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Einer so – einer so


Der Gatte hat seit ein paar Tagen Erkältungserscheinungen: Husten und Schnupfen. Gestern machte er einen Selbsttest mit dem Ergebnis positiv. Ich machte auch einen Test mit dem Ergebnis negativ. Ich fuhr dann erstmal zum Einkaufen. Währenddessen rief mein Schatz beim Hausarzt an. Er bekam einen Termin für den PCR-Test.

Das Ergebnis wurde ihm vor kurzem auf der Coronawarnapp angezeigt: Positiv! Ich machte wieder einen Selbsttest, Ergebnis negativ.

Wir rätseln jetzt, wo er sich angesteckt haben könnte. Wir vermuten, dass es auf unserem Musicalabend in der letzten Woche geschehen ist. Da wir ja Open Bar gebucht hatten mit der Absicht, dem Wein und Sekt zuzusprechen, demzufolge wir nicht mehr mit dem eigenen Wagen hätten fahren dürfen, sind wir ja mit dem ÖPNV nach Hamburg gefahren und auch wieder nach Hause. Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, dass die Ansteckung dort geschehen ist. Aber es ist müßig darüber weiter nachzudenken – es ist geschehen. Zum Glück hat mein Schatz nur relativ leichte Symptome.

Das Foto oben zeigt meinen Test von heute und den von meinen Schatz von gestern.

4. Impfung

Die Landesregierung Schleswig-Holstein hat entschieden, dass sich bestimmte Personengruppen ab sofort die 4. Impfung gegen Corona abholen können. Die Voraussetzung ist, dass die 3. Impfung vor 3 Monaten stattgefunden hat.

Da ich zu dem Personenkreis gehöre (70 Jahre +), habe ich mich sofort für die 4. Impfung angemeldet, auch wenn die erst in der ersten Hälfte März stattfinden darf/soll. Mein nächster Termin ist also am 11. März.

Wenn das so weiter geht, bin ich bald angefüllt mit KI. Ich bin sehr gespannt, welche technischen Neuerungen in mir drin sich mir nach dem Pieks erschließen.

Besuch aus MUC


Mehrmals wurde der Besuch verschoben, die Gründe sind bekannt. Aber nun sollte es sein. Ursprünglich war der Flug zum meinem 70. Geburtstag gebucht – und das war vor 2 Jahren! Jetzt endlich konnten wir Frank und Thomas in der kleinen Stadt an der Elbe begrüßen.

Freitag, am Tag der Ankunft, war das Wetter ja wirklich schön. Nur leider hatten wir da nicht so viel vom Tag. Abholen vom Helmut-Schmidt-Airport, einquartieren im Hotel, ’n Tass Kaff und ’n Stück Torte bei uns zu Hause, schnacken schnacken schnacken. Abends dann ein Essen beim Lieblingsgriechen und danach ein kleiner Verdauungsspaziergang – und das war’s dann.


Und was macht man an einem kalten, stürmischen und feuchten Tag mit Gästen? Ich hatte eine Idee: Ein Besuch des St. Pauli-Elbtunnels. Wir fuhren also mit dem Bus nach Hamburg. Von der Endhaltestelle spazierten wir zu den Landungsbrücken an der Elbe. Dort blies uns Nadia, ein kräftiger Sturm, ins Gesicht. Wir waren froh, das schützende Gebäude des Elbtunnels erreicht zu haben.

Mit dem Lift fuhren wir 24 Meter nach unten und machten uns dann auf den Weg durch die 426,5 Meter lange Tunnelröhrea auf die Südseite der Elbe. Diese Tunnelröhre ist bereits saniert während die 2. Röhre noch geschlossen ist. Ein für Kraftfahrzeuge vorgesehener Aufzug brachte uns auf Steinwerder wieder an die Oberfläche.

