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Wir haben einen Zuwarmi

In den letzten Tagen war die Wettervorhersage sich nicht einig über die heute zu erreichende Tageshöchsttemperatur. Es schwankte tageweise, manchmal sogar stundenweise, zwischen 34 und 40 Grad für den Bereich Hamburg. Was will man machen? Wir müssen es im Moment so hinnehmen und uns darauf einstellen.

Was heisst es, sich darauf einzustellen?
Notwendige Einkäufe erledige ich gegen 8 Uhr morgens. Ich musste heute nochmal los weil ich 2 Zutaten für den Vietnamesischen Grilldipp brauche, hatte gestern nach den Vorräten zu schauen. Herrscht sonst morgens noch gähnende Leere im fussläufig zu erreichenden Verbrauchermarkt, wuselten da heute doch schon viele Leute rum. Na ja, ist ja auch Wochenmarkt heute, da ist eh meistens mehr los. Und der Wochenmarkt schliesst heute schon um 11 Uhr statt um 13 Uhr. Diese Entscheidung hat wohl dazu geführt, dass sich die einkaufenden Bürger schon früh auf den Weg gemacht haben.

Im Gegensatz zu gestern ist es heute windstill. Gestern konnte ich eine Weile draussen sitzen und mich vom Wind ein wenig kühlen lassen. Heute habe ich mich nach drinnen verzogen. Die Sonne kommt jetzt weiter rum und das ist unmöglich auszuhalten, selbst im Schatten. Also sitze ich jetzt am PC und schreibe shirtless über den Zuwarmi.

In der Wohnung wird heute fast gar nichts gemacht, lass es aussehen wie es will. Nur gebrauchtes Geschirr wird in die Spülmaschine verräumt. Und gleich, nachdem ich diesen Post beendet habe, werde ich den Dilldipp ansetzen damit er bis heute Abend schön durchzieht. Scharf soll ja gut bei Hitze sein.

Man soll ja viel trinken, nicht nur bei Hitze. Ich muss gestehen, dass ich das unter normalen Umständen meistens vernachlässige. Aber jetzt steht immer ein Glas agua mineral con gas bereit, ich muss nur daran denken, auch mal davon den eine oder anderen Schluck zu nehmen.

Und was machen die Katzen? Die dösen so vor sich hin, mal hier mal da. Im Internet werden ja massenhaft Tips veröffentlicht, was man den Katzen gutes antun soll. Unser Trinkbrunnen animiert sie zur Flüssigkeitsaufnahme. Meistens liegen sie dösend auf den Fliesen. Wir haben Bodenfliesen in der gesamten Wohnung und die Terrasse ist natürlich ich mit Platten belegt. Auch die Futteraufnahme haben sie eingeschränkt. Sie bekommen Trockenfutter welches für jede Mahlzeit abgewogen wird. Sonst futtern sie immer alles auf aber jetzt bleiben schon mal ein paar Stückchen liegen. Ist bei uns ja nicht viel anders, wir haben ja auch nicht so einen grossen Appetit in diesen Zeiten.

Bisher hatten wir in der Wohnung noch keine 30 Grad, aktuell haben wir im Arbeitszimmer 29,5°, das ist noch steigerungsfähig, mal abwarten, wo das heute endet.

Der Gatte hat heute eine neue Aufgabe in der Firma, er wird schon gegen 18:30 Uhr zu Hause sein statt gegen 20 Uhr. Das ist noch eine angenehme Zeit, um den Grill anzuheizen. Die Animation des Regenradars zeigt, dass wir gegen 2 Uhr in der Nacht mit Regen und Gewitter rechnen müssen. Montag gibt es dann einen Temperatursturz, dann sind nur noch 26 Grad zu erwarten, die sich im Lauf der Woche auf um die 20 Grad einpendeln sollen. Es ist also Entspannung in Sicht.

Von Fledermäusen und Gewitter


Über unserer Terrasse ist ein Loch. Begrenzt wird dieses Loch auf drei Seiten von den hohen Pappeln, auf einer Seite von der ca. 8 Meter breiten Front mit grossen Scheiben von unserer Wohnung. Gestern Abend sassen wir lange auf unserer Terrasse unter diesem Loch, durch das wir in den sommerlichen Abendhimmel schauten. An solchen Abenden stelle ich die Rückenlehne meines Stuhls in eine halbliegende Position, so dass ich bequem das Geschehen über mir beobachten kann.

