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Die Druckerkatze


Katzen sind neugierig, man glaubt es kaum. Heute mussten wir was ausdrucken. Glinda wäre am liebsten in den Drucker reingekrochen. Da bewegt sich was, das macht Geräusche – was ist denn das?

Druckerpapier, welches man ja hinten im dafür vorgesehenen Schacht vorrätig hält, haben wir nur drin, wenn wir wirklich was drucken müssen. Das Papier würde entweder rausgefriemelt oder zerknickt werden. Ausserdem müssen wir davon ausgehen, dass sich auf dem Papier Katzenhaare sammeln und dann bei einem Druckvorgang mit eingezogen werden. Das wäre sicher nicht so optimal für den Drucker und auch nicht für die Druckqualität.

Das Ausgabefach wird immer schön eingeschoben wenn der Drucker nicht benötigt wird. Wenn eine der Katzen versuchen würde, sich draufzustellen, könntes eventuell abbrechen. So stabil sind die Fächer ja nicht.

Kompliziert


Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

Unsere Katzen können in jeder erdenklichen Lage und an jedem erdenklichen Ort schlafen. Es ist ihnen egal, ob sie sich auf ein Kabelbündel legen, welches quer über unseren Arbeitstisch läuft, auf dem Bildschirme, Tastaturen, Scanner und Drucker stehen, und auch vieles andere Zeugs rumliegt. Die Katzen legen sich da einfach hin, machen die Augen zu und dann liegen sie da ganz entspannt.

Heute hat sich Elphie unter den Monitor gequetscht, den Kopf hinter dem Monitor, die Hinterbeine lagen auf meiner Tastatur. Aus Gründen der Perspektive konnte ich nicht die ganze Katze so ablichten. Elphie hätte es auch bequemer haben können. Aber nein, es musste heute so sein.

Es zaubert immer wieder ein Lächeln in mein Gesicht, wenn ich die Katzen beim Schlafen beobachten kann.

Zeit für Leckerli


Es gibt drei Begriffe, die unsere Katzen verstehen: Raus? Hunger? Leckerli?

Bei „raus“ laufen sie in den Wintergarten, mauzen und warten darauf, bis endlich die Tür zur Terrasse aufgeht. Das ist jetzt, während der Fütterzeit für die Vögel, sehr selten. Elphie hat ja schon zwei Meisen erwischt.

Rufen wir „hunger“ kommen die beiden angelaufen. Sie wissen dann, dass die Näpfe aufgefüllt werden. Ob sie dann davon fressen, ist eine andere Sache. Oft schnüffeln sie nur daran und drehen dann wieder bei, kommen dann später noch mal und fressen ein paar Brocken.

Leckerlis gibt es immer am späten Vormittag. Wir haben mehrere Arten. Eine Sorte sind getrocknete Hirschteilchen, ca. 5 mm breit und bis zu ca. 2 cm lang. Leckerlis werden immer verputzt, egal, ob sie die Näpfe morgens leergefuttert haben oder nicht. Ich setze mich zur Verteilung immer auf den Boden. Elphie und Glinda kommen dann angelaufen, schnüffeln und warten, dass ich die Leckerlis verteile, die sie mir aus der Hand fressen.

Eines Tages hatte ich die Idee, mir so ein kleines Hirschteilchen zwischen die Lippen zu klemmen, so ganz vorne an damit ich den Geschmack nicht im Mund habe. Und siehe da, die 2 Süßen holen sich die Teilchen von meinen Lippen ab.

Ich mach das nicht täglich, zumal manche Teilchen auch nur ziemlich kurz sind. Aber niedlich ist das allemal.

Kartonkatze


Ist der Karton auch noch so klein,
es passt noch eine Katze rein.

Glinda liebt es, sich in Schuhkartons zu quetschen. Deshalb steht einer im Arbeitszimmer und einer im Wohnbereich. Es ist erstaunlich, wie Glinda sich in die Kartons faltet und es dann auch noch so bequem für sie ist, dass sie darin schlafen kann.

Gute Unterhaltung


Katzen können zur Unterhaltung der zweibeinigen Mitbewohner beitragen. Nicht immer hat man eine Kamera in greifbarer Nähe. Meine kleine Immerdabeikamera liegt immer im Flur, dort wo Auto- und Wohnungsschlüssel liegen.

Oft ist es dann auch so, dass sich die Katze bewegt hat während man die Kamera oder das Handy zur Hand hat oder aufnahmebereit gemacht hat. In diesem Fall hatte ich Glück. Von der Küche bzw. vom Wintergarten sind es nur ein paar Schritte zum Flur. In der Hoffnung, dass Elphie so liegen bleiben würde, ging ich schnell aber vorsichtig um die Kamera zu holen. Auf dem Weg zurück schon die entsprechende Aufnahmefunktion eingestellt, in diesem Fall „Gegenlicht“. Elphie lag immer noch auf der obersten Etage und ich konnte den Moment einfangen. Sekunden später war das vorbei und sie lag dort oben so, wie eine Katze normalerweise liegt. Glück gehabt.

Grinsekatze


Dieses Grinsen sagt alles: Ich habs geschafft und liege auf der Lieblingsjeans, auch wenn sie noch etwas feucht ist.

Natürlich grinst eine Katze nicht wirklich. Es ist die Form des Mauls, von der Seite betrachtet sieht es aus, als würde die Katze grinsen.

Eine Blaumeise zum Frühstück

Wenn Bernd frei hat, frühstücken wir im Wintergarten. Die Katzen sind derweil auf der Terrasse, schnupppern hier und da, aber die meiste Zeit sitzen sie rum und schauen dem Treiben der Vögel in den Bäumen zu.

Heute Morgen geschah es dann: Eine Blaumeise hatte sich auf das Geländer gesetzt, gerade da, wo die Katzen auf der Terrasse saßen. Zack – hatte Elphie die Blaumeise erwischt. Wir konnten gerade noch die Terrassentür zumachen, sonst hätte Elphie uns ihre Beute in die Wohnung gelegt.

Elphie tobte mit dem Vogel eine Weile draußen umher. Zum weiteren Frühstück zogen wir zum Esstisch um. Die Sache mit dem Vogel war nämlich nicht so wirklich appetitlich. Als das Interesse an der Meise beendet war, schickte ich sie mit der Kehrschaufel auf ihren letzten Flug in die Botanik.

Elphie bekommt jetzt einen neuen Namen: Papageno.