Vorbei am Werkstor der Traditionswerft Blohm & Voss gingen wir zum Musicalboulevard mit den beiden Musicaltheatern Stage Theater an der Elbe und Theater am Hafen. Die ersten Gäste der Nachmittagsvorstellungen trafen langsam ein. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Hamburg mit der Elbphilharmonie, den Museumsschiffen Cap San Diego und Rickmer Rickmers und den Landungsbrücken. Auf Elbe fuhren emsig die Hafenfähren, Ausflugsschiffe und Muscialshuttel hin und her. Mit einem der Musicalshuttle fuhren wir über die Elbe zurück zu den Landungsbrücken. Dort stärkten wir uns mit einem Fischbrötchen.


Mit dem Bus fuhren wir von der großen Stadt an der Elbe zurück in die kleine Stadt an der Elbe. Zu Hause wärmte ich mich mit einer heißen Dusche auf bevor ich mit den Vorbereitungen für das Fondue begann.

Heute Morgen brachte Bernd unsere Freunde wieder zum Flughafen während ich die Wohnung wieder herrichtete. Zum Glück haben wir ja eine neue Geschirrspülmaschine. Die Beladung ist noch etwas ungewohnt da die Einrichtung der Körbe sehr anders ist im Vergleich zur alten Maschine. Aber das wird schon noch.

Es ist immer schön wenn wir mit Frank und Thomas zusammen sind. Es gibt viel zu erzählen – man hat ja nicht täglich Kontakt – und es ist nie langweilig.

Ergebnis positiv


Weil es negativ ist.

Den Jahreswechsel 2021/2022 begehen wir in einem kleinen intimen Kreis von 8 Personen. Es gibt Fondue mit Beilagen, Wein, hochprozentiges, Sekt – das übliche halt. Wir sind zwar alle geimpft, zum Teil auch geboostert. Aber jeder weiß, dass man sich trotzdem mit dem Scheißvirus infizieren kann.

Die Gastgeber haben deshalb darum gebeten, dass jeder einen Selbsttest macht, wofür wie absolutes Verständnis haben. Und damit wir uns um Mitternacht auch alle umarmen können. Es ist das erste Mal, dass ich bei mir selbst mit einem Stäbchen im Gehirn rumgerührt habe. Bisher brauchte ich offizielle Testergebnisse und ließ andere Menschen bei mir rumbohren. Nun hab ich das also auch mal erlebt wie das ist, wenn man sich selbst ein Teststäbchen ins Gehirn schiebt.

Alles wech


Unsere Glinda hat die Angewohnheit, auf den Arbeitstisch zu springen und alles beiseite zu schieben, was ihr im Weg ist – oder sie landet gleich auf der Tastatur, so wie gestern. Sie hat da irgendeinen shortcut erwischt, der mir höchstselbstpersönlich völlig unbekannt ist, und alle empfangenen Emails meines persönlichen Accounts von mehr als einem Jahr gelöscht. Gelöscht heißt in diesem Fall gelöscht, nicht in den Papierkorb verschoben, gelöscht, weg, w-e-g, verschwunden im Nirwana. Ich sah im Programm noch, wie die einzelnen Emails in rasender Geschwindigkeit durch die Ansicht galoppierten. Doch ehe ich reagieren konnte, war der Ordner leer, nichts mehr drin, leer! Blank! Und ja, da waren schon noch ein paar wichtige Nachrichten dabei.

Ich hatte die Hoffnung, dass der Emailprovider unserer Familie die Möglichkeit anbietet, dort eine Wiederherstellung durchzuführen. Ja, er bietet sowas an, haben wir aber nicht aktiviert. Da die Mails zwischen dem Provider und Thunderbird ständig synchronisiert werden, ist jetzt alles verschwunden.

Natürlich habe ich mich informiert, ob eine Rettung der Nachrichten möglich ist. Ja, ist wohl möglich, entweder mit einem Programm, welches ich kaufen müsste, oder manuell mit diversen Schritten, was ich wohl machen werde. Dafür muss ich aber ungestört und katzensicher sein, sonst nützt das auch alles nichts. Denn die Gefahr, dass Glinda hier wieder auf den Tasten steht oder sich zur Ruhe bettet (siehe oben), ist ständig gegeben.