Mit zunehmender Dämmerung verstummten nach und nach die Vögel. Und dann kamen sie, die Fledermäuse. Sie kreisten über uns in diesem Loch und jagten nach Insekten. Das Flugverhalten der Fledermäuse ist unverkennbar. Sie sind schnell unterwegs, ihre Flugbahn verläuft eher eckig als Rund. Man kenn das von Mauerseglern und Schwalben.

Mein Blick schweifte ab zu einem der Fenster in der Glasfront, in dem ich die Spiegelung einer Wolke entdeckte. Einen Moment hielt mich der Blick auf die Wolke gefangen weil eigentlich keine Wolken angekündigt waren. Und dann geschah es: In dieser Wolke blitzte es mehrmals. Manchmal war nur das kurze Aufflackern eines Scheins zu sehen, aber auch die Blitze selbst waren zu erkennen.

Ich drehte mich dann dahin um, wo die Gewitterwolke mit ihren Blitzen in einer Lücke zwischen den Bäumen zu sehen war. Donnern war nicht zu hören, das Gewitter musste also ziemlich weit weg sein obwohl es optisch gleich nebenan zu sein schien. Auf der App WarnWetter des Deutschen Wetterdienstes entdeckte ich die Gewitterzelle, und zwar über der Lübecker Bucht.

Wie war es nun möglich, dass wir am südlichen Rand von Schleswig-Holstein ein Gewitter über der Lübecker Bucht beobachten konnten?: Gewitterwolken können die beachtliche Höhe von über 10 km erreichen. Wenn man einen ungehinderten Blick auf die Gewitterfront hat, kann man das Gewitter also aus grosser Entfernung sehen da es sich in grosser Höhe abspielt. Das war gestern Abend der Fall.

Die rote Färbung der Wolke ist durch die Reflektion der bereits untergegangenen Sonne entstanden. Gegen 23 Uhr spielte sich das Naturereignis ab, da war die Sonne, für uns unsichtbar, bereits weit unter dem Horizont. Aber in grosser Höhe, so wie es bei der Wolke der Fall war, strahlt die Sonne noch länger.

Heute Morgen habe ich bei GoogleMaps mal nachgemessen, wie weit entfernt sich das Schauspiel abgespielt hat. Es waren ca. 77 km!

Kreislauf!

Nach dem morgendlichen Schokodrink und dem Einwerfen von zwei Pillen erledigten wir unseren Wochenendeinkauf. Wir waren etwa eine Stunde später dran als gewöhnlich an einem Samstag, dementsprechend war es recht wuselig bei Famila. Unsere Einkaufsliste war schnell erledigt, es macht wirklich Spass, mit meinem Schatz zusammen einzukaufen. Es wanderten noch ein paar Teile mehr im Einkaufswagen als auf der Liste standen. Trotzdem war es mit unter 50 Euro ein preiswerter Einkauf. Sonst ist es meistens doppelt so viel.

Zurück zu Hause musste ich mich erstmal setzen. Zum erstem Mal war mir bewusst was es heisst, dass man sich bei Hitze nicht anstrengen soll – hatte ich auch nicht – und man soll viel trinken. Ich trank ein Glas agua con gas und alles war wieder gut. Während der Gatte sich der anstehenden Reinigung der Katzenklos widmete, verräumte ich die Einkäufe.

Viel trinken ist heute natürlich angesagt. In der Wohnung haben wir 74 % Luftfeuchtigkeit. Es ist hier drinnen etwas angenehmer als draussen, also setzen wir uns erstmal nicht raus. Noch ist es bewölkt bzw. hochnebelig, es soll aber noch aufklaren. Auf der Terrasse wird es erst gegen 15 Uhr schattig, dann spenden die hohen Pappeln genügend Schatten, dass wir auch wieder draussen sitzen können.

Es ist der zweite Tag mir einem frühmorgendlichen Gewitter. Zum Glück haben wir gestern Abend die Sitzpolster der Terrassenmöbel reingenommen. Früher, als ganz viel früher, sagten wir, dass ein Gewitter nachmittags zurückkäme wenn es vor dem Mittag schon gewitterte. Das war gestern nicht der Fall und heute sieht es auch nicht danach aus.

