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Ich bin raus

Die Meldungen überschlagen sich, es geht nur noch um das C-Thema. Wieder häufen sich die Meinungen und Forderungen von Politikern, Gewerkschaftlern, Fachleuten, und solchen Menschen, die meinen, sie seien Fachleute. Jeder hat was zu sagen. Warum, wieso, weshalb, wann und wann nicht – ich will das alles nicht mehr wissen. Es hilft mir nicht, im Gegenteil, ich ärger mich nur und der Blutdruck steigt.

Wichtig ist für mich, was ich in meinem Bundesland darf bzw. was ich darf. Das bezieht sich auch grenzüberschreitend auf Hamburg. In der nächsten Woche habe ich z.B. einen Vorsorgetermin beim Zahnarzt, da muss ich mit dem ÖPNV nach Hamburg fahren. Zum Glück ist die Praxis gegenüber dem Hauptbahnhof. Dort aussteigen, über die Straße, und gut isses.

Mein Schatz arbeitet in Niedersachsen. Er fährt mit dem Wagen zum Firmenparkplatz, hat also auch weiter keine Kontaktmöglichkeiten als mit seinen Kollegen. Die Firma passt eh auf alles auf. Ob da auch 2- oder 3G eingeführt wird, weiß man noch nicht. Aber wenn, passt das schon.

Ich lese allenfalls die Schlagzeilen, gehe aber nicht mehr in die Tiefe. Lasse reden!

Man sollte es nicht lesen

Immer wieder falle ich darauf rein und lese die Kommentare unter Onlineveröffentlichungen über Corona und Impfungen. Heute habe ich es wieder getan, wider besseren Wissens.

In der Mopo Online wird heute über Menschen geschrieben, die sie sich erst jetzt haben impfen lassen und nicht schon früher. Es scheint, dass hauptsächlich der Druck von 2G die Menschen motiviert, sich den Pieks zu holen. Eine Dame berichtet auch, dass sie wie eine Aussätzige behandelt wurde und 2 Freundinnen sich von ihr abgewandt haben weil sie bisher die Impfung verweigerte. Gut so, kann ich da nur sagen.

Die Kommentare unter so einer Veröffentlichung lassen meinen Blutdruck und mein Wutlevel steigen. Es waren nur die ersten, die ich mir angetan habe, was noch folgt, lese ich lieber nicht.

Ich zitiere mal den zweiten Kommentar „Alles Gute U viel Glück all denjenigen, die durch verzerrte und einfältigen mediale Berichtserstattung zum Impfen verführt wurden.
Gott steh euch bei.“

Ob die Person, die diesen Kommentar geschrieben hat, auch auf Gottes Beistand hofft, wenn sie selbst unter maschineller Beatmung, vollgetopft mit Medikamenten, auf der Intensivstation liegt?

Die Gefahr der Triage steht wieder im Raum. Ich plädiere dafür, dass sie auf die Menschen angewandt wird, die ungeimpft auf einer Intensivstation gelandet sind. Auch diese Möglichkeit wurde kürzlich auf einer Onlinezeitung erwähnt. Ich kann mich dafür sehr erwärmen.

Zunehmender Mond

Ich habe schon öfter über dieses Phänomen geschrieben: Sobald wir zunehmenden Mond haben, schlafe ich schlecht, liege nachts lange wach und habe äußerst skurrile Träume. Die letzte Nacht war der bisherige Höhepunkt: 3 dieser Träume geisterten durch meinen Kopf.

Es kommen darin immer reale Menschen aus meinem Leben vor, einige von ihnen sind schon lange verblichen. Die Umgebungen, in denen sich diese Träume abspielen, ist teils real, teils gibt es sie nicht, jedenfalls ist sie mir unbekannt.

Noch jetzt, Stunden später, kann ich einige Szenen kurz anreißen:

1. Ich traf meine Cousine, die nach der Arbeit an einer Bushaltestelle stand. Ich war auf dem Weg zu ihr mit 4 Flaschen Wein in einem Leinenbeutel. Wir vereinbarten, dass sie den Bus nehmen würde und ich zu Fuß weitergehe. Die Haltestelle befand sich aber auf der falschen Straßenseite für die Richtung, in die meinen Cousine fahren musste. Ich fand mich kurze Zeit danach auf einem Sandplatz wieder, auf dem ich einen Schuh verloren hatte.

