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Irgendwie doof

Wir testen seit ein paar Tagen wie es ist, wenn unsere Katzen morgens eine Portion Trockenfutter bekommen und wie lange das reicht. Sinn der Aktion ist es, unserer Katzensitterin, die privat gerade sehr eingespannt ist, das Sitten zu vereinfachen. Statt dreimal am Tag soll sie dann nur zweimal kommen, nämlich morgens und nachmittags/abends, so wie ihre Zeit das zulässt.

Normal ist es so, dass sie morgens eine Portion Nassfutter bekommen. Irgendwann um die Mittagszeit melden sie sich dann weil sie Hunger haben. Dann bekommen sie eine kleine Portion Trockenfutter und später am Nachmittag nochmal. Wir sind also damit beschäftigt, unsere Katzen zu versorgen, sich mit ihnen zu beschäftigen.

Jetzt, in der Testphase, kümmern wir uns kaum um das Futter. Ich stelle ihnen das morgens hin. Dann fressen sie soviel, bis sie satt sind. Irgendwann höre ich, wie eine Katze wieder frisst, die kleinen Teilchen knacken so schön wenn sie zerbissen werden. Bisher war es so, dass abends noch Futter im Napf ist. Die Katzen „laufen so nebenher mit“. Und das gefällt mir nicht.

Sie kommen zwar und betteln um Aufmerksamkeit, wollen geknuddelt werden. Dann verschwinden sie wieder und legen sich irgendwo zum Schlafen hin. Das ist nicht ideal. Wenn die Testphase vorbei ist, wird das wieder umgestellt und nach dem Urlaub sowieso.

Es darf gekotzt werden


Es war mal wieder notwendig, neues Katzengras zu servieren. Ich weiss ja nicht, ob Elphie schon das gelbe Papier kennt oder ob sie das Katzengras riecht – sobald ich damit zur Tür hereinkomme, mauzt sie ganz laut, man kann fast sagen, sie schreit. Glinda wird zwar auch ganz aufgeregt, aber sie bleibt dabei ruhig.

Wenn das Katzengras angereicht ist, fallen die beiden darüber her, als hätten sie eine Woche, oder länger, nichts zu fressen bekommen. Es ist verrückt.

Elphie verträgt das Gras sehr gut, bei ihr passiert nichts. Aber Glinda verdaut das nicht immer. In den frühen Morgenstunden, wenn wir noch in den Laken liegen, hört man sie dann würgen. Das heisst, beim Klogang aufpassen, wo man hintritt. Es ist immer nur eine klare Flüssigkeit, in der ein kleines Stück Gras zu finden ist, also keine unverdauten Rest aus dem Magen. Wenn Glinda allerdings erst nach der Morgenfütterung kotzt, dann liegt das Frühstück unverdaut auf den Fliesen.

Zum Glück haben wir ja die Wohnung komplett mit Terrakottafliesen ausstatten lassen, kein Laminat, kein Parkett, und Teppichboden schon gar nicht. Eine gute Entscheidung, wie sich kürzlich auch bei einer anderen Gelegenheit herausgestellt hat. Ein beherzter Griff mit Küchenpapier – und das Malheur ist beseitigt. Dann nochmal feucht nachwischen und alles ist wieder ok.

Katzenstress


Seit gestern Morgen haben unsere beiden Katzen Stress miteinander. Ich lag noch im Bett als das Unglück passierte: Elphie wollte mit dem Fenstervorhang auf das Bett springen, was sie ab und zu mal macht. Sie hatte allerdings zu wenig Stoff am Wickel, so dass sie nicht auf das Bett kam und sich wieder runterliess. Dabei blieb sie mit den Krallen einer Pfote im Vorhang hängen und konnte sich dann mit einem Ruck befreien und fiel dann auf halbwegs auf Glinda, die daneben sass.

Glinda fühlte sich angegriffen, die beiden jagten sich schreiender und fauchender Weise durch die Wohnung. Elphie verzog sich dann auf einen Lagerplatz im Schlafzimmer, von dem sie kaum runterkam. Glinda nahm die Sache etwas lockerer und war mal hier und mal da anzutreffen. Wenn sie sich Elphie näherte, fauchte diese Glinda an. Wenn Katzen fauchen ist das kein Angriffsmodus, es ist ein Abwehrverhalten. Glinda zog sich dann auch langsam zurück. Wir konnten aber auch beobachten, dass Elphie vorsichtig auf Glinda zuging und sie beschnüffelte. Weitere Jagdszenen blieben zum Glück aus.

Elphie verbrachte die letzte Nacht auf dem Lagerplatz im Schlafzimmer, was sie nur selten macht. Zweimal hörte ich sie in der Nacht leise fauchen, Glinda knurrte mit tiefem Bass. Eine Katze kam auch mal auf unser Bett, was auch ungewöhnlich ist. Ich vermute, dass das Elphie war.

Üblicherweise nehmen sie ihr Futter gemeinsam an einem Platz im Arbeitszimmer ein. Damit war heute morgen nicht zu rechnen, und so war es auch. Glinda machte sich am üblichen Platz über ihren Napf her. Elphie hatte sich versteckt. Sie kam aber raus als ich ihren Napf durch die Wohnung trug. Ein paar Brocken hat sie genommen bevor Glinda kam. Mehrmals hab ich die Position gewechselt und Elphie hat auch immer ein wenig gefressen. Ich muss den Napf dann aber immer wieder wegstellen weil sich sonst Glinda daran bedient, man könnte sie auch Garfield nennen.

