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Unter 1,20

Seit Monaten war der Preis für Benzin heute unter 1,20! 1,199 habe ich heute gesehen und sofort zugegriffen. Morgen kann es schon wieder teurer sein.

Eine eindeutige Tendenz ist im Moment nicht zu erkennen. Die Rohölpreise haben wieder etwas angezogen, was eine Verteuerung des Benzins zur Folge haben kann. Allerdings spielen auch Dollar- und Eurokurse eine Rolle. Ich greife jedenfalls zurzeit immer zu wenn ich einen guten Preis sehe und ich Platz im Tank habe.

Stopover Geesthacht


Angeregt von Shayanna eröffneten wir heute die Grünkohlsaison mit dem Grünkohlauflauf. Dazu gab es eine Flasche gutgekühlten Grauer Burgunder Spätlese.

Wie das immer so ist wenn man das erste Mal in einer Saison etwas isst, schmeckt es dann besonders gut. Entsprechend schlägt man sich den Bauch voll. Was lag da näher, als nach dem Essen einen kleinen Verdauungsspaziergang an die Elbe zu machen. Die Frage, ob wir nach links die Elbe hoch oder nach rechts die Elbe runter gehen, erübrigte sich. „Guck mal da!“ sagte Bernd. Aus dem Schleusenkanal schob sich ganz langsam das 5-Sterne Flusskreuzfahrtschiff „Dresden“ der Reederei Peter Deilmann heran.

Dieses Schiff hatten wir bereits früher auf der Reise nach Hamburg beobachten können. Heute kam es aus Hamburg und machte tatsächlich direkt vor unseren Augen am Elbanleger Geesthacht fest. Im ersten Moment wussten wir nicht, warum das Schiff hier anglegte. Dann aber sahen wir einen in der Nähe geparkten Bus, aus dem ca. 20 Personen ausstiegen und in Richtung Anleger gingen. Da erst noch die Gangway ausgebracht werden musste, dauerte es noch ein Weilchen, bis die Rentner an Bord gehen konnten. Währenddessen hatten wir Gelegenheit, unseren Blick über das Schiff schweifen zu lassen.

Auf dem Vorschiff war bereits der Salon zum Abendessen eingedeckt. Eine Dame beobachtete das Anlegemanöver interessiert aus dem Fenster ihrer Kabine. Andere Passagiere schauten vom Sonnendeck oder aus der Lounge zu, wie das Schiff in der Weltstadt Geesthacht festmachte. In einigen Kabinen brannte ein Kaminfeuer im Fernseher (wie schrecklich – dafür müsste es einen Sternabzug geben).

Als alle Reisenden an Bord waren, wurden sie über Lautsprecher von ihrem Landausflug zurück an Bord willkommen geheissen. Langsam legte die „Dresden“ ab und machte sich wieder auf die Reise und der Elbanleger lag wieder verlassen und einsam im letzten Licht des Herbstabends.

Für ein paar Momente war die kleine Stadt an der Elbe mit dem Namen Geesthacht ein Teil der mondänen Welt von 5-Sterne-Kreuzfahrern.

Naiv?

Wie blöd muss man sein, um auf sowas reinzufallen:

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Mit den herzlichen Gruessen,
Lorraine Oconnor.
2008 Mannschaft der Unterstutzung der DAB Bank.

Diese Nachricht hatte ich eben in meinem Posteingang.

Erinnert ihr euch?

Wisst ihr noch wer Farah Diba ist? Einst war sie Kaiserin von Persien bzw. vom Iran und Gattin des Schah Reza Pahlavi. Beide mussten das Land 1979 aufgrund der islamischen Revolution verlassen. Der Schah starb 1980 im Exil in Kairo, wo er auch beigesetzt wurde.

In den 70er Jahren waren der Schah und seine Frau Farah Diba ein Aushängeschild für Glanz und Glamour und ständig in der Regenbogenpresse zu finden.

Und was ist nun mit Farah Diba?: Sie feiert heute ihren 70. Geburtstag.

