Archiv der Kategorie: Cats

Stumme Kommunikation


Katzen! Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir uns nicht über unsere beiden Fellnasen wundern oder amüsieren. Heute morgen entstand dieses Foto.

Nach dem Frühstück räumten wir die Küche auf. Hinter uns sassen die beiden Katzen vor der Terrassentür und schauten uns an, d.h. sie schauten eher Bernd an, der neben mir stand. „Gesagt“ hat keine von beiden was. Aber es war ganz eindeutig, was sie wollten. Ganz still sassen sie da und warteten darauf, dass die Tür geöffnet wird.

Zum Glück lag mein Handy griffbereit und ich konnte dieses Foto machen.

Der Rücken braucht das

Wie es aussieht, habe ich die OP an der LWS unterschätzt. War ich nach der OP, bei der es sich um die Beseitigung eines Bandscheibenvorfalls handelte, komplett Beschwerde- und Schmerzfrei, ist es dieses Mal nicht ganz so einfach. Die Probleme, welche die OP notwendig machten, sind zwar weg, aber hin und wieder meldet sich der Rücken und signalisiert mir mit leichten Schmerzen: Achtung! An manchen Tagen merke ich gar nicht, an anderen Tagen geht es ohne Schmerzmittel, aber nach Tagen mit wenig Bewegung und viel Sitzen greife ich doch zu den Schmerztropfen.

Zur Entlastung des Rückens lege ich mich zwischendurch mal auf das Bett und lese den E-Reader leer – was niemals passieren wird. Gestern bekam ich Gesellschaft, Elphie legte sich zu mir. Zuerst lag sie an meinen Beinen, später kam sie weiter rauf und schmiegte sich an meinen Arm. Es ist so praktisch, dass ich den Kindle einhändig halten und bedienen kann, dann störe ich die Katzen nicht, wenn die mir im Bett mal gesellschaft leisten.

Ich geniesse es sehr, wenn eine der beiden Samtpfoten sich an mich kuschelt. Wenn die Blase sich meldet, vesuche ich, die Erleichterung so lange wie möglich hinauszuzögern. Als ich das gestern erledigt hatte und zurück ins Schlafzimmer kam, war Elphie vom Bett runter. Das hatte ich ja befürchtet, aber so sind sie, da kann man nichts machen.

Morgendliche Kuschelstunde


Wie fast jeden Morgen kam auch heute Glinda zu mir auf den Arbeitstisch und liess sich verwöhnen. Erst brauchte sie eine wohltuende Kopfmassage. Wenn ich das mal unterbreche weil ich die Maus betätigen muss, streckt sie eine Pfote aus und holt sich meine Hand wieder zurück. Sie geht dabei äusserst vorsichtig vor, aber mein Handrücken ist schon ganz rau. Denn ab und zu passiert es dabei, dass sie mal ihre Krallen etwas ausfährt. Das ist nicht weiter schlimm, es piekt nur ein wenig und ich weiss ja auch, dass das keine Kampf- oder Abwehrreaktion ist.

Heute Morgen nach der Massage Kuschelstunde angesagt. Der kabellosen Tastatur sei dank kann ich immer reichlich Platz schaffen damit es meine Herzkatze bequem hat. Heute kuschelte Glinda sich mit dem Köpfchen an meinen Bauch, ist ja reichlich davon vorhanden. Eine Pfote legte sie auf die andere Seite, es sah aus, als wollte sie mich umarmen.

Ich geniesse diese morgendliche halbe Stunde sehr, ist Glinda doch sonst eher zurückhaltend was Körperkontakt betriff.

Hin und weg


Glinda, meine Herzkatze, kuschelte sich heute Vormittag an mich. Sie lag auf dem Tisch vor dem Monitor. Für die Tastatur war kein Platz mehr. Als Bernd zur Pause online kam, musste ich mit meinen Wurstfingern auf dem Handy chatten. Ich konnte doch nicht zulassen, dass ich Glinda störe und mich weiter zurücksetze, damit ich die Tastatur auf den Oberschenkeln ablegen könnte.

Das war so süss wie Glinda da lag, das Köpfchen gegen meinen Bauch gedrückt. Man sieht, dass Glinda sich auch wohlfühlt und genau so hin und weg ist, wie ich, wie ich diese Situation genossen habe.

Man könnte denken Glinda lächelt, was sie natürlich nicht tut. Aus einer bestimmten Perspektive sieht es aber so aus, was die Situation noch schöner machte.

Februar 2026


Dieses Foto von Elphie wird uns durch den Februar begleiten. Es ziert das Kalenderblatt für diesen Monat.

Elphie präsentiert sich in ihrer typischen Knuddelmichpose. Wenn sie irgendwo liegt und wir treten an sie heran, legt sie sich gleich auf die Seite und lässt sich den Bauch knuddeln, unsere Kleine.