2. Eine große Kirche, die ich nicht kenne, mit gegenüber angeordneten Bänken, stufig ansteigend. Viele Menschen in dieser Kirche, auf der Seite, wo ich mich aufhalte, bin ich umgeben von Menschen aus meiner Familie, zum Teil schon tot, und von anderen Menschen, die ich kannte und die auch schon verblichen sind.

3. Ich blättere in einem Katalog für Elektrogroßgeräte nach einem neuen Herd für die Küche.

Der nächste Vollmond ist am Freitag nächster Woche, dann ist der Spuk wieder vorbei.

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Großes Kopfschütteln

Ich kann nur mit dem Kopf schütteln darüber, was derzeit bei uns in Deutschland abgeht, nämlich die 4. Welle, die mit Ansage gekommen ist. Wir, die wir vernünftig waren und sind, wir, die geimpft sind, haben es ja schon immer gewusst, dass Covid19 mit Macht zurückkehrt. Was heisst zurückkehrt, es war ja nie weg.

Heute, am Beginn des Karnevals, tummeln sich die Jecken zur Saisoneröffung dicht an dicht in Köln. Wenn ich die Bilder sehe, werde ich nun wirklich richtig wütend. Die Narren nehmen doch nicht an, dass da nichts passieren wird? Oder doch? Natürlich glauben sie das. Angeblich ist das eine 2-G-Veranstaltung. Glauben diese dummen Menschen ernsthaft, das bei dieser Massenveranstaltung eine ordnungsgemäße Kontrolle möglich gewesen ist? Und wie alle wissen, oder sollten wissen, ist eine Impfung keine hundertprozentige Sicherheit gegen Corona. Und doch stehen sie dicht an dicht, ohne Maske und machen dieses Spektakel mit. Ich bin fassungslos.

Fassungslos bin ich auch darüber, dass es Menschen gibt, die glauben, und davon überzeugt sind, dass ein Entwurmungsmittel für Pferde und Schafe vor Corona schützt. „Das habe ich mal irgendwo im Internet gelesen!“. Auch hier die Frage: Wie dumm kann man eigentlich sein, so einen Mist zu glauben.

Wir brauchen umgehend und sofort eine flächendeckende 2G-Regel und die Boosterimpfung für alle, eine Impflicht für Personen, die in Pflegeberufen tätig sind sowie für Lehrer und Kinderbetreuer in Horten und Kindergärten.

Die Politik darf keine Rücksicht mehr auf Impfgegner und Schwurbler nehmen, die Bundestagswahl ist vorbei. Ungeimpfte, die an Covid19 erkranken, sollten verpflichtet werden, einen Eigenanteil für ihre Behandlung zu zahlen. Menschen, die aus gesundheitlichen oder aus Altersgründen in einem Senioren- bzw. Pflegeheim untergebracht werden, werden auch mit einem Eigenanteil zur Kasse gebeten, trotz Pflegeversicherung.

Gibt es jemanden, der organisiert, dass wir vernünftigen Menschen auch mal auf die Straße gehen und protestieren, mal den Mund aufmachen und lauthals verkünden, was für Arschlöcher die Ignoranten sind?

Bunte Tupfen


Andere Leute bereiten sich auf die Advents- und Weihnachtsdeko vor, wälzen ihre Rezeptsammlungen und suchen danach, was sie, der Tradtion entsprechend, backen wollen. Ich verstehe eh nicht, warum ausgerechnet zu Weihnachten so viel gebacken wird. Ich hab’s auch mal gemacht. Plätzchen waren mir zu stressig, das lass ich bleiben. Aber vielleicht backe ich mal wieder einen Stollen. Mir fehlt nur der passende Rum dazu, der ist hier nicht mehr zu bekommen.

Gestern auf dem Markt entdeckte ich Tulpen! Tulpen, ich liebe Tulpen, die ersten Boten des Frühlings. In den letzten Jahren hatte ich zu Weihnachten immer die ersten Tulpen. Aber jetzt schon Tulpen, wo die Natur gerade schlafen geht, das letzte Laub von den Bäumen geweht wird, es ist phantastisch. Tulpen!

