Archiv der Kategorie: persönlich

Total verwirrt


Kürzlich war es dem Gatten unwarm als er von der Arbeit nach Hause kam. Nach dem Abendessen bat er mich: „Machst du mir eine heiße Brühe?“ Als fürsorglicher Ehemann, der den ganzen Tag zu Hause rumhängt während der Gatte das Geld für den Urlaub verdient, konnte ich ihm diesen Wunsch natürlich nicht abschlagen. Ich weiß, dass er es umgekehrt gaynauso machen würde. Weiterlesen

6. Schwimmtag

Morgens Reha – nachmittags Aqua, diese Kombination harmoniert nicht so richtig habe ich heute festgestellt. Heute vor einer Woche war für mich Schwimmstart in dieser Saison. Ich war ja entsetzt über meine erbrachte Leistung, die schon eher eine Nichtleistung war. Gespannt war ich, wie das heute ausgehen würde nachdem wir heute Morgen in der Reha hautpsächlich Übungen mit den Armen gemacht haben. Weiterlesen

4. Schwimmtag


Rein gefühlsmäßig hätte ich heute lieber zu Hause bleiben sollen, also vom Wetter her. Da ich möglichst mit einem Minimum an Zeug unterwegs bin (die Schränke sind eher auf Sommerbetrieb ausgerichtet), war der Hinweg schon kalt. Ich freute mich auf das 23 Grad warme Wasser, das würde mich schon aufwärmen. Weiterlesen

3. Schwimmtag


Der Gatte muss heute Nachmittag arbeiten weil in der kleinen Stadt an der Elbe heute „Marktsonntag“ ist, im Volksmund verkaufsoffener Sonntag. Wir gingen zusammen aus dem Haus. Unsere Wege trennten sich an der Straße: Schatz ging nach links, seiner Arbeitsstelle entgegen, ich ging nach rechts in Richtung Freizeitbad. Der Weg, den ich gehe, beträgt ca. 750 m. Es ginge auch kürzer, aber dann müsste ich an der Straße entlang gehen. Das ist doof und laut und nicht wirklich schön. Weiterlesen

3. Saisoneröffnung


Recht früh, nämlich am 15. Februar, begann bereits die Outdoorsaison. Mir wird immer das Herz groß, wenn ich das erste Mal nach dem Winter auf der Terrasse sitzen kann. Was heißt hier „nach dem Winter“? Es war noch Mitten im Winter. Aber man muss die Chance nutzen. Die Spargelsaison begann dann gestern, aber die dauert ja man gerade bis zum Sommeranfang. Weiterlesen

Ein Samstag im April

Der Versuch, einen Tag im Leben eines Rentners zu beschreiben:

Wie immer wenn der Liebste arbeiten muss, steht er früh auf. Ich blieb noch ein wenig liegen, konnte aber nicht wieder einschlafen und bin dann gegen 7 Uhr auch aufgestanden. Unsere erste tägliche Mahlzeit besteht aus einem Schokodrink, der für mich bereitstand, als ich aus dem Bad kam.


Kurz nach 9 Uhr verließ ich mit meinem Mann das Haus, er zur Arbeit, ich zum Wochenmarkt. Dort traf ich eine liebe Freundin. Wir unterhielten uns ein paar Minuten über dies und das und über die bevorstehende Schwimmsaison im benachbarten Freizeitbad, welches ab dem 1. Mai geöffnet hat. An vielen Ständen auf dem Markt wurden bereits einjährige Sommerpflanzen angeboten. Ich bin da noch ein wenig zurückhaltend wegen der Eisheiligen Mitte Mai. Ich werde in den nächsten Tagen die Wettervorhersage beobachten und dann entscheiden, ob ich am nächsten Samstag zuschlage. Weiterlesen

Ein Jahr 69


„69“, was das bedeutet ist mir erst am Tag meines Geburtstags bewusst geworden. Aber man muss das ja nicht immer auf diese Art machen, wird dann wohl auch langweilig.

Am Samstag hatte ich die restlichen Besorgungen gemacht: Nochmal Hähnchenfleisch für die riesige Pfanne, den bestellten grünen Spargel abgeholt, ein paar rote Paprika und Frühlingszwiebeln gekauft. Zurück im Haus noch ein paar notwendige Hausarbeiten erledigt, in die Wanne gelegt und entspannt. Weiterlesen