Archiv der Kategorie: persönlich

Über’s Ziel hinausgeschossen

Wegen der kleinen OP im April begann für mich leier erst heute die Schwimmsaison im Freitzeitbad Geesthacht. Als Ziel für das erste Mal hatte ich mir 1000 m gesetzt. Doch dann lief das besser als erwartet und ich schaffte auf Anhieb 1200 m, eine Strecke, die ich mir bei 800 m als Ziel gesetzt hatte. Bei 1100 m merkte ich, dass es ziemlich schwerfällig wurde. Aber ich blieb stark, steckte dem inneren Schweinehund die Zunge raus und schwamm noch 2 weiter Bahnen.

Ich bin ja so stolz auf mich!

Leider hatte ich vergessen, mich heute Morgen zu wiegen. Allerdings ist das Gewicht eh nicht sehr aussagekräftig, haben wir doch in den vergangen Tagen ordentlich zugelangt.

Tolle Aussichten

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche wird, wenn denn die Wettervorhersage zutrifft, der diesjährige Sommer stattfinden. Donnerstag sollen es 26 Grad werden und Freitag sogar 27 Grad. Und was hab ich davon? Nichts! Weil ich nämlich am Donnerstag für 2 Tage ins Krankenhaus gehe. Ist nichts weltbewegendes, nur ein kleiner Eingriff. Am Samstag soll ich schon wieder entlassen werden. Und dann?: Nur noch 19 Grad!

Musicals, mein Mann und ich

Vor mehr als 20 Jahren lernte ich meinen lieben Mann kennen. Ausser der Liebe verbindet uns natürlich noch einiges mehr, besonders aber die Musik – wenn auch die Stilrichtungen ein wenig auseinandergehen. Was wir aber gemein haben, bzw. was ich durch Bernd eigentlich erst so richtig kennengelernt habe, sind Musicals. In diesen 20 Jahren habe ich mit Bernd viele Vorstellungen diverser Musicals gesehen, in London, Berlin, Stuttgart, Oberhausen, Magdeburg, Tecklenburg und natürlich in Deutschlands Musicalhauptstadt Hamburg. Einige dieser Vorstellungen waren etwas Besonderes. Und so fing alles an: Weiterlesen

Aus Kindertagen

Meine Mutter wohnt nun schon seit 2 Jahren im Seniorenheim, ihre Wohnung wurde kurz danach aufgelöst. Dabei traten ein paar Dinge zutage, die sie viele Jahre aufbewahrt hatte, wie Mütter halt so sind. Sicher hatte sie längst vergessen, dass diese Dinge noch in irgendwelchen Schränken, Kistchen oder Kästchen ihr trübes Dasein in der Dunkelheit fristeten. Weiterlesen

Über Schule, ein Kloster und Intimszenen

Mein Mann und ich fahren mit einem Bus durch eine Stadt. Beiläufig erzählt er mir, er hätte noch gar nicht für die neue Schule gelernt. Ich habe den Eindruck, dass er es auch zukünftig gar nicht will.

Rechts der Straße erscheint ein großes Gebäude. Die Front ist weiß verputzt, die Fenster und das große Eingangstor sind mit roten Steinen umrandet. Sie sind mit grünen Fensterläden verschlossen, das Tor mit einem grünen Holztor. Mein Mann meint, er hätte das gleich als einen Italienischen Stil erkannt. Es würde sich um ein Kloster handeln, in welchem es als einzigen kirchlichen Gebäude der Welt erlaubt sei, Intimszenen zu drehen.

Dann bin ich aufgewacht, ganz dicht an meinen Mann gekuschelt, mein rechter Arm lag auf seiner Brust.

Muttertag fällt aus

Dienstags ist immer Muttertag, will sagen: Ich fahre nach Lübeck um meine Mutter im Seniorenheim zu besuchen. Das lass ich heute lieber bleiben, denn mein Mann und ich sind leicht durchfällig. Und wir wollen ja nicht, dass ich eine Dame, die im Rollstuhl sitzt, anstecke und damit die ganze Abteilung in Quarantäne versetze.

Uns geht es zwar gut. Die letzten beiden kleinen Anfälle sind nun auch schon ein paar Stunden her. Aber besser ist besser. Und abgesehen von der eventuellen Ansteckungsgefahr möchte ich mit unserem Wagen nicht unterwegs irgendwo anhalten müssen und aus dem Auto stürzen, um mich dann im Straßengraben zu erleichtern.

Erinnerungen

Um mich meiner Vorfahren zu erinnern, muss ich nicht zum Friedhof pilgern, um auf deren Grab Blümchen abzulegen, die nach ein paar Tagen vertrocknet oder verfroren sind oder von den Karnickeln gefressen wurden oder um hässliche Gestecke abzulegen und Trauer zu heucheln. Erinnerungen an meine Altvorderen habe ich im Kopf, Erinnerungen aus deren Leben, die hin und wieder durch kleine Anstöße irgendwelcher Art zum Leben erweckt werden, so geschehen heute, Weiterlesen

2017 – ein Jahresrückblick III

Noch 16 Stunden – und auch das Jahr 2017 ist Geschichte. Am 1. Januar fängt man bei Null wieder an, besonders in den Firmen. Ich habe die ersten Tage des neuen Jahres immer gehasst. Ich kann nicht mal sagen, woran das gelegen hat. Aber so ist das nun mal: 1 Jahr hat 12 Monate und wenn die abgelaufen sind, fängt ein neues Jahr an. Irgendwelche Ereignisse, sei es welche persönlicher Art oder politscher, Katastrofen – alles wird am Ende einem bestimmten Jahr zugeordnet. Hier nun das 3. Drittel meines ganz persönlichen Jahresrückblicks: Weiterlesen

2017 – ein Jahresrückblick II

Auch im 2. Drittel das Jahres gab es tatsächlich ein paar Dinge, die mir entfallen waren, die ich aber persönlich als bemerkenswert erachte. Wenn mich jemand ansprechen würde, was denn im Mai so war, wüsste ich vermutlich nicht, was ich antworten sollte, bis auf das traditionelle Spargelessen vielleicht. Wozu ein Weblog doch gut ist. Weiterlesen

2017 – ein Jahresrückblick I

Ein persönlicher Jahresrückblick 2017, lohnt sich das überhaupt? Da war doch gar nichts. So dachte ich, als ich über einen Jahresrückblick nachdachte. Und dann begann ich damit, dass Blogarchiv Monat für Monat durchzuforsten. Und siehe da, es waren doch ein paar bemerkenswerte Dinge, an die ich schon gar nicht mehr gedacht hatte. Und ich kam zu der Erkenntnis: Ein Jahresrückblick würde sich lohnen. Weiterlesen