Die 3. Impfung

Im Moment reden wieder alle ganz aufgeregt durcheinander, was die 3. Impfung betrifft, boostern genannt.

Boostern ja, boostern nein, wo boostern, Impfzentren wieder öffnen, Kassenärzte sind dagegegen (klar, die verdienen ja auch Geld mit den Impfungen), ab wann boostern, wer sollte geboostert werden, wer nicht, wer hat Präferenz – es scheint, im Moment herrscht das reinste Chaos. Jeder, der meint, was dazu sagen zum müssen, sagt was dazu, ob er nun vom Fach ist oder nicht.

Die Empfehlung war (oder ist – man weiß es nicht genau), dass Personen, die über 70 Jahre alt sind, sich 6 Monate nach der Komplettimpfung die 3. Impfung abholen sollten. Für mich wäre das ca. Mitte Dezember. Ich werde beizeiten mal meinen Hausarzt fragen, ob er mich boostern würde, ob er Kapazitäten dafür frei hätte.

Im Moment lese ich nur die Schlagzeilen und schüttel mein ungeboostertes Haupt über so viel Aufregung.

Nachtrag: Auf den Punkt gebracht.

Glück gehabt

Wie ich heute erfahren habe, ist die gestrige Abendvorstellung und die heutige Nachmittagsvorstellung des Musical Zeppelin ausgefallen. Mitglieder des Ensembles wurden positiv auf Corona getestet.

Gestern vor einer Woche haben wir uns die Vorstellung angeschaut, zu der wir am Tag vorher extra aus Hamburg angereist waren. Gebuchte Flüge, gebuchtes Hotelzimmmer, man fährt von München nach Füssen, und dann muss man feststellen: Die Vorstellung fällt aus!

Natürlich ist es verständlich, dass die Sicherheit der Gäste und des Ensembles sichergestellt sein muss und dass dafür Sorge getragen wird. Aber Füssen ist nun nicht gerade der Nabel der Welt. Und dann steht man da vor verschlossenen Türen, hat sich auf die Vorstellung gefreut und womöglich viel Geld für die Anreise ausgegeben, spaßig ist das nicht.

Ein paar Tage München


Donnerstag, 21.10.2021
Es war ja das Geburtstagsgeschenk für meinen Schatz, der Besuch des Musicals Zeppelin, über das ich ja schon geschrieben habe, verbunden mit einem Besuch bei unseren Freunden. Bahn oder Flug war meine Frage. Ich muss gestehen, dass ich mich um die Bahn gar nicht gekümmert hatte, also habe ich Flüge gebucht.

Donnerstag vergangener Woche ging es los. Sehr rechtzeitig waren wir in Hamburg am Flughafen, sehr rechtzeitig. Es ging ja durch die Medien, dass mit längeren Wartezeiten an der Sicherheitskontrolle zu rechnen sei. Nun denn, sehr rechtzeitig hätten wir uns sparen können, in wenigen Minuten waren wir gesichert. Erstmal gönnten wir uns einen Snack und heiße Schokolade – das gehört so bei uns, obwohl wir von den Preisen dafür lieber gar nicht reden wollen. Aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Um 17:15 Uhr sollten wir starten um 12 Uhr knabberten wir unser Baguette und schlürften heiße Schokolade. Na, irgendwie kriegen wir die Zeit rum, gibt ja auch immer was zu gucken, und wenn es nur interessante Leute sind. Aufgrund der Wetterlage verspätete sich unser Flug. Als wir endlich unsere Plätze eingenommen hatten, waren wir doch recht glücklich.

Während des Fluges wurde uns eine Flasche labberiges leises Wasser serviert. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich stilles Wasser hasse? Genausogut könnte man schales Bier oder Sekt trinken, dem die Kohlensäure fehlt. Das Minitäfelchen Schokolade war dann aber ganz nett.

In München dauert es ca. 1 Stunde mit der S-Bahn vom Flughafen in die Stadt. Wir hatten uns für ein Hotel in der Nähe der Wohnung unserer Freunde entschieden, das Motel One Campus. Um 21 Uhr checkten wir endlich ein. Im angeschlossenen Restaurant aßen wir jeder eine Pizza und tranken 2 Halbe Bayrisch Dunkel. Dann fielen wir ins Bett.