Für diverse Zwecke habe ich 3 Emailaccounts. Ich habe mir schon angewöhnt, einen der eher unwichtigen Accounts aktiviert zu lassen. Aber aus irgendeinem Grund hatte ich gestern nicht gewechselt. Ich arbeite mit einem geteilten Bildschirm, d.h. ca. 2/3 Browser und ca. 1/3 Emailprogramm. So kann ich immer sehen, wenn eine neue Mail ankommt. Entweder gewöhne ich mich dahingehend um, dass ich mit einem Vollbild arbeite und den Browser im Vordergrund habe. Oder ich schiebe wichtige Mails in einen separaten Order. Ich tendiere eher zur zweiten Lösung.

Während der kommenden Feiertage werde ich mich damit beschäftigen, die Emails aus den Tiefen meiner Festplatte herauszufischen. Dann ist mein Schatz im Haus, der mich auf die eine oder andere Weise dabei unterstützen kann, und sei es, dass er mit die Katzen vom Leib hält.

Pieks?

Von wegen! Fru Dokter hat nur so getan als ob sie impfen würde. Alles fake. Nichts hab ich gemerkt. Und dann tat sie auch noch so, als ob sie die Kanüle nicht richtig in dem Eimerchen entsorgen könnte.

Jetzt hab ich zwar so ein Aufkleberdings in meinem Impfass und ein geni, äh digitales Impfzertifikat hab ich auch bekommen. Aber wozu wenn ich doch gar nicht geimpft worden bin?

Na, jedenfalls schwebte ich nach dem Verlassen des Impfzentrums heimwärts, so, als würden meine Füße den Boden gar nicht berühren, quasi wie eine Magnetbahn. Was hat die Frau mit mir gemacht? Was es alles gibt, da muss man sich wundern. Und das ohne Impfung. Ich muss aber zugeben, dass die Impfstelle jetzt am Abend etwas schmerzt.

Wenn ich tatsächlich den Booster bekommen haben sollte, sind meine Spermien jetzt in Aufruhr. Es heißt ja, dass der Booster die kleinen Scheißerchen anregen soll. Vermutlich könnte ich jetzt Helden zeugen. Na ja, das mit dem Zeugen hab ich auch ohne Booster hinbekommen.

Atemwegsinfektion

Ein kräftiger Schnupfen gehört wohl auch dazu, auch leichtes Hüsteln, allgemeines Unwohlsein. Daran leidet der Gatte seit ein paar Tagen. Unternormalenumständen würden wir dem keine weitere Bedeutung beimessen, zumal mein Schatz in 3 – 5 Tagen damit durch ist, während ich in solchen Fällen wochenlang an einer nervigen Bronchitis leide.

Inderaktuellensituation ist jedoch Vorsicht geboten. Auch wenn die Möglichkeit einer Ansteckung mit Corona bei uns sehr gering ist, könnte es ja sein, dass man sich den Virus irgendwie doch einfängt. Wir versorgten uns also mit dem Selbsttest.

Im Drogeriemarkt gab es keine, ausverkauft. In der gegenüberliegenden Apotheke wurde ich fündig und kaufte 4 Stück. Bernd schob sich also ein Stäbchen in die Nase und rührte in seinem Gehirn rum. Dann kam das Stäbchen mit den Fetzen seiner Gehirnmasse in das Röhrchen mit Lösungsflüssigkeit und wurde darin gut durchgewalkt. Anschließend 2 Tropfen davon in das kleine Gerät – und ca. 15 Minuten warten.

Das Ergebnis dann – zum Glück – negativ.

So, nun haben wir das also auch mal gemacht, man muss ja alles mal ausprobieren.

2. Versuch

Ich habe jetzt eine Arbeitsplatzbrille, die super ist. Der erste Versuch, mir neue Gläser zu verpassen ist ja kläglich gescheitert. Nach meiner Reklamation wurden weitere Tests gemacht. Es wurde mir erklärt, dass Zylinder bei einer Hornhautverkrümmung in die Gläser „eingepflegt“ werden. Entsprechend meiner Erklärungen zu den Erscheinungen, wurden neue Gläser bestellt, der Wert des Zylinders stark reduziert.