Elphie im Schornstein


Na ja, ist ja eigentlich ein Papierkorb, aber in Form eines alten genieteten Schornsteins in den Farben der Cunard Line.

Von Katzen auf Kreuzfahrten habe ich noch nichts gehört. Aber angeblich soll es bei Cunard Line möglich sein, Hunde mit an Bord zu nehmen. Es soll eigens ein Butler angeheuert worden sein, der Hunde an Deck ausführt. Gut, dafür muss man wohl in den teuersten Suiten logieren und den dunklen Anzug oder die schulterfreie Abendhose im Ankleidezimmer hängen haben. Wir haben es gern schick, aber nicht überkandidelt. Sakko und Krawatte können zu Hause bleiben.

Morgenfütterung


Jeden Morgen nehmen Glinda und Elphie gemeinsam ihre erste Mahlzeit des Tages ein, das ist nicht ungewöhnlich. Aber weshalb habe ich ausgerechnet heute ein Foto davon gemacht?

Ungewöhnlich ist die Position der beiden Schwestern. Sonst zeigt der Rücken beim Fressen immer in den Raum hinein. Heute lagen sie mal andersherum. Sie bekommen vier kleine Mahlzeiten am Tag und noch nie haben sie so gelegen wie heute. Das musste ich mal dokumentieren.

Hinten rechts im Bild der übliche Katzenkarton, Katzenfreunde wissen, was damit gemeint ist. Vorn links ist teilweise ein Papierkorb zu sehen, nachempfunden eines alten Schornsteins aus Dampferzeiten der Cunard Line. Was auch sonst passt besser zu uns als ein Schiffsschornstein?!

Wenn Katzen verschwinden


Gestern traf ich im Treppenhaus eine Nachbarin, die wie ich auf dem Weg zum Mülleimer war. Sie ist auf einen Rollator angewiesen und nahm den Lift während ich weiter die Treppe nach unten nahm. Unsere Haustür hakte ich fest damit sie problemlos nach draussen gelangen konnte.

Wir klönten dann vor der Haustür noch eine Weile als eine hübsche Katze des Wegs kam. Erst mauzte sie kurz von der Strasse aus, dann kam sie auf uns zu und schubberte an meinen Beinen. Sie liess sich auch anfassen.

Langsam bewegte sich die Katze auf die offenstehende Haustür zu und sie betrat den Hausflur. Von dort geht, wie üblich, eine Treppe in den Keller und eine in die oberen Stockwerke. Ich ging der Katze hinterher, nahm sie auf den Arm bevor sie eine der Treppen erreichte, und trug sie wieder hinaus.

Wäre das „Eindringen“ ins Haus unbemerkt geblieben, hätte ich die Haustür nach der Müllerledigung geschlossen und die Katze wäre im Haus eingesperrt gewesen. Vielleicht hätte sie sich ja durch lautes mauzen bemerkbar gemacht und jemand hätte sie rausgelassen. Bei 10 Wohnungen im Haus ist die Wahrscheinlichkeit auch gross, dass Einwohner das Haus verlassen oder betreten und die Katze Gelegenheit hätte, wieder zu verschwinden.

Es hätte aber auch eine Garage oder ein Keller sein können, in dem die Katze eingesperrt gewesen und vielleicht tagelang nicht bemerkt worden wäre. Die Mutter unser beiden Süssen war kurz nach deren Geburt für ein paar Tage veschwunden. Unsere liebe Schwiegertochter kümmerte sich während der Zeit liebevoll um den Wurf mit 4 kleinen Kitten, bis Lotta plötzlich wieder vor der Tür stand und die Babypflege wieder übernehmen konnte.

Gerade las ich, dass eine Katze in Berlin aufgefunden wurde. Es stellte sich heraus, dass sie in Darmstadt zu Hause ist. Sie muss unbemerkt in ein Transportmittel gestiegen sein. Vielleicht ist sie in Berlin unbemerkt ausgestiegen oder sie liess sich nicht „festnehmen“ und verschwand, ohne dass sich der Transporteur weiter mit ihr beschäftigen konnte.

Ich will damit nur sagen, dass Freigängerkatzen ganz schnell mal plötzlich verschwunden sein können. Die Besitzer sorgen sich, suchen, rufen, locken, aber die Katze bleibt weg. Sie ist irgendwo eingesperrt weil man nicht bemerkt hat, dass sie sich eingeschlichen hat. Vielleicht wurde nichtmal bemerkt, dass je eine Katze in dem Raum war. So heimlich, wie sie den Raum betreten hat, kann sie den auch schnell wieder verlassen wenn die Tür geöffnet ist und sie taucht plötzlich dort wieder auf, wo sie zu Hause ist.