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Maskenpflicht


Seit Ende letzter Woche gibt es in der kleinen Stadt an der Elbe die Maskenpflicht in der Einkaufsstraße. An allen Zugängen sind entsprechende Hinweisschilder montiert worden. Die Pflicht zum Tragen der Masken ist zeitlich unabhängig, also nicht beschränkt für die Haupteinkaufszeit, wie z.B. zwischen 9 und 18 Uhr uns Sonntags gar nicht. Ich finde das gut. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich die Maske jetzt tragen muss oder ob das nicht notwendig ist. Maske auf – und gut ist es.

Heute Morgen musste ich kurz „ins Dorf“ zum Briefkasten. Es war, wir man auf dem Foto unschwer sehen kann, nicht wirklich voll. Morgen ist Markttag, da wird mehr los werden.

Wie alle wissen, sind die Infektionszahlen in den letzten Tagen stark angestiegen. Es war ja immer von der 2. Welle die Rede. Warum die jetzt wirklich gekommen ist, liegt vermutlich daran, dass viele Menschen nachlässig und/oder uneinsichtig geworden sind – „Ist ja alles nicht mehr so schlimm!“ Heute Morgen gab es tatsächlich ein paar Passanten, die keine Maske trugen, andere wiederum bedeckten nur den Mund. Was ist denn so schwer zu begreifen? Und das sind dann die Menschen, die sich über noch schärfere Maßnahmen ärgern.

Ich bin sehr gespannt, was am Mittwoch beschlossen werden wird.

Es wintert

Nein, Schnee und Frost sind noch nicht in Sicht, jedenfalls nicht hier im Norden. Zum Glück! Herbst ist schon schlimmt, aber Schnee ist noch viel schlimmer – für mich.

Genauso schlimm ist für mich die Zeitumstellung in der kommenden Nacht. Es wird wieder früher dunkel und das macht mich immer irgendwie depressiv, bin ich doch ein Kind der Sonne.

In den Medien wird fälschlich von der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit berichtet. Ab der kommenden Nacht haben wir keine Winterzeit, es ist die Normalzeit, die dann in Deutschland und ganz Europa herrscht. Das sollte bitte nicht vergessen werden, auch wenn ich ein Verfechter der Sommerzeit bin.

Es gibt ja einen Beschluss, dass die bei vielen Menschen verhasste Zeitumstellung aufgehoben wird. Das sollte im nächsten Jahr der Fall sein. Man ist sich in Europa aber noch nicht einig, ob es eine Rückkehr zur ganzjährigen Normalzeit geben soll oder ob es zukünftig die Sommerzeit geben wird. Also wird bleibt es noch bei der Zeitumstellung. Mir soll das recht sein. Ich mag die Sommerzeit mit den langen hellen Abenden.

Maritimer Mittwoch


Das ist ein sehr wichtiger Platz auf einem Schiff, auf dem mein Schatz dort steht. ein Platz, der Leben retten kann. Er markiert die Stelle auf einem Schiff, in diesem Fall die „Mein Schiff 6“, von der Passagiere oder Besatzungsmitglieder mit einem Hubschrauber abgeborgen werden können. Natürlich gibt es an Bord ein gut ausgestattetes Hospital. Aber bei sehr ernsten Erkrankungen oder Unfällen wird dort nur eine Erstversorgung vorgenommen. Sobald die Möglichkeit besteht, wird die erkrankte Person von einem Hubschrauber abgeholt. Das geschieht in diesem Fall vorn am Bug.

Landen darf der Hubschrauber dort nicht. Deshalb steht am Rand des gelben Punktes in großen Buchstaben „WINCH ONLY“, das heißt, dass hier nur mit einer Winde gearbeitet werden darf. Die erkrankte Person liegt festgeschnallt auf einer Trage, die dann an einem Seil in den Hubschrauber hochgezogen wird.

