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Kletterkatze

Da stehe ich eben in der Küche, genau neben dem Hängeschrank, und mache irgendwelche Küchenverrichtugen. Plötzlich mautzt es von oben. Hä? Und da entdeckte ich Glinda auf dem Schrank.


Den Hängeschrank brauch ich zukünftig also oben nicht mehr abwischen.

Schrankkatze


Seit kurzem haben die Katzen unsere Schränke entdeckt. Mit der Zwischenstation über die Arbeitsplatte schaffen sie es, auf den Kühlschrank zu springen und dort oben dann auf den Hängeschrank zu spazieren.

Unser Schrank im Arbeitszimmer hat ein Anbauteil, welches 1,30 m hoch ist. Elphie schafft es vom Boden direkt dort hinaufzuspringen während Glinda, die etwas schwerer ist, den „Bürokarton“ mit dem Papiernachlass meiner Mutter als Zwischenstation benötigt. Aber der wird da nicht ewig stehenbleiben. Aber auch Glinda schafft es, von dem niedrigen Schrankteil auf das Regal nach ganz oben zu springen.

In ein paar Wochen gibt es einen neuen Schrank. Die Katzen werden wohl einen Weg finden, nach oben zu gelangen.

Wespenwache


Jetzt, wo es endlich wärmer wird, kommen auch die Insekten aus ihren Löchern. Unsere beiden Katzen reagieren auf alles, was sich bewegt, sei es innen oder außen. Und sie sind sehr geschickt. Gestern haben sie 2 Fliegen in der Wohnung zur Strecke gebracht. Eine wurde der Nahrungskette zugefügt, eine andere habe ich mit der E-Klatsch erlöst.

Unsere Wohnung ist ja rundum mit Insketenschutzrollos ausgerüstet, die Türen zur Terrasse mit Vertikalrollos. Aber wenn die Katzen Freigang bekommen, bleibt eine Tür immer ein Spalt offen damit sie rein- und rauslaufen können, wie es ihnen beliebt. Und da bleibt es nicht aus, dass auch Insketen in die Wohnung gelangen.

Wie auf dem Foto oben, sitzen Elphie und Glinda gern vor den Fenstern zu Terrasse oder vor den bodentiefen Fenstern in den anderen Räumen. Da gibt es ja sooooo viel zu gucken.

Alles wieder gut

Donnerstag am frühen Nachmittag bemerkte ich bei Elphie, dass sich an den Plätzen, wo wie sich aufhielt, kleine Pfützen mit einer klaren Flüssigkeit unterhalb ihres Mauls bildeten. Ständig leckte sie mit der Zunge über ihre Nase. Irgendwas stimmte da doch nicht. Sie hatte vorher gut gegessen und auch Wasser geschlabbt, was ja grundsätzlich ein gutes Zeichen ist. Aber nee, das ging so nicht. Wir fuhren mit ihr in die Tierklinik nach Lüneburg.

Der Tierarzt stellte erstmal fest, dass es Speichel war, was aus ihrem Maul tropfte. Im Maul selbst konnte er nichts feststellen. Elphie wurde abgetastet, abgehorcht und es wurde fiebergemessen – nichts war irgendwie auffällig. Wir setzten sie auf den Boden des Untersuchungsraumes, wo sie auch umherlief und sie schnell versteckte, was für die ängstliche Katze normal ist. Der Arzt wusste keinen anderen Rat als ihr ein Antiallergikum zu spritzen. Wir hätten sie auch zur Beobachtung in der Klinik lassen können, dazu konnte ich mich aber nicht durchringen. Ich zahlte die Rechnung und wir fuhren wieder nach Hause. Der Speichelfluss verringerte sich, Elphie lag die meiste Zeit in ihrer Transportbox. Nachts stellte ich frisches Wasser hin, von dem sie gleich eine große Portion wegschlabberte.

Auch gestern kam sie kaum aus der Box heraus. Elphie fraß und trank normal, sie war auch mit Glinda auf der Terrasse, aber sie machte einen müden Eindruck. Ich saß am Rechner und bemerkte nichts. Als ich mir was zu trinken holen wollte, schaute ich ins Katzenklo. Ui, da entdeckte einen Durchfallfleck. Hm, was jetzt? Da Elphie aber fraß und trank und sich auch in der Wohnung bewegte, entschieden wir, erstmal abzuwarten.

