
Vor Monaten schon war ich besorgt, dass unsere Kreuzfahrt eventuell nicht stattfinden würde. Der Grund für meine Sorge war die politische Situation. Dass unser Urlaub dem Coronavirus zum Opfer fallen könnte, war da noch gar nicht abzusehen. Corona war da noch gar nicht aktuell.
Seit ein paar Wochen beobachteten wir die Situation in Asien bezüglich Corona. In den Medien waren Kreuzfahrtschiffe ja auch des öfteren präsent. Quarantäne hier, Quarantäne da, Tests von Passagieren und Besatzung bevor die Einlaufgenehmigung erteilt wurde.
Seit gestern hatten wir begründete Sorge, dass unsere Reise tatsächlich nicht stattfinden würde: Malaysia hatte die Häfen für Kreuzfahrtschiffe geschlossen. Drei Häfen liegen auf der Route, die wir hätten fahren sollen. Heute stellte sich heraus, dass sich Sri Lanka und Indien angeschlossen haben. 5 Häfen wären also rausgefallen. In der Gegend gibt es nun auch nicht gerade viele Alternativen für eine Umroutung. Also hat sich die Reederei entschlossen, die Reise zu annullieren.
Wir sind nicht wirklich enttäuscht, ärgerlich schon gar nicht. Wir hatten uns mit dem Thema ja schon reichlich beschäftigt und so kam das dann nicht so überraschend. Außerdem haben wir jetzt eine Alternative ins Auge gefasst. Dazu gibt es hier in den nächsten Tagen weitere Neugigkeiten.



Noch sind es 48 Tage bis wir wieder auf Reisen gehen. 6 Wochen vor Reisebeginn soll laut Veranstalter das Manifest ausgefüllt. In das Formular werden persönliche Daten, die Passnummer und Einzelheiten des Visums eingetragen. 6 Wochen, das sind 42 Tage, also in der nächsten Woche sollte das Manifest komplettiert werden. 