Zweimal mussten wir auf unseren Kreuzfahrten leider erleben, dass Passagiere abgeborgen werden mussten, 2015 vor Island und 2018 vor der Norwegischen Küste. Den direkten Vorgang haben wir nicht gesehen und würden wir uns auch nicht anschauen, wir sind keine Gaffer. Aber den Hubschrauber konnten wir seitlich von unserem Balkon aus über dem Bug manöverieren sehen.

Nach dem erfolgten Manöver erklärte der Kapitän, dass die Norwegische Küste die mit Rettungsmitteln bestausgestattete Küste ist, und zwar aufgrund der dort sehr zahlreich vorhandenen Bohrplattformen.

Hoffen wir, dass wir nie in die Situation kommen, dieses Manöver in Anspruch nehmen zu müssen.

Ich muss los!


Dieses Foto hat ein Instagramer vor wenigen Minuten veröffentlicht. Der Typ unten rechts in der Ecke ist eine eingefügte Animation, die sich an den Kopf fasst, es ist nicht der Instagramer.

Wo haben die Menschen nur das ganze Klopapier gelassen? Die müssen doch noch den Keller voll haben. Soviel kann man doch gar nicht kacken!

Lachen ist gesund


Lachen ist nicht nur ein Gasaustausch, lachen soll angeblich wirklich eine heilende Wirkung haben. Lachen soll auch schön machen. Etwa 300 Muskeln werden beim Lachen beansprucht. Was heißt beansprucht? Man merkt die Muskeln ja eigentlich gar nicht. Das Lachen geschieht spontan während man sportliche Übungen bewusst ausübt.


Nun ja, seit etwas mehr als 2 Monaten lache ich täglich, oft auch mehrmals. Unsere beiden süßen Katzen Glinda und Elphi sind die Ursache. Da entstehen Situationen, in denen ich einfach nicht anders kann als laut zu lachen. Gut, sie dürfen ja einige Dinge nicht. Aber wenn sie das dann doch machen und ich komme unverhofft dazu und ich werden aus 2, manchmal auch 4, großen, bernsteinfarbenen Augen angeschaut, kann ich ihnen nicht böse sein. Das sieht dann so ulkig aus und ich muss lachen.

Vielleicht bin ich auch nur äußerst leicht zu erheitern, nahezu albern, kindlich. Aber das Leben ist ernst genug. Wer trotzdem lachen kann – auch ohne Katzen – und nicht alles so ernst nimmt, ist sicher besser dran.

Maritimer Mittwoch


20.000 Seemeilen über dem Meer, genau waren es 20.611 Seemeilen, ist der Inhalt dieser Flasche in Barriquefässern auf einem Schiff der „Mein-Schiff-Flotte“ über die Meere gefahren worden.

Ich habe die Flasche auf unserer Adriakreuzfahrt im vorigen Jahr bestellt, war nicht ganz billig. Und leider ist die Flasche inzwischen geleert.

Maritimer Mittwoch


Maritim geht es am letzten Tag des September weiter, mit einem Sundowner. Die Minibar bietet eine kleine Auswahl an kalten Getränken, auch alkoholfrei. Rotwein gibt es auch, der steht natürlich nicht im Kühlschrank.

Wenn man auf einer Kreuzfahrt mal für sich sein möchte, kann man sich auf den Balkon zurückziehen, auf das Meer schauen, dem Rauschen der Bugwelle zuhören und einfach nur sitzen und gucken und zum Sonnenuntergang einen Drink genießen.

Bruch

Gestern waren wir in der großen Stadt an der Elbe. Den Termin beim Zahnarzt zur Vorsorge haben wir auch genutzt, um endlich den Familienschmuck zu verkaufen. Da waren noch schwere Goldarmbänder und -ketten von meiner Großmutter, die meine Mutter immer noch aufbewahrt aber nie getragen hat. Zu meiner Oma passte das auch, zu meiner Mutter nicht.

Es waren auch noch ein paar kleine Teile dabei und etwas Silberschmuck meiner Schwiegermutter und versilbertes Besteck. Jetzt haben wir alles versilbert. Das Ergebnis ist höchst erfreulich. Wir werden davon unsere Wohnung renovieren lassen und ein paar Möbel austauschen bzw. ergänzen.

