

An einem Abend ging ich zitternd ins Bett, das kann ich ja nun gar nicht vertragen. Als das Zittern sich nicht legte, stand ich wieder auf, startete meinen PC und nach zwei Klicks lief die Heizung wieder. Bei einer Fussbodenheizung dauert es immer etwas länger, bis die Räume warm sind, aber am nächsten Morgen würde alles gemütlich sein.

Dann kam die Sonne wieder und es gab wenig Wind. Natürlich wird die Heizung mit Raumcontrollern geregelt, aber sicherheitshalber, damit nicht doch noch irgendwo Heizungswasser verbraucht wird und durch den Zähler fliesst, schaltete ich die Heizung wieder ab.

Seit vorgestern stehe ich wieder vor der Frage „an?“. Aus Gründen gab es heute Suppe, heisse Suppe, das tat soooo gut. Aber die Heizung wieder anstellen? Solange ich nicht wieder zitternd in die Pfühle steigen muss, bleibt die Heizung jetzt bis zum Herbst ausgestellt.

Regen?

Das, was heute vom Himmel fiel, nennt sich Regen. Es waren nasse Tropfen, mal mehr mal weniger intensiv. Es war, bzw. ist, nicht der Rede wert. Gerade mal die Oberfläche wird benetzt, das Wasser dringt gar nicht erst in die Erde ein. Der langersehnte und notwendige Regen war es nicht. Es war nichts Halbes und nichts Ganzes.

Wenn es so richtig regnet, ein sogenannter Landregen, stundenlang, dem kann ich ja noch was abgewinnen. Und das ist auch wirklich mal notwendig. Aber das, was heute passierte, hätte gar nicht erst nötig getan.

Die nächsten Tage sollen nicht wesentlich anders werden, zu wenig Regen und zu kalt, um auf der Terrasse zu sitzen.

Grün ist mir lieber


Es hat geschneit in Hamburg und drumherum. Ischa auch Winter, kann dann ja mal passieren. Bisher gibt es in der kleinen Stadt an der Elbe eine fadenscheinige Schneedecke. Es ist mit weiteren Schneeschauern zu rechnen. Da die Temperatur in den Minusbereich sinken soll, wird die Schneedecke dann wohl dichter und dicker werden.

Am Montag werden dann frühlingshafte 12 Grad erwartet, 12 Grad plus! Man könnte überlegen, die Grillsaison zu eröffnen. Passend dazu werden nämlich im Lebensmittelmarkt unseres vertrauens Cevapcici angeboten.

Das obige Foto habe ich fast auf den Tag genau vor einem Jahr aufgenommen, nämlich am 9. Januar. Es muss schon eine längere Frostperiode gegeben haben, die Katzen sitzen nämlich auf dem Eis im Brunnen.

Das Foto ist das erste Kalenderblatt unseres diesjährigen Kalenders mit Schnappschüssen aus dem vergangenen Jahr unserer beiden Fellnasen.