Die freien Tage seit Donnerstag haben rein gar nichts gebracht. Immer noch Bronchitis, dazu Kopfschmerzen und Fieber. Also suchte ich heute den Doc auf. Nun bin ich bis ende der Woche ausser Gefecht gesetzt. Vielleicht kommt der ganze Mist ja nun endlich raus.
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Wir tun es

Ja, DAS natürlich auch. Aber hier soll die Rede von Weihnachtsgeschenken sein. Wir haben heute nämlich unser tradtionelles Vorweihnachten. Ja, es ist wirklich traditionell. Es wird nämlich schon seit mehr als 30 Jahren gefeiert, im familiären Rahmen. Leider ist die Familie mit dem Jahren geschrumpft. Aber gut, das lieg in der Natur der Sache.
Und natürlich gibt es Geschenke, heute noch. Wir finden alle, dass das zu Weihnachten dazugehört. Die Geschenke macht das doch erst spannend. Und kleine Gaben zeigen doch, dass man sich Gedanken gemacht hat. Wir alle lieben das Auspacken. Und das wird heute Nachmttag in der Maripanstadt geschehen. Wir freuen uns!
Wir schenken uns nichts – das hört man seit einigen Jahren immer öfter. Wie langweilig! Uns macht es spass, sich gegenseitig zu beschenken, auch wenn man ab und zu mal etwas mehr überlegen muss.
Weltaidstag

Alljährlich wird am 1. Dezember der Weltaidstag begangen. An diesem Tag wird derer gedacht, die an dieser schrecklichen Krankheit gestorben sind. Ausserdem dient der Tag der Aufklärung darüber, dass man sich im täglichen Miteinander nicht anstecken kann um Ausgrenzung von HIV-infzierten Menschen zu vermeiden. Und vor allem soll an diesem Tag Solidarität mit an HIV-infizierten und an Aids erkrankten Menschen gezeigt werden.
Leider wird immer wieder versucht, bei Risikogruppen Zwangstest durchführen zu lassen, ob eine HIV-Infektion vorliegt. Gerade jetzt hat sich das Bundesland Sachsen-Anhalt negativ damit ins Gespräch gebracht. Ein Skandal ist das und wir können nur hoffen, dass dieses Ansinnen abgeblockt wird.
Anlässlich des Weltaidstages gibt es jedes Jahr einen Aids-Bären, der käuflich zu erwerben ist. Der Erlös fliesst in die Aidshilfe.
Seit ein paar Jahren kaufe ich auch jedes Jahr so ein kleines Bärchen. Der von diesem Jahr fehlt noch in der Sammlung. Aber in der kommenden Woche gehe ich los um die Sammlung zu vervollständigen.
Kalle hat in seinem Blog sehr beeindruckend von einer Gedenkfeier berichtet. Lesen und anschauen lohnt sich!
Das tut so gut!
Ich hatte es ja noch gar nicht berichtet: Unser Wagen befindet sich zur Schönheitschirurgie in der Werkstatt. Hab ’nen kleinen Bums gebaut. Nicht aufgepasst beim Spurwechsel. Es gab ein paar unschöne Schrammen an der rechten Seite. Die werden nun autochirurgisch beseitigt.
Um nicht die ganze Zeit mit einem Leihwagen in die Firma fahren zu müssen, habe ich mir für den Rest der Woche, also heute und morgen, freigenommen. Denn in meinem angeschlagenen Zustand mit dem ÖPNV zu fahren – nein, das kommt gar nicht in Frage.
Nun bin ich also heute zu Hause, allein. Denn mein Mann muss ja arbeiten. Und es tut mir wirklich gut, einfach zu entspannen, nicht reden zu müssen.
Ich war zwar heute morgen mit der Blechdose von VW up zum Einkaufen gefahren, ich habe ausserdem den grössten Teil der Advents- bzw. Weihnachtsdeko arrangiert – aber es tut einfach gut, mehr oder weniger abzuhängen, eher mehr.
Meine Bronchitis, nunmehr in der 3. Woche, weiss das zu schätzen und scheint sich nun wirklich lansam zu verkrümeln.
So wird das nichts
Eine muslimische Familie will gerichtlich durchsetzen lassen, dass ihr 12-jähriger Sohn vom Schwimmunterricht der Schule befreit wird. Mit ihren Glaubensgrundsätzen sei es nicht vereinbar, dass der Junge leichtbekleidete Mädchen sehen muss.
Für mich sieht Integration anders aus. Ausländer, welcher Nation auch immer, sollen sich bitteschön uns anpassen und keine Extrawürste verlangen. Sie sind freiwillig hier, niemand zwingt sie, hier bei uns ihren Lebensunterhalt zu verdienen und ihren Wohnsitz zu haben.
Es geht los
Morgen beginnt für uns die Adventszeit. Seit Jahren schon schaltet sich bei uns am Morgen nach dem Totensonntag die Aussenlichterkette ein, die in diesm Jahr schon ein paar Wochen hängt. Warum soll man sie nicht dann anbringen, wenn das Wetter schön ist?!
Nach und nach werden wir nun die Advents- bzw. Weihnachtsdeko arrangieren. Ja nicht alles auf einmal, das wäre ja zu üppig.
Übrigens: Es ist ein Irrglaube, dass die Adventszeit im Dezember beginnt. Das früheste Datum, auf das der 1. Advent fallen kann, ist der 27. November. Und das ist ja schon Übermorgen.
Erfahrungsgemäss dauert es immer geraume Zeit, bis ich in Weihnachtsstimmung komme. Mal sehen, wie das in diesem Jahr wird. Ich habe da so ein Gefühl… und wenn nicht, dann stimmt mit meinem Gefühlt was nicht.
Muschi-TV