Bereits zum dritten Mal sind wir bei der Edelmetall-Scheideanstalt Schiefer & Co. gewesen. Die angebotenen Teile werden äußerst genau geprüft, sortiert und gewogen. Am Ende bekommt man eine „Ankaufsrechnung“ auf der genau aufgelistet ist, was und welche Mengen (grammgenau) angekauft wurde, zu welchem Preis/Gramm und natürlich der Endpreis. Man hat dann die Wahl, sich den Ankaufspreis in bar auszahlen oder überweisen zu lassen. Da wir keine Filialbank mehr haben, haben wir uns das Geld überweisen lassen, ist übrigens heute schon auf dem Konto.

Etwas befremdlich ist der Ausdruck „Bruchgold“ bzw. „Silberbruch“, waren die Teile doch total unversehrt und in einwandfreiem Zustand. Ich habe Oma vor Augen wie sie das breite Gliederarmband trägt. Bruch war das sicher nicht. Aber man muss sich davon freimachen. Im dunklen Kasten nützt uns das auch nichts.

Fa. Schiefer & Co. schmilzt die edlen Teile jetzt ein und verkauft Gold und Silber dann z.B. an Juweliere, die daraus wieder neuen edlen Schmuck herstellen.

Angeheizt


Vor 5 Tagen haben wir bei warmen Wetter noch gegrillt und Wein getrunken. Wie es aussieht, war das das Abgrillen für diese Saison. Vor 4 Tagen haben wir auf der Terrasse noch unsere Pizza genossen. Na ja, wenn man sich warm anzieht könnte man ja vielleicht nochmal den Grill anheizen oder draußen sitzen und was essen. Aber im Pullover mag ich nicht draußen sitzen und in eine Decke gehüllt schon gar nicht.

Heute haben wir die Heizung aktiviert. Das ließ sich leider nicht mehr vermeiden. Man könnte sich natürlich auch warm anziehen, lange Hose und Pullover z.B. Wir haben es aber gern luftig und bequem. Da unsere Wohnung mit einer Fußbodenheizung ausgestattet ist, dauert es etwas länger bis die Wärme zu spüren ist. Aber das wird schon. Es gibt erst mal einen Cappu zum Aufwärmen.

Das warme Wetter der letzten Woche hat die Engelstrompete doch noch animiert, ihre Blüten zu öffnen, sehr spät in diesem Jahr. OK, der Standort ist eh nicht optimal. Volle Sonne würde ihr besser gefallen, aber das ist bei uns leider nicht möglich. Sie kommt demnächst in den Keller zum überwintern. Bevor sie zum Austreiben wieder hervorgeholt wird, braucht sie wohl mal einen kräftigen Wurzelrückschnitt. Vielleicht klappt das mit der Blüte im nächsten Sommer dann früher.

Maritimer Mittwoch


Nicht immer Fahren Schiffe, Fracht- wie auch Kreuzfahrtschiffe, mit voller Fahrt. Ein Grund dafür ist, Treibstoff zu sparen, denn 1 Tonne Gasöl ist teuer und ein Schiff braucht pro Tag um die 100 Tonnen, mal mehr – mal weniger. Wenn ein Schiff von A nach B unterwegs ist und und B erst morgens eintreffen soll da dann erst mit den Lade-/Löscharbeiten begonnen wird, gibt es keinen Grund das Geld durch den Schonrstein zu jagen um mit voller Fahrt nach B zu fahren.

Es gibt aber auch Reviere, auf denen Schiffe nur mit reduzierter Fahrt unterwegs sein dürfen, z.B. im Hafen oder auf Flüssen. Der Wellenschlag bei voller Fahrt könnte auf vertäuten Schiffen die Leinen brechen lassen oder die Ufer beschädigen.

Im Geirangerfjord wurde das obige Foto bei langsamer Fahrt aufgenommen.