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Gute Beratung

Für die neue Küchenmaschine von Bosch möchte ich noch ein Schnitzelwerk haben. Zwecks Preisreserche begab ich mich auch in die entsprechende Abteilung vom Warenhaus Karstadt in der Mö. In den Regalen war das Gerät nicht zu finden, deshalb wandte ich mich an eine Verkäuferin, ob das Teil zu bestellen sei.

Im Prinzip sei das kein Problem, nur würde es ca. 10 – 14 Tage dauern und ausserdem kämen noch Versandtkosten und Bearbeitungsgebühren dazu. Sie erklärte mir auch die Gründe dafür. Trotzdem suchte sie im Verkaufsprospekt nach dem Preis. Ich erzählte ihr, dass ich den Topfschnitzler in Internet erheblich preiswerter gesehen hätte. Daraufhin erzählte die Dame mir, dass Bosch hier in HH einen Shop hätte und ich könnte doch auch dort mal nachfragen. Sie suchte mir bereitwillig die Adresse und die Servicenummer heraus, schrieb mir alles auf und erklärte mir noch mit einem süffisanten Lächeln, wie ich mich zu verhalten hätte, wenn ich dort anrufen würde. „Wissen sie, dass ist ein Callcenter und die wollen mit Daten gefüttert werden, sonst wissen die nicht weiter.“ Ich war begeistert von der unproblematischen Beratung, die die Verkäuferin gar nicht nötig gehabt hätte, weil sie mir mir ja eh nicht ins Geschäft gekommen wäre. Zum wiederholten Mal ist mir eine gute Beratung bei Karstadt recht positiv aufgefallen.

Kontaktaufnahme

Das Restaurant Kouros, in dem wir heute Abend essen wollen, ist meist ziemlich ausgebuch. Deshalb wollte ich heute Vormittag dort zwei Plätze für uns reservieren. Zwei mal versuchte ich mein Glück, es war aber noch niemand dort und der Anrufbeantworter meldete sich. Da ich keine Lust hatte, eine Nachricht zu hinterlassen, legte ich wieder auf mit der Absicht, mich später noch mal zu melden. Doch dazu kam es nicht mehr. Ich erhielt einen Rückruf vom Kouros!: „Guten Tag, sie wollten mit uns Kontakt aufnehmen?“ Ich bedankte mich für den Rückruf und trug mein Anliegen vor. Offensichtlich werden dort die Nummern ankommender Anrufe gespeichert und auch kontrolliert. Und man kümmert sich auch noch um die verpassten Anrufe. Toll!

Bewährungsprobe bestanden

Die Zubereitung von Olivenkuchen kann eine ziemlich anstrengende Sache sein wenn man nicht das richtige Werkzeug hat.

Beim allerersten Mal hatte ich den Teig mit dem Handrührer geknetet. Ich merkte schon, dass das Gerät ziemlich stark beansprucht wurde und an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit geriet. Dazu kam ein nicht unerheblicher Muskelaufwand mit der Hand, die das Gerät hielt und mit dem Arm, um die zusätzlichen Rührbewegungen in der Rührschüssel zu vollziehen. Es war mir klar, dass der nächste Olivenkuchen mit der Küchenmaschine zubereitet werden würde.

Beim zweiten Kuchen füllte ich also alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine. Und was geschah?: Das Ding geriet nicht nur an die Grenze der Leistungsfähigkeit sondern darüber hinaus. Es fing an zu stinken und Rauchwolken stiegen aus der Maschine auf. Sie funktioniert zwar noch, aber das Vertrauen ist dahin. Eine neue Maschine musste her, und zwar mit genügend Leistung, um den schweren Teig für einen Olivenkuchen zuzubereiten.

Mehrere Tage war ich damit beschäftigt, mich im Internet und in den Kleinelektroabteilungen der Kaufhäuser zu informieren. Saturn geriet ich an einen unfreundlichen Herrn, der mir zwar sagen konnte, dass es von Braun noch ein anderes Gerät gibt als die, die in der Ausstellung zu sehen waren. Zu mehr hatte er aber offensichtlich keine Lust. Bei Karstadt wurde ich bei meinem Streifzug durch die Regalreihen angesprochen, ob ich Hilfe benötigen würde. Ich erklärte dem Herrn, was passiert war und dass ich auf der Suche nach einer neuen Küchenmaschine mit grösserer Leistung sei. Die Anzahl der ausgestellten Geräte war nicht sehr gross und er zeigte mir von der Firma Bosch einen Prospekt und erklärte mir den unterschied der veschiedenen Maschinen. Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass ich bei Karstadt eine gute Beratung in der Abteilung bekommen hatte.