Jetzt ist alles super und perfekt. Meine „Notbrille“ aus dem Supermarkt wird jetzt wieder in der Küche deponiert, damit ich auch beim Kochen den Durchblick habe.

Meine Überlegung zu dem Problem mit dem Zylinder: Eine Hornhautverkrümmung entsteht nicht von gleich auf jetzt, es ist ein langsamer Prozess, an den sich die Sehnerven im Zusammenspiel mit dem Gehirn ebenso langsam gewöhnen. Wenn man jetzt, den gemessenen Werten entsprechend, eine Brille anfertigt, ist eigentlich alles so, wie es sein soll, nur das Gehirn verarbeitet das nicht von gleich auf jetzt. Es könnte natürlich sein, dass sich das Gehirn in einem Zeitaum X an die neue richtige Situation gewöhnt. Aber wie lange soll das dauern? Wenn ich nicht richtig gucken kann, Kopfschmerzen bekomme oder sonstwas unangenehmes geschieht, muss das sofort behoben werden. Mit einer Brille, mit der ich nur verzerrt gucken kann, ist nichts anzufangen.

Verzerrt

Habe heute meine neue-alte Brille abgeholt, also das alte Gestell mit den Arbeitsplatzgläsern. Jetzt ist der Monitor verzerrt. Rechts ist der viel niedriger als links, also trapezförmig. Bin total verwirrt. So kann ich nicht arbeiten. Habe jetzt meine Küchenbrille aus dem Supmermarkt auf.

In einem Glas ist ein Zylinder eingearbeitet. Sowas hatte ich schon mal vor 24 Jahren. Das war eine Katastrofe. Spätestens Montag bin ich wieder beim Optiker. Ich vermute, dass das wieder am Zylinder liegt, der muss weg. Bin gespannt, was er dazu sagt.

Fast 160 Prozent

Ich war heute beim Optiker. Da ich kürzlich nachmittags leichte Kopfschmerzen bekam, dachte ich, ich bräuchte vielleicht eine neue Sehhilfe.

Der Optiker nahm sich sehr viel Zeit. Vor dem eigentlichen Sehstärketest wurde eine vorbereitende Untersuchung gemacht. Ich musste in ein Gerät schauen und meinen Blick auf einen bunten Heißluftballon fokussieren. Ich folgte den Anweisungen des Optikers und dann wurde von beiden Augen ein „Foto“ gemacht. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend. Ich habe keine Eintrübungen, aber lange Wimpern.

Dann kam der eigentliche Sehtest. Man kennt das: Lesen sie mal die Zeile vor. Dann: Ist so besser oder so? Die nächste Zeile mit kleineren Buchstaben. Noch eine Zeile und noch eine. Das selbe beim anderen Auge. Das erste überraschende Ergebnis: Ich habe eine sehr sehr gute Fernsichtstärke von fast 160 Prozent. Bei einem Sehtest für eine Führerscheinprüfung hätte ich keine Probleme.

Leider gleichen sich die Werte für fern und nah nicht aus. Die Werte für Lesen waren erwartungsgemäß schlechter, aber nicht so schlecht wie ich gedacht hatte. Da ich die meiste Zeit des Tages am Rechner sitze und das Internet leerlese, bekomme ich eine Computerbrille, mit der ich aber auch „normal“ lesen kann. Ein neues Brillengestell benötige ich nicht, nur neue Gläser.

Ich bin äußerst zufrieden mit dem Ergebnis.

Oft liest man ja den Begriff „Augenoptiker“. Ich habe mich schon immer gefragt, ob es auch einen Optiker für z.B. Fingernägel oder Nasenlöcher gibt. Ich kenne noch das Wort „Opticker“, also mit einen „c“ darin. Das sind die Leute, die durch die Parks gehen und weggeworfens Papier „opticken“, also mit einer Spitze an einem Stiel aufspießen, also opticken. Heute sind die Leute mit kleinen Greifzangen unterwegs, das sind also keine Opticker mehr.