Freitag, 22.10.2021
Nach dem Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zur Wohnung unserer Freunde.

Auf dem Weg dorthin kamen wir an einen Platz mit einer skurilen „Kunstausstellung“ des Künstlers Nikolaus Keller. Er hat dort einen Voodooschrein aufgestellt. Ich glaube, die Bilder sprechen für sich.

Frank hatte Urlaub, Thomas musste noch bis mittags arbeiten. Wir sehen uns nicht oft, es gab schon Jahre, in denen wir uns gar nicht gesehen haben. Aber wenn wir dann zusammen sind, ist es immer so, als hätten wir uns erst gestern gesehen. Es gibt keine peinlichen Gesprächstpausen, wir liegen auf einer Wellenlänge und es wird nie langweilig.

Als Thomas nach Hause kam, wechselten wir auch mit ihm ein paar Worte – bevor wir uns wieder auf den Weg ins Hotel machten um uns ein wenig auszuruhen und für den Abend herzurichten.

Die weitere Planung lag in den Händen unserer Freunde. Um 16 Uhr wurden wir abgeholt und Thomas fuhr uns mit seinem Wagen nach Füssen zum Festspielhaus, eine Fahrt von ca. 90 Minuten.

Das Festspielhaus liegt direkt am Forggensee gegenüber dem legendären Schloss Neuschwanstein, erbaut von König Ludwig II., der unter ungeklärten Umständen im Starnberger See den Tod fand. Das Theater wurde erbaut, um dort das Musical „Ludwig“ aufzuführen, welches unsere Freunde bereits mehrmals gesehen haben. Dieses Stück liegt noch auf unserer Wunschliste.

Vor dem Musicalbesuch stärkten wir uns an einer Pizza im Restaurant La Romantica, welches dem Theater angeschlossen ist. Über das Musical selbst habe ich hier ja schon geschrieben. Für insgesamt 3-1/2 Stunden Musical ist das Gestühl sehr unbequem. Die Sitze selbst sind gepolstert, die Rückenlehne aber nicht. Vielleicht will man damit einen Theaterbesuch zur Zeit König Ludwig II. suggerieren.

Nachdem wir nach der Vorstellung unseren Durstlöscher geschlürft hatten, brachte Thomas uns durch die Bayrische Nacht wieder zum Hotel. Anfangs führt die Strecke über kurvenreiche Landstraßen bevor die Autobahn erreicht wird. Weit nach Mitternacht lagen wir endlich im Hotelbett.

Samstag, 23.10.2021
Nach dem Frühstück trafen wir uns mit Frank und Thomas und ließen den gestrigen Theaterabend revuepassieren. Wir sind alle 4 der Meinung, dass das Musical Zeppelin Szenen enthält, die total überflüssig sind, wie z.B. das erwähnte Staubsaugerballett. Es heißt, die Handlung wäre für den Broadway oder das Londoner Westend zu lang. Es gibt einige Sequenzen, um die das Stück gekürzt werden könnte, ohne dass das den Inhalt unverständlich machen würde.

Wir schlenderten über die Auer Dult, eine Art Freilichtkaufhaus, in welchem man Bauernschränke, Trachten, Haushaltsartikel, Schlübber und anderes Zeug erstehen kann. Die Dult findet 3 x im Jahr neben der Mariahilf-Kirche statt. Zur Stärkung werden diverse Speisen für aus der Hand angeboten.

Zur Erbauung von Groß und Klein gibt es ein paar Karrussels.

Ein kleiner Spaziergang an der Isar musste sein, wo ich meinem Tick fröhnte, nämlich einmal mit der Hand das Wasser umrühren.

Für den Abend hatten wir Thomas und Frank für die Fahrdienste zum Essen in einem Restaurant zum Essen eingeladen, ins Wirtshaus Zinners. Das Restaurant wird von zwei Brüdern geführt. Der jüngere, Ferdinand, war auf der Mein Schiff 1 vor 8 Jahren auf unserer ersten Kreuzfahrt als Hilfssteward angestellt. Im Buffetrestaurant Anckelmannsplatz war er dafür zuständig, das benutzte Geschirr von den Tischen abzuräumen. Ich hatte mit Ferdinand all die Jahre lockeren Kontakt und jetzt ergab sich die Möglichkeit, sich mal wieder persönlich zu treffen. Unsere Freunde hatten selbst interesse, das Restaurant kennenzulernen. Leider klappte das persönliche Treffen mit dem Exsteward nicht. Wir fühlten uns aber sehr wohl im Wirtshaus Zinners und speisten vorzüglich.