Laut Anordnung meines Kieferchirurgen darf ich heute noch nur weiche Kost essen. Es gibt Kartoffelpü und Sempfeier, das Püree machen wir natürlich selbst. An Wochenenden gibt es ja immer Wein bei uns zum Essen, passt aber nicht, Bier auch nicht. Also gibt es mal Saftschorle.

Mein Schatz betätigt sich heute als Erinnerer, er fragt laufend, ob ich schon ausgetrunken hätte. Er holt mir jetzt gerade ein Glas Wasser damit ich nicht wieder unter Kreislauf zu leiden habe.

Stark bewölkt

War für ein Wetter! Gestern hatte ich ja Glück. Gleich nach dem Aufstehen ging ich zum Wochenmarkt, wir brauchten grünen Spargel, wir hatten uns nämlich in den Kopf gesetzt, dieses Gericht zu essen. Und da die Spargelsaison sich dem Ende nähert, war es Zeit, sich die grünen Stangen zu besorgen. So lange ich unterwegs war, war es jedenfallst trocken.

Das Wetter wurde dann auch nicht wirklich gut. Regenschauer, Sturmboen, sekundenlange Sonnenstrahlen, nee, das ist nicht mein Wetter. Sehnsüchtig schaute ich von drinnen auf die nasse Sitzgarnitur auf der Terrasse.

Heute sieht es nicht besser aus, ausser, dass es nicht so stürmisch ist. Der Gatte sagte gerade, dass es heller würde. Kaum hatte er es ausgesprochen, fielen wieder Regentropfen.

Vom letzten Wochenende stand noch der schwere gusseiserne Schmortopf in der Küche. Er wird sonst im Keller geparkt. Der Anblick lud dazu ein, heute mal wieder Rouladen zu machen. Der Sommer ist ja eigentlich keine Rouladenzeit, jedenfalls nicht bei uns. Die gehören im Herbst und Winter gegessen. Aber gut, das Wetter passt ja gerade.

Morgen muss ich den schweren Topf dann von den Rückständen befreien, ist eine doofe Arbeit, denn in die Spülmaschine darf der nicht. Das nächste Wochenende verspricht ein heisses zu werden. Der Topf darf dann jetzt, hoffentlich bis zum Herbst, in den Keller.

Gerade jetzt haben wir Sekundensonne, der Gatte äussert sich: Es wird wieder heller. Währenddessen sehe ich durch das Fenster in seinem Rücken die nächsten Regenwolken auf uns zutreiben. So wird das wohl den ganzen Tag bleiben, ein idealer Tag für ein wenig Wellness und ein Wannenbad während die Rouladen im Ofen garen.

Ein Schneefoto


Es schneit mal wieder, ganz fein geschnittener Schnee fällt vom grauen Himmel. Man sieht es nicht auf dem Foto. Es geht auch nicht um den Schnee, es geht um die Sonne.

Während es ganz fein und dicht schneit, scheint die Sonne durch den Schneedunst. Lieber wäre mir klarer blauer Himmel. Diese graue Suppe ist nervig. Immerhin ist ein kleiner sonniger Lichtblick zu erkennen.

Morgen soll es wieder schneien. Hab ich es schon mal erwähnt: Grün ist mir lieber.

Es schneit

Mal wieder. Man sieht es kaum, die kleinen Flocken sehen aus, als seien sie schon geschnitten. Fotos habe ich nicht. Jeder, der ein Fenster hat oder Dinge aushäusig zu erledigen hat, weiss, dass es schneit.

Wir sind so einen Winter gar nicht mehr gewohnt (gewöhnt?), will sagen, wir kennen das gar nicht mehr. Deshalb ist das Wetter gerade ungewöhnlich. In diesem Jahr haben wir sogar den Aussenanschluss für Wasser abgestellt. Tage mit Dauerfrost mit Temperaturen bis zu -10 Grad, das geht sogar ins Mauerwerk und könnte die dahinter liegende Wasserleitung einfrieren.

Nun ja, es ist Winter, da sollte man sich nicht über das Wetter beklagen. Wir sind verwöhnt von den Jahren mit milden Wintern, mit kaum Schnee. Zum Glück muss ich nicht raus. Bedauernswert sind diejenigen, die ihre Arbeitsstelle aufsuchen müssen, sei es mit dem eigenen PKW oder mit dem ÖPNV.