Standortrettung


Diese Aufnahme, die ich 2006 gemacht habe, hätte Aussicht gehabt, in das Reich der Erinnerungen zu kommen. Aber heute ist entschieden worden, dass TUI die Reederei Hapag-Lloyd an das Hamburger Konsortium verkaufen wird. Damit bleibt der Standort der Reederei am Ballindamm an der Binnenalster erhalten.

Albert Ballin, der Namensgeber der Strasse, an dem das Bürohaus liegt, war übrigens der Mann, der die H(amburg)-A(merikanische)-P(acketfahrt)-A(ctien)-G(esellschaft) 1899 zur grössten Reederei der Welt machte.

Den Zusatz „Lloyd“ erhielt die Hapag am 1. September 1970, bei der Fusion mit dem Norddeutschen Lloyd Bremen.

Herbstmorgen


Wasser und Nebel – eine faszinierende Kombination. Was bot sich da näher an, als nach dem gestrigen Herbstabendspaziergang heute einen morgendlichen Herbstspaziergang folgen zu lassen, von dem wir natürlich wieder ein paar optische Eindrücke mitgebracht haben:


Herbstabend


Morgen soll das Wetter ja wieder schlechter werden. Deshalb nutzten wir das schöne Herbstwetter, um heute unseren kleinen Elbgang zu machen. Ja ja, ich weiss, es gibt ein schlechtes Wetter, nur unzweckmässige Kleidung. Aber es wird wohl keiner abstreiten, dass ein kleiner Spaziergang bei guten Wetter wesentlich angenehmer ist. Ausserdem lässt es sich viel besser fotografieren, zumal ein zunnehmender Herbstmond uns auf dem Spaziergang begleitete.


Marktsonntag


Menschenmassen unter sich, es ist nämlich verkaufsoffener Sonntag in der kleinen Stadt an der Elbe. Familienausflug ins Dorf und in die Supermärkte.

Wir waren auch kurz im Supermarkt, was an solchen Tagen eigentlich nicht so unsere Art ist. Aber heute war uns mal danach. Parkplätze? Fehlanzeige! Einkaufswagen? Mangelware! Und dann das übliche Prozedere: Die Einkaufsliste im Kopf eiltschleicht man von Regal zu Regal weil Familien mit Kindern durch die Gänge schieben und nicht wissen, was sie wollen oder das Angebot noch nie wahrgenommen haben. Es war fast so wie 1989 nach der Grenzöffnung.

Aber nichts wie raus aus dem Getümmel und schnell wieder nach Hause.

Kleine Helferlein


Es gibt wohl kaum einen Haushalt, in dem sie nicht monatelang ein unnützes Dasein fristen: Kleine Gegenstände, die man sich mal gekauft hat weil man meint, sie seien praktisch und irgendwann könnte man sie sicher mal gebrauchen. Oft liegen sie wirklich monatelang im Küchenschrank. Jedes mal, wenn man sie sieht, fragt man sich: Warum hast du dir das bloss angeschafft. Aber irgendwann kommt ihre grosse Stunde. Und dann ist die Hausfrau bzw. der Hausmann froh, dass er vor monaten, ja, vielleicht sogar vor Jahren, zugegriffen hat.

Kürzlich wurde bei Tchibo ein kleines Set angeboten, dass einen Pinsel und eine Bürste enthält. So einen Pilzpinsel habe ich schon bei verschiedenen Gelegenheiten vermisst. Meistens dann, wenn wir Fondue machen. Und deshalb wanderte dieses Set in den Einkaufskorb. Die Fonduesaison hat ja nun gerade begonnen. Der Pinsel wird sicher noch diverse Male in diesem Winter in Aktion treten.

Die Bürste ist bestens geeignet, damit junges Gemüse zu bürsten, z.B. junge Kartoffeln oder junge Möhren. Der Einsatz der Bürste wird also noch ein paar Monate auf sich warten lassen.

Nachtspaziergang

Langsam entwickelt es sich zur Tradtion, dass wir mit unseren Gästen noch einen kleinen Spaziergang zum grossen Fluss machen, bevor diese sich auf den Heimweg machen. So hielten wir es auch gestern Abend mit den Hasen. Und wer es noch nicht kennt, muss spritzen und andere Wasserspiele machen, an denen unsere Gäste meist auch viel Spass haben.