Mein Sündenregister ist nicht sehr lang wenn nur ein Preis von Eur 195,23 herauskommt. Hab ich vielleicht was versäumt in meinem bisherigen Leben? Sollte ich was nachholen?
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Besuch am Krankenbett
Meine 94-jährige Tante kam Anfang letzter Woche mit akuter Atemnot ins Krankenhaus. Dort wurde bei ihr Wasser in der Lunge festgestellt. Sie leidet schon seit einigen Jahren an Asthma. Wer weiss, ob es nicht doch eher an Wasser in der Lunge lag. Egal, die Ursache für den letzten Anfall wurde erkannt und man konnte ihr helfen.
Anlässlich einer Familienfeier waren wir gesten in Lübeck. Ich nutzte die Gelegenheit, Tantchen am Vormittag im Krankenhaus einen Besuch abzustatten. Sie begrüsste mich erfreut aus ihrem Bett, als ich ins Zimmer trat und forderte mich auf, mich zu ihr auf das Bett zu setzen. Durch die Nase wurde sie mit Sauerstoff versorgt, was ihr offenbar keine Probleme bereitete.
Meine Frage nach ihrem gesundheitlichen Zustand beantwortete Tantchen ruhig und ohne gejammer. Es ginge ihr gut und es wäre nur noch etwas Wasser in der Lunge und wenn das ganz verschwunden ist, dürfe sie wieder nach Hause. Dabei strahlte sie eine grosse Zufriedenheit, die sie damit untermauerter, dass sie mir erzählte, sie fühle sich sehr wohl und alle wären so nett zu ihr.
Während meines Aufenthaltes kamen zwei Ärzte zu einer kleinen Visite. Tantchen stellte uns vor und machte ihnen Komplimente, wie gut sie doch ihre Sache machten. Die andere Dame im Zimmer bekam auch Besuch von ihrem Arzt und ich musste für ein paar Minuten das Zimmer verlassen. Während ich vor der Tür wartete, kamen die beiden Ärzte von meiner Tante heraus. Ich sprach sie kurz an und sie bestätigen mir, dass sie mit meiner Tante überhaupt keine Probleme hätten. „Da haben wir hier auch andere Damen!“ wurde mir erzählt.
Meine Tante geht seit ein paar Jahren nach einer Knieoperation an zwei Gehilfen, sie leidet zeitweise an Atemnot und hat in ihrem hohen Alter von 94 Jahren sicher auch noch das eine oder andere Wehwechen. Aber sie ist wirklich zufrieden mit sich und der Welt. Gut, manchmal kann sie auch etwas zickig sein. Aber im Grossen und Ganzen ist sie zu bewundern und ich wünsche mir, dass ich in einer ähnlichen Situation, in der sie sich zurzeit befindet, mich an sie erinnere und daran wie zufrieden und bescheiden sie ist.
Das Wetter …
… bietet immer ein dankbares Thema: Der Winter ist zu lang, der Frühling zu kalt, der Juli zu heiss usw usw. Normaler Weise beginnt der Sommer hier im Norden im August, nach den Sommerferien. Mein Schwiegermutter und meine Oma hatten beide im August Geburtstag und ich kann mich erinnern, dass diese Feiern bei brütender Hitze stattfanden.
Alljährlich findet am 2. Augustwochenende in Hamburg das Treffen der schwulen Lederszene statt. Auch dies fand oft bei strahlendem Sommerwetter und heissen Nächten statt, wobei ich betonen möchte, dass ich mit „heissen Nächten“ tatsächlich das Wetter meine. Was man sonst noch darunter verstehen kann, haben wir lieber anderen Teilnehmern überlassen.
In diesem Jahr ist der August wettertechnisch bisher ein Reinfall. Aus Gewohnheit der letzten heissen Wochen sind bei uns Fenster und Türen weit geöffnet. Aber so langsam kriecht die Kälte in die Wohnung und ich muss zugeben, dass ich gestern ganz kurz die Idee hatte, zu heizen. Natürlich hab ich die Idee sofort wieder verworfen. Heizen im August – wo kämen wir denn da hin!?
Die ungewöhnlich heissen Wochen boten natürlich wieder Anlass, dies der Klimakatastrofe zuzuschreiben. Wahrscheinlich sind das alles sehr junge Fachleute,die so was behaupten. Sie kennen wohl keine kalten langen Winter und keine heissen Sommer mehr, wie ich sie erlebt habe. Wenn ich die derzeitigen Temperaturen sehe und daran, dass es erst Pfingsten richtig warm wurde, scheint mir, dass im Jahresdurchschnitt die Temperaturen gar nicht so abweichend sein werden.
Aber ein wenig wärmer könnte es langsam wieder werden. *mecker*
Aufgehübscht

Das sieht doch viel besser aus als das. Wenn wir jetzt den Wagen auch mal in die Waschanlage bringen, ist es fast perfekt.