Die Vorhersage für den nächsten zwei Wochen ist nicht positiv. Immer wieder sollen Schneefälle mir die Laune verderben. Ich will das nicht, ich mag das nicht. Und ich will endlich wieder die Sonne sehen und nicht das trübe Grau(en).

Frühling im Gefühl

Es taut, überall tropft es. Die Vorhersage für die nächsten Tage zeigt keinen Dauerfrost mehr, aber über den Berg sind wir noch nicht. Frost ja aber keine extreme Kälte mehr, Schnee könnte auch noch wieder fallen.

Aber die Vögel spüren den nahenden Frühling. Erste Revierkämpfe der Amseln konnte ich beobachten. Und heute inspizierte eine Blaumeise mehrmals den Nistkasten. Die Tiere irren nicht.

Der Sonnenuntergang hat sich bereits mehr als 30 Minuten nach hinten verschoben. Es wird, langsam kommen meine Jahreszeiten. Grün ist mir lieber als weiss! Es sei denn, es ist Spargel.

Das Aufbäumen des Winters


Gestern war Winter. Na ja, Winter ist ja offiziell eh seit dem 21. Dezember. Aber gestern hat er gezeigt, dass es ihn noch gibt nachdem er sich jahrelang versteckt hat. Die Jüngeren wissen vielleicht noch gar nicht, was Winter, also richtiger Winter, eigentlich bedeutet.

Der Wetterwarnungen waren viele zu lesen, auf allen Kanälen, die man so abonniert hat. Es war ein wenig beängstigend wenn man Winter nicht mehr gewohnt ist. Wahrscheinlich wurden auch mindestens stündlich im Radio (sagt man das noch?) Winterwetterwarnungen verbreitet. Wir hören schon lange kein Radio mehr.

Als ich so gegen 7 Uhr die wärmenden Pfühle verliess, begann der Wind gerade damit, ein paar Umdrehungen zuzulegen. Als ich eine Weile später aus dem Fenster schaute, hatte der Schneefall eingesetzt. Leichte Flocken wehten dicht zwischen den Stadtvillen, es hätte auch starker Dunst sein können, so eine Vorstufe zum Nebel.
Der Verkehr auf der Strasse entlang der Elbe lief flüssig, aber dezent vorsichtig, nicht so rasend, wie das sonst dort üblich ist.

Der Wind wurde stärker, die unbelaubten Bäume wiegten sich im Wind, und das will was heissen, nämlich starker Wind, wenn nicht Sturm. Es schneite mal dicht, also dunstig, mal weniger dunstig, also weniger dicht. Es wirkte aus der warmen Etage nicht besonders beeindruckend auf mich. Auf der Strasse entlang der Elbe fuhr ab und zu mal ein Schneeschieber entlang. Wann hat man sowas schon mal gesehen? Sorgen machte ich mir nur um meinen Schatz, der in aller Frühe zur Arbeit gefahren war. Wie würden die Strassenverhältnisse auf seiner Strecke sein wenn er am frühen Nachmittag auf dem Heimweg ist. Die Bundesstrasse 404 führt fast durchgehend durch freies Feld, also anfällig für Schneewehen. Was, wenn er nicht mehr weiterkäme?

Eine Freundin, ebenfalls Penthouse-Bewohnerin, aus dem Nebenhaus rief an. Sie sorgte sich um die Stabilität des Flachdaches und der grossen Terrasse. Darüber hatte ich mir bislang keine Gedanken gemacht. Nach ihrer Beschreibung sah es nebenan aber etwas anders aus als bei uns. Ich suchte im Blog mal nach Schneefotos. Ich musste lange suchen, bis ich was gefunden hatte, was er aktuellen Situation entspricht. Im März 2010 hatte ich dieses Foto von unserer Dachterrasse aufgenommen:

Gegen 14 Uhr hörte es auf zu schneien. Der kräftige Wind blies losen Schnee von den Dächern. Erste Personen waren zu sehen, die ihre Hunde endlich mal dringende Geschäfte erledigen liessen. Die standen wohl schon stundenlang mit zusammengekniffenen Beinen vor der Tür und warteten sehnlich darauf, dass sich diese endlich öffnete. Eine Schneekatastrofe war ausgeblieben. Mein Schatz traf heil und gesund, wenn auch leicht verspätet, zu Hause ein. Und alles war gut.