Gestern Abend wurde Elphie etwas munterer. Sie streunte länger durch die Wohnung, legte sich auch auf den Boden um ein paar Knuddler einzufordern, Speichelfluss war nicht mehr vorhanden. Eine Besserung war wohl eingetreten.

Heute, am Samstag, ist alles ganz normal. Vorhin hat sie hier bei mir gelegen und geschlafen. Sie spielt mit irgendwelchem Zeug und tobt umher, Essen und trinken schmeckt. Was unsere Kleine in den letzten Tagen hatte, wissen wir nicht. Vielleicht hat sie Wasser aus der Vogeltränke geschlabbt, das ist ja nun nicht besonders sauber. Auch am Pampasgras hat sie gekaut. Das ist eine neue Pflanze, auf der vielleicht noch chemische Reste waren. Oder sie hat sich an den scharfen Stengeln eine kleine Verletzung im Maul zugezogen was die Ursache des starken Speichelflusses gewesen ist – wir wissen es nicht. Wir müssen zukünftig nur stärker darauf achten, was sie während des Terrassenfreigangs so treibt.

Zärtlich


Eine Pfote auf der Nase, auf dem Fuß, auf dem Arm, auf der Brust, – noch nie sind unsere Mäuse agressiv uns gegenüber gewesen. Nie haben lassen fahren sie die Krallen aus. OK, im Spiel passiert es schon mal, dass es einen kleinen Ratscher auf der Haut gibt, dass Blut fließt. Aber das ist normal und haben wir uns zum Teil selbst zuzuschreiben.

Wenn Elphie und Glinda nicht wollen, dass wir ihnen zu nahe kommen, dass jetzt genug mit knuddeln ist, weisen sie uns freundlich, aber mit Nachdruck zurück, aber nie fahren sie die Krallen aus.

Wenn Katzen nicht wollen, dann wollen sie nicht, und das muss man akzeptieren. Umso schöner sind die seltenen zärtlichen Momente.

Sollen wir es tun?


Wir überlegen seit kurzem, ob wir nicht keine kleine Kreuzfahrt machen wollen, 7 Nächte. Aber die Katzen! OK, für die Verpflegung und das tägliche Reinigen des Katzenklos wäre gesorgt, doch die 2 wären den ganzen Tag allein in der Wohnung. Sie halten sich meistes da auf, wo wir auch sind. Ist einer von uns im Bad, liegt eine Katze vor der Badezimmertür und mauzt.

Natürlich sind unsere beiden Mitbewohner auch mal allein zu Hause. Ich muss ja auch mal einkaufen gehen. Letzens, als ich nach Hamburg musste, waren es auch ein paar Stunden. Aber was ist, wenn keiner da ist, der Nähe gibt? Nachbarn können die Katzen versorgen aber nicht begöschen, sie haben ihr eigenes Leben, man kann das nicht verlangen.

Und können wir den Urlaub genießen wenn wir wissen, dass unsere beiden Süßen allein zu Hause sind? OK, wir wollten die Katzen haben, und 2 Katzen im Haushalt sind wohl besser als eine allein. Vielleicht machen wir uns auch zu viel Gedanken darüber, aber die 2 kennen es nicht, ohne Dosenöffner und Knuddler zu sein.

Gut aufpassen

Katzen verstehen, was man sagt, teilweise. So gibt es ein paar Worte, wenn sie die hören, flippen sie aus. Milch ist so ein Wort. Wenn ich frage „Wollt ihr Milch?“, dann fiepen die Beiden und rennen dahin, wo ich die Milchschale immer hinstelle. Und beim rennen wird keine Rücksicht auf nichts genommen, sie springen wortwörtlich über Tische und Stühle.

Ebenso verhält es sich bei der Frage „Wollt ihr raus?“. Das ist dann noch schlimmer als bei „Milch“. Die Terrassentür ist gerade einen winzigen Spalt geöffnet – und schon drängeln sie dadurch.