Ich habe Essstörungen
Ich wunder mich immer darüber, dass ich mein Übergewicht nicht verliere. Jetzt weiss ich endlich warum. Ich habe nämlich Einseitige Bulimie: Ich kann alles und viel essen – nur kotzen kann ich nicht.
Unterschiede
Heue vor einer Woche hatten wir hier in Hamburg 20 Grad. In der Mittagspause konnte ich ohne Jacke durch die Stadt spazieren. Und heute? Heute, eine Woche später, habe ich meine Winterjacke angezogen. Es ist schon krass, wie schnell sich das Wetter ändern kann.
Novemberwetter und Frühlingssehnsucht
Orkanartiger Sturm über der Nordsee und Hamburg verusachte die erste Sturmflut in diesem Winter. Zum regnete es nicht, als ich heute morgen ins Büro ging. Ein Schirm hätte eh nichts geholfen und wäre warhscheinlich bei der nächsten Gelgenheit zerfleddert im Papierkorb gelandet.
Es gibt ja viele Menschen, denen es nichts ausmacht, wenn es stürmt und regnet. Sie verkriechen sich in ihre warmen Wohnungen, trinken ein Schälchen Tee und findes es gemütlich. Ich dagegen freue mich schon auf den Frühling wenn es heisst: Ich mach mir ’nen Cappu und setze mich auf dem Balkon in die Sonne.
Halloween
Morgen ist Halloween, ein Brauch, der aus den USA zu uns herrübergeschwappt ist, seinen Ursprung aber in Irland hat, wo er schon vor 5000 Jahren zelebriert worden ist. shayanna, die eine Irlandkennerin und bekennender Irlandfan ist, hat in ihrem Weblog über die Hintergründe von Halloween ausführlich geschrieben.
Bernd und ich haben mit Halloween nicht viel am Hut. Unsere Wohnung ist nicht entsprechend geschmückt. Aber man kann sich der Sache ja doch nicht ganz entziehen, man stösst ja überall auf entsprechende Hinweise. Deshalb möchte ich mit der Veröffentlichung des Halloweenbildes auch meinen kleinen, bescheidenen Beitrag zum morgigen Tag leisten. Hoffentlich fühlen sie die vielen Halloweenfans nicht verarscht.
Erster Tag mit Winterzeit
Es ist der erste Tag mit der langen Winterzeit, auch wenn sie mit 5 Monaten einen Monat kürzer ist, als die Sommerzeit. Es ist 17.30 Uhr – während eines Arbeitstages mein normaler Büroschluss. Und was ist? Es ist dunkel! Ich mag das nicht, ich freu mich jetzt schon auf Ende März wenn es heisst: Die Uhren werden eine Stunde vorgestellt.
Wintervorhersage
Seit heute ist unser Wagen mit Winterbereifung ausgerüstet. Und jetzt sieht unser schnuckeliges Auto total hässlich aus mit den schwarzen Stahlfelgen. Bernd meint, er würde mich nun nicht mehr vom Büro abholen. Da ja aber heute Nacht die Sommerzeit beendet wird, ist es ja schon dunkel, wenn ich Feierabend habe. Um die Sache optisch aufzubrezeln, sind bereits Radzierblenden bestellt – damit Bernd auch bei Tageslicht fahren mag.
Da wir ja nun Winterreifen haben, vermute ich, dass wir einen sehr milden Winter bekommen. Meine These stützt sich aber nicht nur auf die Anschaffung von Winterreifen sondern auch auf die Tatsache, dass Kastanienbäume und Eichen in diesem Herbst sehr wenig Früchte hervorgebracht haben.
Nicht nur das Auto ist jetzt für den Winter gerüstet. Heute mussten auch die nicht winterharten Pflanzen zurück in das warme Nest: Olivenbäumchen, Bougainvillia und Wandelröschen.
Am aufendigsten war es, die Bougainvillia für die Wohnung herzurichten. Aufgrund des warmen Sommers hat sie sehr stark ausgetrieben und musste jetzt zurechtgestutzt werden. Ausserdem bekam die Wurzel eine Behandlung, sie wurde um ca. 2/3 verkleinert. Anschliessend kam die Pflanze mit neuer Erde in ihren Topf zurück und steht jetzt im Wohnzimmer am Fenster – nicht der ideale Platz zum Überwintern mediterraner Pflanzen, aber in den vergangenen Jahren hat ihr das nicht geschadet.
Auch das Wandelröschen war im Sommer sehr gross geworden. Es bekam die gleiche Behandlung wie die Bougainvillia, was aber nicht so auwendig war, da die Pflanze erheblich kleiner ist. Sie hat hat jetzt einen Platz auf der Fensterbank im Schlafzimmer.
Beide Pflanzen werden demnächst ihre Blätter abwerfen, was in unserer kleinen Wohnung nicht sehr angenehm ist. Den nächsten Winter werden sie dann hoffentlich im Wintergarten vom Elbe Penthouse einen besseren Platz haben.