Die letzte Entscheidung, welche Küchenmaschine es sein sollte, dauerte dann aber noch ein paar Tage. Wiederholt verglich ich Preise und Meinungen im Internet. Langsam kristallisierte sich heraus, dass es eine „Bosch MUM 7000 concept“ werden sollte. Leider war sie bei Karstadt und Saturn nicht ausgestellt.

Gestern haben wir dann zugeschlagen, und zwar bei Marktkauf. Dort gibt es das modifizierte Modell „MUM 7220 concept“ mit Edelstahlrührschüssel und Fleischwolf zu einem günstigen Preis. Ich brauche zwar keinen Fleischwolf, aber günstiger hätte ich die Maschine nirgends bekommen können.

Um die Maschine zu testen, ist nach den bisher gemachten Erfahrungen nichts besser geeignet, als ein Olivenkuchen. Und den Teig dazu habe ich heute damit zubereitet.


Das Rühr- bzw. Knetwerk machte seine Arbeit anstandslos und ohne Probleme, kein Motorengeruch, keine aufsteigenden Rauchwolken – super! Auch sonst macht das Gerät einen sehr guten und stabilen Eindruck. Und sie sieht auch noch gut aus. Ich hoffe, dass wir lange Freude daran haben werden. Jetzt brauche ich nur noch ein Schnitzelwerk dazu.

Noch ein Produkt

Ich hatte berichtet, dass wir uns den Bodygroom von Philips bestellt hatten, ein Rasierer für alles unterhalb des Halses.

Inzwischen hatten wir reichlich Gelegenheit das Gerät auszuprobieren. Unsere Erfahrungen damit sind zwiespältiger Art. Bernd benutzt den Bodygroom z.B. gar nicht mehr.

Der Zeitaufwand gegenüber eine Klingenrasur ist erheblich höher. Man muss schon sehr sorfältig arbeiten, um ein einigermassen akzeptables Ergebnis zu erzielen. Am besten geht es beim Duschen mit eingeschäumten Körperpartien bzw. -teilen. Selbst dann ist die Haut nicht so glatt wie bei einer Rasur mittels Klinge. Scheinbar ist es so, dass eine Klingenrasur tiefer unter die Haut geht, es dauert nämlich auch etwas länger, bis die ersten Stoppeln wieder nachgewachsen sind als bei der Rasur mit dem Bodygroom.

Ganz eindeutig im Vorteil ist der Groom bei der Hautschonung, was wahrscheinlich zu Lasten der Glätte geht.

Eine Verletzungsgefahr – besonders an empfindlichen Körperteilen – besteht bei Klinge und Bodygroom gleichermassen. Die Gefahr, sich ungewollt mit einer frischen Rasierklinge eine kleine Verletzung zuzufügen ist doch recht gross. Aber auch die Benutzung des Groom schliesst kleine Verletzungen nicht aus. Die Kanten des Gerätes dienen nämlich zum Trimmen längerer Haare. Der dazu erforderliche Aufsatz wird beim Glattrasieren ja nicht benötigt, die Mechanik am Rand arbeitet aber weiter. Und so kann es schon mal vorkommen, dass man mit der Kante in der Haut hängenbleibt.

Zum Trimmen (Kürzen) von behaarten Körperpartien ist der Bodygroom gut geeignet. Durch die Benutzung verschiedener Aufsätze lassen sich unterschiedliche Haarlängen erzielen. Das Gerät liegt dabei gut in der Hand.

Ich persönlich benutze das Gerät sehr gern. Es dauert halt ein wenig länger, glatte Hautpartien zu erzielen. Man muss eben sehr sorgfältig arbeiten.

Klinge oder Boodygroom? Das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks. Wer gern mit der Klinge arbeitet kann auf ihn gut verzichten. Aber mir macht er Spass.