Die intensiven Warnmeldungen des Vortages hatten wohl dafür gesorgt, dass viele Menschen ihr wohliges Heim nicht verlassen haben. Auf den Nachrichtenseiten war darüber zu lesen, dass in den Verbrauchermärkten Hamsterkäufe gemacht waren. Brot, Obst und Gemüse war aus, auch Salz. Wollte man mit Speisesalz die Gehwege passierbar machen? Klopapier war nicht begehrt. Die privaten Lager sind wohl seit 2020 noch gut gefüllt.

Lübeck wurde ziemlich verschont vom Schnee. Auf meiner bevorzugten Lübeck-Seite sind einige hirnlose Kommentare zur Wetterberichterstattung zu lesen, weil nicht das eingetreten ist, vor dem gewarnt wurde. Die Meteorologen sollten sich ihr Studiengeld wiedergeben lassen, vereinfacht gesagt. Was wäre wohl gewesen, wenn man nicht gewarnt hätte und Lübeck wäre im Schneechaos versunken?

Der Blogger Maximilian Buddenbohm wohnt mit seiner Familie in Hamburg-St. Georg. Er berichtet auch über die Snowpocalypse und wie er diese erlebt hat. Sehr lesenswert.

Wie geht es jetzt weiter?: In der kommenden Nacht wird wohl der Tiefstwert für diesen Winter erreicht. -13 Grad sind vorhergesagt, tagsüber morgen -7 Grad. In der Nacht zum Montag dann nur noch -10 Grad, aber tagsüber wird es frostfrei, wie auch die folgenden zwei Wochen, und zwar auch nachts. Und wehe, das trifft so nicht ein, dann werde ich sauer und schimpfe auf die Meteorologen, die eh keine Ahnung haben.

Schneebilder

Alle posten heute Schneebilder, jedenfalls dort, wo es geschneit hat. Das wird jetzt ein paar Tage so weitergehen. Eigentlich weigere ich mich, das auch zu tun. Weil, ich hatte es schon erwähnt, ich Schnee hasse. Grün ist mir lieber. Ich freue mich schon auf den ersten traditionellen Espresso auf der Terrasse, dazu ein Glas Brandy. Nun ja, was will man machen. Wir hätten noch Glögg im Schrank.

Jetzt aber zu den Bildern, die ich soeben aufgenommen habe (vorn/hinten/seitwärts:

Blick von unserer Dachterrasse/Wohnzimmer/Wintergarten:

Blick aus dem Arbeitszimmer aus dem Fenster neben meinem Platz:

Blick aus dem Arbeitszimmer meinem Platz gegenüber:

Unser Eingangsbereich, die Raketenwachholder biegen sich unter der Schneelast:

Ich werde mich bemühen, in diesem Winter keine weiteren Schneebilder zu zeigen. Für die nächsten drei Tage sind weitere Schneefälle angekündigt.

Vorhin hatte ich eine Warnung vor kräftigen Gewittern auf dem Handy. Das ist kein Scherz. Ich hatte heute morgen schon kleine Gewitterzellen auf dem Wetterradar entdeckt. Es bleibt spannend.

Ja oder nein?


Die Frage könnte auch lauten: Raus oder nicht?

Wenn ich die Katzen frage „Wollt ihr raus?“ rennen sie schon zur Terrassentür, sie können es kaum erwarten, mal frische Luft zu schnuppern. So auch heute. Aber als ich dir Tür öffnete, blieben sie davor stehen. „Das ist ja ein Unding, da gehen wir doch nicht raus!“

Na ja, Glinda liess sich dann doch herab, ganz schnell durch den Schneematsch zum Tisch zu laufen und sich unter den Tisch zu legen. Elphie blieb lieber drin. Ihr Fell ist auch wesentlich dünner als das von Glinda. Man merkt das auch an anderen Dingen, dass sie es lieber warm mag.

Für die nächsten beiden Tage ist weiterhin Schneefall angesagt. Und in der zweiten Hälfte der nächsten Woche sollen es bis zu minus 10 Grad werden, aber nur für zwei Tage.

Hatte ich schon mal erwähnt, dass ich Schnee hasse und dass mir grün viel lieber ist? Aber bevor es soweit ist, muss ich erstmal durch die kalte Durststrecke.