
Mein Wurm war heute Morgen um ca. 08:30 Uhr der Sonnenaufgang. Endlich, endlich hatte ich mal das Glück, eine Morgenstimmung einzufangen. Entweder bin ich an solchen Tagen mit dem Wagen unterwegs nach Hamburg ins Büro oder wir sind gerade aufgestanden.



Heute morgen hatte ich erst Bernd zur Schulung gefahren, danach war ich gleich weitergefahren und habe eingekauft. Auf dem Rückweg an der Elbe entlang sah ich voraus diese Himmelserscheinung. Ein Parkplatz am Hafen war schnell gefunden (die Kamera ist ja immer dabei). Für einen kleinen Spaziergang war ich zwar nicht gekleidet. Aber für die paar Minuten war es ausreichend. Denn diesen Augenblick einzufangen wollte ich mir nicht entgehen lassen.
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Der Übergangsbaum

Klein aber fein! Anlässlich einer bevorstehenden traditionellen Familienfeier zu Weihnachten haben wir unseren kleinen Kunstbaum wieder aktiviert. Da, wo der jetzt steht, kommt dann nächste Woche der grosse echte Baum hin. Für den kleinen werden wir dann sicher einen anderen Platz finden. Der Trend geht nämlich zum Zweitbaum.
Ende der Reha
Der letzte Tag in der Reha begann mit Aquajogging. Der letzte Tag ist also nicht einfach nur Papierkram erledigen und die Durchführung der abschliessenden Untersuchung. Meine 90 Minuten MTT habe ich auch durchgeführt.
Aber Papierkram musste auch erledigt werden. Um 14:00 Uhr verliess ich die Tagesklinik.
Damit ist die Rehaphase aber noch nicht beendet. Die Rentenkasse bezahlt nämlich noch 24 x Muskelaufbautraining. Und damit geht es morgen gleich los.
Das bedeutet aber nun nicht, 24 x das volle Programm wie in den letzten 3 Wochen. Das Muskelaufbautraining basiert auf für mich zugeschnittenen Übungen. Ich werde also ab jetzt nur ca. 2 Stunden in der Tagesklinik zubringen, und das nur 1 – 3 x pro Woche.
Neue Technik
Im Elbe-Penthouse gibt es ein neues Hightech-Gerät.
Der alte Fernseher ist zwar noch nicht kaputt. Aber uns war so danach, mal wieder zu konsumieren.
Wochenende einläuten

Freitagabend wird das Wochenende eingeläutet, entweder in trauter Zweisamkeit bei einer Käsesession oder mit Snackvariationen, dass eine Flasche Wein dazugehört, ist ja wohl klar – oder mit Nachbarn mit Besuch des Griechen unsereres Vertrauens.
Gestern Abend zog es uns in die Hafenschänke, Entfernung ca. 200 m Luftlinie, eine Kneipe am kleinen Hafen von Geesthacht.
Gemütlich ist es dort. Und was essen kann man dort auch, wenn auch die Ochsenschwanz- und andere Suppen wohl aus der Dose kommen. Aber in einer Kneipe darf man nicht erwarten, hochwertige Gerichte zu bekommen.
Von Suppe wird man natürlich nicht satt. Deshalb bietet die Hafenschänke auch Currywurst, Bratkartoffeln mit diversen Beilagen sowie Bauernfrühstück an. Und das ist echt lecker! Zur Currywurst gibt es „richtigen“ Curry und nicht das labberige Pulver aus dem Supermarkt. Das riecht man schon, wenn die Teller auf den Tisch kommen.
Wein gibt es in der Hafenschänke auch. Aber wir Männer sprachen eher dem Bier zu. Der Wein war den beiden biologischen Damen vorbehalten.

Zwei echte halbe Liter müssen auch irgendwann mal wieder raus aus dem Körper, besonders wenn der 3. Halbe schon auf dem Tisch steht. Um die sanitären Einrichtungen zu betreten, muss man erst eine Schiebetür mit Messingknauf zurseiteschieben und sich dann durch einen ziemlich merkwürdigen Vorhang wühlen. Es ist zwar alles sauber und ordentlich, aber dieser Vorhang ist doch schon etwas sehr gewöhnungsbedürftig.
Es war dies erst der 2. Besuch der Hafenschänke während der 4 Jahre, die wir jetzt hier in der kleinen Stadt an der Elbe wohnen. Eigentlich sollten mal öfter dorthingehen. Es muss ja nicht immer Giros mit Pommes oder Reis sein.
Das hat Methode
Jedes Mal zum Wochenende werden wir heftig gefordert in der Reha, sodass ich Freitagnachmittag fix und alle bin. Donnerstag ist es zwar heftiger als am Freitag, aber die Nachwirkungen vom Tag vorher sind ja noch da. Und dann kommt wieder was obendrauf.
Bewegungsbad, d.h. eine Art Gymnastik im brusttiefen Wasser, finde ich zwar toll, aber es schlaucht – aber sowas von! Zum Glück hatte ich meine täglichen 90 Minuten MTT auf die Pausen verteilt. So konnte ich nach dem Bewegungsbad ins wohlverdiente Wochenende, das letzte während der Reha.
Unverträglich
Aquajogging und gleich danach Physio vertragen sich nicht. Das geht an die Grenze meiner Kraft. Zum ersten Mal hab ich heute gepasst und gesagt: Nichts geht mehr! Wahrscheinlich war es auch das letzte Mal, denn beides steht nicht mehr auf meinem Plan.
Auf das Schwimmen habe ich dann auch verzichtet. Stattdessen habe ich lieber 2 Saunagänge gemacht.
Glück gehabt
Manchmal hat man eben Glück, so wie ich heute morgen.
Der Termin stand seit Wochen fest: Ich sollte heute vormittag zur Kontrolluntersuchung bei meinem Neurochirurgen in Hamburg, der mich operiert hat. Von der Reha in Lüneburg war ich also heute befreit.
Im Verkehrsfunk heute morgen hörten wir die Meldung, dass die Elbbrücke bei Geesthacht wegen eines Unfalls gesperrt ist. Über genau diese Brücke führt mein Weg nach Lüneburg. Wie in einem Bericht zu lesen ist, war die Umleitungsstrecke total überlastet. Wer weiss, wann ich heute in der Tagesklinik eingetroffen wäre.
Übrigens war mein Chirurg auch überaus zufrieden mit dem Heilungsprozess. Nach Beendigung der Reha am 12.12. bin ich noch weitere 2 Wochen krankgeschrieben, d.h. am 27.12. werde ich meinen Job wieder aufnehmen können.
Musterbeispiel
Heute hatte ich eine Kontrolluntersuchung bei der begleitenden Ärztin. Kommt darauf an, wie man das Ergebnis sieht. Es ist einerseits negativ, grundsätzlich aber sehr sehr positiv: Ich bin das Musterbeispiel einer geglückten Bandscheiben-OP. So ähnlich hatte sich die Ärztin ausgedrückt.
Warum negativ?: Weil ich keine Verlängerung der Reha bekomme. Die tut mir wirklich sehr sehr gut. Aber wenn es denn so ist, kann ich mich ja auch darüber freuen, dass alles so gut ist.
Off + On
Seltsam war’s: Mal hatten wir eine Vergindung ins Internet, dann mal wieder nicht. Aber als wir zurückkamen vom Weihnachtsbaumkauf lief alles wieder normal.
Übrigens: Unseren Baum hatten wir innerhalb von 5 (!) Minuten gefunden.