Ich bin Produkttester


Vor einigen Wochen hab ich mich mal angemeldet, was inzwischen völlig in Vergessenheit geraten war. Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Mail mit der Information, dass das erste Paket in den nächsten Tagen eintreffen würde. Ach ja, da war ja noch was.

Inzwischen ist das Paket eingetroffen. Gezählt hab ich die einzelnen Teile nicht, die darin enthalten waren. Allerdings muss ich davon auch nur 10 Produkte bewerten. Behalten darf ich alles, wäre ja auch noch schöner, wenn ich gegessene Nudeln wieder zurückschicken müsste. Zum Glück muss ich die Haarbürste nicht bewertet werden, denn für die haben wir ja nun absolut gar keine Verwendung.

Was ich aber bewerten soll sind die Magnet-Akkupressur-Einlegesohlen. Noch habe ich sie nicht eingelegt, ich scheue da irgenwie vor zurück. Die haben sowas von „Alte-Leute-Artikel“.

Einen ekelhaft anzufassenden Vielzweckputzlappen habe ich gleich weggeworfen. Die kleinen Pizzasnacks waren ganz lecker. Waschmittel kann man ja auch immer gebrauchen. Na ja, ein paar Teile sind dabei, die man halt mal ausprobieren bzw gebrauchen kann. Aber das Meiste ist ziemlich schrottig, wie z.B. der Eierschneider. So ein billiges Teil hab ich noch nie gesehen, ebenso wie der Schneebesen. Sowas ist doch eh in jeder guten Küche zu finden. Na, mal sehen, was ich demnächst zugeschickt bekomme.

Flugobjekte

Mit einer Neuen wird alles mögliche ausprobiert. Und deshalb fotografierte ich einige Dinge, die im Grunde ziemlich banal sind und die wir täglich sehen – jedenfalls bei klarem Himmel -, aber kaum noch wahrnehmen. Plötzlich war aus den Aufnahmen eine kleine Serie geworden. Ich nenne sie Flugobjekte. Eins der Fotos hat schon historischen Wert, wenn auch mit tragischem Hintergrund: Der Wasserflieger fliegt nicht mehr, er ist am 2. Juli diesen Jahres abgestürzt.

Hier meine kleine Sammlung:


Die Pizzawespe

Sonntags bleibt die Küche kalt… wir bestellen uns eine Pizza (gibt es den Wienerwald eigentlich noch?). So auch heute Abend. Sobald wir den Pizzakarton auf dem Tisch hatten kamen die Wespen. Mit der E-Klatsch kam es alsbald zum Wespentennis. Schuld hatte wohl ich mit meiner „Alte-Frauen-Pizza“ (hallo Olli!)Pizza Waikiki. Das Aroma der warmen Ananas hat die Viecher wohl magisch angezogen.

Die leergegessenen Kartons blieben noch einige Zeit auf dem Tisch liegen während wir noch gemütlich den Wein austranken. Plötzlch sahen wir, dass sich eine Wespe eines Krümels Hackfleisch, der von Bernds Pizza übrig geblieben war, bemächtigt hatte. Sie hatte sich förmlich über den Krümel gestülpt. Wahrscheinlich versuchte sie, ein Stückchen Fleisch passender Grössen aus dem Krümel herauszufräsen. Durch ihre Aktivitäten geriet sie immer näher an einen Schlitz in der Pappe bis sie schliesslich kopfüber durch diesen Schlitz hing, von oben nur noch mit 2 Beinen gehalten. Unterhalb des Kartons widmete sie sich weiterhin dem Bemühen, von dem Hackfleisch zu naschen.

Und ich dachte immer, Wespen ernähren sich von Nektar, süssen Säften und ähnlichen Stoffen. Nein, die Dinger sind Fleischfresser! Gefährlich sind sie. Wenn du nicht aufpasst, hast du plötzlich ein Loch im Finger.

Ist denn das zu fassen?

Ja, gibt’s denn sowas?: Noch vor weniger als einer Woche verrammelten wir die Bürofenster mit den Jalousien als letzten Versuch, möglichst viel Wärme draussen zu lassen damit man halbwegs vernünftig arbeiten kann. Und was ist jetzt?: Die Jalousien bleiben schön in ihrem Kasten und ich muss zeitweise sogar das Fenster schliessen weil es hier drinnen sonst zu kühl wird. Unglaublich diese extremen Wetterunterschiede.