„Habt ihr Hunger?“ – auch diese Frage wird mit gebührender Aufmerksamkeit bedacht, wenn auch nicht so wild wie bei den erstgenannten.

Wenn ich mich mit Bernd unterhalte, z.B. darüber, ob und wann wir die Katzen rauslassen wollen, muss man schon höllisch aufpassen, wie man das am besten umschreibt. Das Wort „raus“ darf dabei gar nicht vorkommen. Ich sagte also heute Morgen: „Wenn wir frühstücken, können wir ja mal die Tür aufmachen.“

Und jetzt gehen wir frühstücken und lassen die Katzen raus, aber bevor das Frühstücksgeschirr auf dem Tisch steht. Sonst müssten wir Geschirr und Frühstückszutaten vom Boden aufklauben.

1. Geburtstag


Heute vor einem Jahr erblickten unsere beiden Familienmitglieder Elphie und Glinda, zusammen mit ihren Brüdern Leo und Findus, das Licht der Welt. Unsere Schwiegertochter Sabrina hatte der Mutter Lotta geholfen und die Erstversorgung sichergestellt. Insgesamt waren es 5 kleine Wollknäule, die Lotta zur Welt gebracht hatte. Das 5. kleine Kätzchen hat aber nicht überlebt.


Seit jetzt 8 Monaten leben Elphie und Glinda bei und mit uns. Meistens, also überwiegend, sind sie lieb und niedlich und süß. Aber manchmal nerven sie auch, z.B. wenn sie sich zwichen der Tastatur und dem Monitor räkeln. Bereits 2 Mal wurden Emails unwiederbringlich gelöscht. Seit dem letzten Mal stelle das Emailprogramm immer auf einen unwichtigen Account.

Die Einstellungen des Bildschirms werden mittels kleiner Sensoren geändert. Und da passiert es schon mal, dass die Einstellungen total durcheinander sind wenn sich eine der Katzen an den Monitorrahmen schmiegt. Das ist gerade vorhin erst wieder passiert, Und ja, da war ich sauer, auch wenn heute Geburtstag ist. Am Geburtstag hat man, und katze auch, keinen Freibrief.


Natürlich weiß ich, dass das keine Absicht ist. Und wenn ich schnell genug bin, schalte ich den Monitor aus damit nichts passieren kann. Heute war ich nicht schnell genug und musste mir dann mühsam zusammensuchen, wie ich alles wieder richtig einstelle. Man macht sowas ja nicht täglich und hat es dann bis zum nächsten Mal wieder vergessen.

Wir können uns wirklich nicht beklagen. Elphi und Glinda erfreuen uns immer wieder mit ihren Aktionen, wenn sie nicht gerade am Computer rumspielen.

Heute möchte ich aber auch an meine Schwiegermutter erinnern. Sie hätte heute ihren 81. Geburtstag gefeiert.

Pausenchat


Wenn mein Schatz Pause hat, chatten wir eine Weile per WhatsApp. Belanglose Dinge, u.a. „Was machen die Katzen?“ – „Wie waren die Straßen?“ – „Kannst du auf dem Heimweg noch kurz was einkaufen?“ Ich benutze übrigens die Webversion von WhatsApp auf dem Rechner.

Heute hatte sich Glinda kurz vorher auf der Tastatur breitgemacht. Mehrmals hatte ich vorsichtig versucht, sie anders hinzulegen. Zwischen der Tastatur und dem Monitor ist reichlich Platz. Aber nein, sie hatte sich die Tastatur als Kissen auserkoren. Egal, wie ich Glinda hinlegte, sie war nicht dazu zu bewegen, mir die Tastatur zu überlassen.

Im vorigen Sommer hatte ich mir für den Gebrauch auf der Terrasse ein Blauzahnkeyboard gekauft. Der alte Mann mit seinen Wurstfingern hasst es, auf dem Tablet, schlimmer noch auf dem Handy, rumzutippen. Schließlich habe ich vor Generationen mal „zehnfingerblind“ gelernt und das funktioniert auf den elektronischen Geräten nicht. Schnell verband ich das Handy mit der Tastatur und konnte dann meinem Schatz die Pause verkürzen. Und Glinda konnte derweil ungestört weiterschlafen.