Ähnliche Situationen hatten wir schon ab und zu, verursacht durch kleine Unfälle, durch die sich eine Katze bedroht fühlte obwohl das überhaupt nicht der Fall war. Es dauert meiestens 2 – 3 Tage, bis sich die beiden wieder annähern ohne zu fauchen. Es dauert dann nochmal 2 Tage oder länger, bis sich die Situation wieder komplett normalisiert hat.

Neues Gras


Wenn ich mit neuem Katzengras nach Hause komme, spielen die Katzen verrückt. Die sehen schon am gelben Papier, in dem der Topf eingewickelt wurde, was ich da anschleppe. Schon geht das Gemauze los. Und sobald ich den Topf an seinen Platz gestellt habe, fallen die beiden Fellnasen darüber her.

rien ne va plus


Einen Moment nicht aufgepasst, und Glinda legte sich auf der Tastatur schlafen. Katzen können ja unglaublich schnell sein. Ich hatte es gerade noch geschafft, die Tastatur abzuschalten. Wer weiss, was Glinda mit ihrem Körpergewicht alles aktiviert oder gelöscht hätte. Mit der Maus konnte ich noch ein paar Seiten aufrufen und lesen. Na ja, viel mehr mach sonst ja auch nicht.

Wenn ich rechtzeitig mitbekomme, dass Glinda auf den Tisch kommt, ziehe ich die Tastatur schnell weg und lege sie beiseite. Aber wenn die Katze erstmal liegt und schläft, dann störe ich sie doch nicht. Ich stehe nicht mal auf um mir was zu trinken zu holen, die Katze könnte ja wach werden.

Na, es war ja auch mal ganz niedlich, der Katze beim Schlafen zuzugucken.

Kuschelstunde


Wie fast jeden Morgen kam Glinda auch heute wieder auf den Arbeitstisch. Ich konnte rechtzeitig für Platz sorgen und meine Tastatur beiseitelegen.

Glinda legte sich ganz entspannt auf den Rücken und liess sich von mir verwöhnen. Dabei schnurrte sie ganz laut, ein Zeichen, dass es ihr gefiel, was ich da tat. Und wenn man genau hinschaut kann man sehen, dass Glinda ein wenig lächelt.

Die Sofakatze


Elphie – ganz entspannt auf dem Sofa.

Natürlich hat sie auf dem ganzen Sofa ihre Haare verbreitet, das muss so. Die bleiben da auch, es sei denn, wir bekommen Besuch, dann werden die Polster mit einer Fusselrolle bearbeitet, die spziell für Tierhaare gemacht ist.

Wenige Sonnenstunden


Die Sonnenstunden auf unserer Terrasse werden langsam weniger. Bedingt durch die Bauweise des Hauses und durch den Sonnenstand wird die Terrasse erst spät am Vormittag von der Sonne erreicht. Und alsbald verschwindet sie hinter dem Geäst der Pappeln und scheint nur noch sporadisch durch das Laub. Meine heissgeliebte Sommerzeit nähert sich rapide dem Ende. Aber so ist eben der Lauf der Jahreszeiten. Ich weiss ja nicht, wo ich im vorherigen Leben gewohnt habe, aber es muss dort gewesen sein, wo es fast nur warm und sonnig war. Ich freue mich jetzt schon auf die Tage kurz vor Weihnachten. Dann lebe ich mental auf weil die Zeit mit Sonnen- und Tageslicht wieder länger wird.

Sonne und Schatten

Unsere beiden Fellnasen, Elphie und Glinda, sind Geschwister wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Es sind Schwestern, die am selben Tag geboren wurden. Mittlerweile sind sie vier Jahre alt.

Elphie ist ja eher eine zarte, feine Katze, klein und leicht. Ihr Fell ist dünn und nicht so „wollig“. Ihr Körperbau ist ähnlich der ihrer Mutter. Ihr Fressverhalten ist auch ein ganz anderes als das ihrer Schwester. Sie frisst meistens in mehreren Etappen. Wenn im Napf noch was drin ist, müssen wir das wegstellen damit Glinda das nicht wegfuttert.

Und damit komme ich schon zu Glinda. Eigentlich hat sie immer Hunger, was sie aber nicht lautstark begleitet. Wenn Elphie was übriglässt, kommt Glinda an und macht sich über die Reste her, obwohl sie selbst auch noch was im Napf hat. Glinda ist auch grösser und schwerer als Elphie. Und sie hat ein ziemlich dichtes Fell, richtig griffig. Sie kommt wohl eher nach dem Vater, der aber unbekannt ist.

Die Unterschiede im Fell haben auch Einfluss auf das Verhalten beider Katzen.

Elphie liebt es, sich in die Sonne zu legen, sei es draussen auf der Terrasse oder drinnen auf einem Platz, wo die Sonne durch das Fenster scheint. Während der Heizsaison hat sie einen Platz gefunden, wo die Schläuche der Fussbodenheizung vom Verteiler zur Küche und zum Wohn-/Essbereich gebündelt sind. Da liegt sie dann gerne auf den Bodenfliesen.

Glinda mag es lieber schattig und kühl, kein Wunder bei ihrem dichten Fell. Draussen liegt sie gern auf den kühlen Platten oder im Schatten unter den Stühlen oder unter dem Tisch. In der Sonne wird es ihr, verständlicher Weise, viel zu warm.

Wie schon erwähnt, der Vater ist unbekannt. Es kann aber auch sein, dass da zwei Kater mitgemischt haben und dass die Schwestern deshalb ganz unterschiedlich sind. Es ist nämlich möglich, dass eine Katze gleichzeitig von zwei verschiedenen Katern schwanger werden kann. Wir werden nie erfahren, was Lotta, die Mutter, da so getrieben hat.