Mir ist bekannt, dass man Speisen auch verzehren kann, ohne sie vorher zu fotografieren. Aber dieses Stück Zinners Cheescake musste ich einfach ablichten. Bernd hatte mit seinem Karamellisierten Kaiserschmarrn zum Nachtisch arg zu kämpfen.

Sonntag, 24.10.2021

Der Tag des Heimflugs, deshalb hieß es, früh aufzustehen, wegen 2 Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Beim Frühstück waren wir die Ersten. Kurz nach 8 Uhr holten unsere Freunde uns ab und brachten uns zum Airport Franz Joseph Strauß. 2 Stunden vorher vor Ort zu sein, war natürlich wieder zu früh, besonders auch deshalb, weil wir ja am Tag vorher schon eingecheckt hatten. Ist ja toll, was heute alles möglich ist. Wir erinnerten uns daran, dass das ja schon seit ein paar Jahren funktioniert, wir uns aber anfangs immer noch das Formular ausgedruckt haben – man weiß ja nie …

Auf dem vorherigen Flug nach Malta vom selben Gate funktionierte die Technik für das Boarding noch. Inzwischen war aber auf dem ganzen Flughafen die Technik zum Scannen ausgefallen. Es wurde mit einem Handlesegerät gescannt und die Daten dann auf dem Bildschirm gegengeprüft bevor man die Erlaubnis bekam, zum Flugzeug durchzugehen. Mit einer Verspätung von 20 Minuten starteten wir in Richtung Hamburg. Wie schon auf dem Flug nach München, gab es wieder labberiges leises Wasser und ein Täfelchen Schokolade.

Nur mit Handgepäck, wozu ich meinen Schatz überredet und was er widerwillig akzeptiert hatte, waren wir schnell draußen und unser privater Shuttleservice, den wir schon mehrmals benutzt hatten, brachte uns nach Hause.

Heute noch kochen? Nö. Wir hatten vorsorglich in Dimi’s Taverne reserviert.

Ein meeting und noch eins und noch eins

Ich lese Blogs, viele davon werden von Damen geschrieben, die noch berufstätig sind – sofern man Qutschen als Beruf definieren kann. Ich lese in den Blogs nämlich, dass es viele meetings gibt. Gerade las ich, dass auf ein meeting das nächste folgte und das nächste usw. und zwar ununterbrochen von 9 Uhr bis 15:45 Uhr.

Wird da auch mal gearbeitet? Wer erledigt die anfallende Arbeit? Vermutlich von Personen der unteren Gehaltsstufen. Und die, die das meiste Geld bekommen, quatschen dumm rum.

Ich glaube, dass viele Produkte wesentlich preisgünstiger sein könnten, wenn der quatschende Wasserkopf erheblich reduziert werden würde.

Unnötige Floskel

„Ich würde gerne …“, gerne auch „Ich würde mir wünschen …“, dieses „würde“ im genannten Zusammenhang hört und liest man fast täglich.

Wer uns kennt weiß, dass wir den ganzen Tag lang Radio Hamburg hören. Man versucht dort, Verkehrsteilnehmer möglichst schnell über Störungen, und auch mobile Blitzer, zu informieren. Zu diesem Zweck rufen Autofahrer dort an, meistens mit diesen Worten „Ich würde gerne einen Stau melden, und zwar ….“ Ich frage mich dann jedes Mal: Warum tust du das denn nicht? Sag doch einfach, dass du einen Stau meldest, oder einen Unfall oder was auch immer.

Das gilt auch für die Floskel „Ich würde mir wünschen“. Die Frage ist z.B., wann es sich die Person wünschen würde, oder warum. Wünsch es dir doch einfach und sage: Ich wünsche mir, dass …“ Warum muss da immer das unsägliche „würde“ auftauchen?

Klingt die Aussage dann seriöser oder gebildeter wenn man das Wörtechen „würde“ einbaut? Wenn man genau hinhört, ist das in den meisten Fällen totaler Blödsinn und vollkommen überflüssig.