Irgendwo in Amerika gibt es ein Spielzimmer mit vier jungen Katzen. Die sind ja sooooo süüüüüüsssss! Sie sind per livestream am heimischen Computer zu beobachten.
Die Kitten sind nicht immer im Bild. Aber es lohnt sich, ab und zu mal reinzuschauen! Manchmal erwischt man auch die Katzenmama im Bild.
Alle zusammen nennen sich The Spice Kittens.
Vermutlich werden die vier jungen Lebewesen nicht ewig da rumwuseln. Irgendwann werden die wohl an andere Katzenliebhaber abgegeben werden.
Irgendwie doof
Um 10.30 Uhr habe ich heute einen Arzttermin. Praxis liegt etwa auf halbem Weg zwischen Wohnung und Büro, also von beiden Seiten ca. 15 km. Mein Chef meinte, ich bräuchte vorher nicht ins Büro kommen. Es wäre ja Blödsinn, erst ganz nach HH reinzufahren und dann wieder in die entgegengesetzte Richtung und dann wieder zurück nach HH. Also durfte ich heute länger schlafen und fahre von zu Hause erst zum Arzt.
Aber irgendwie kann ich mit der Zeit, die ich nun länger zu Hause bleiben kann, nicht recht was anfangen.
Abgewirtschaftet
40 Jahre führte Herr Fuhlendorf das von ihm geggründete Feinkostgeschäft in der Geesthachter Fußgängerzone. Das Geschäft fiel optisch dadurch auf, dass ein Großteil seines Sortiments an Obst und Gemüse vor dem Geschäft, geschützt von großen Markisen angeboten wurde. Wir waren zwar keine Stammkunden, doch hin und wieder kauften wir auch dort ein. Die Geesthachter liebten den kleinen Supermarkt. Es war, besonders an Samstagen, immer recht voll dort und aufgrund der Baulichkeiten auch recht eng. Das war wohl auch ein Grund, dass wir das Geschäft nicht besonders gern mochten. Aber wir sind ja auch Zugereiste. Vom Hörensagen wussten wir, dass die Qualität von Frischfleisch sehr gut und das personal kompetent und sehr nett gewesen sein soll.
Vor etwa 2 Jahren übergab der Gründer sein Geschäft an einen Nachfolger. Und seitdem ging es offensichtlich bergab.
Vor drei Monaten tauchte in der örtlichen Presse ein Bericht darüber auf, dass viele Kunden über einige Dinge verärgert sind, ja, dass Kunden abgewandert sind und woanders einkaufen weil sie unzufrieden sind. 50 Kommentare gab es zu diesem Bericht, die meisten bestätigen, was man dort lesen kann.
Jetzt haben die neuen Inhaber keine Lust mehr und geben das Traditionsgeschäft zum Jahresende auf.
Es zeigt sich, dass neue Besen nicht immer gut kehren. Vermutlich haben die neuen Inhaber versucht, den Umsatz und den Erlös zu optimieren, allerdings wohl auf Kosten der Kundenzufriedenheit.
Fuhli, wie der Firmengründer von den Einheimischen genannt wird, hat vermutlich keine Reichtümer mit seinem Minisupermarkt verdient. Aber er konnte 40 Jahre davon leben, und zwar scheinbar so, dass es kein Krampf für ihn war. Seine zufriedende Kunden waren sein Kapital.
Ende des Jahres ist Schluss und es wird kein Feinkostgeschäft in der Geesthachter Innenstadt mehr geben.
Nicht drauf reinfallen!
Heute habe ich eine nette Mail von der Post bekommen:
Lieber Kunde,
Es ist unserem Boten leider misslungen einen Postsendung an Ihre Adresse zuzustellen.
Grund: Ein Fehler in der Leiferanschrift.
Sie konnen Ihre Postsendung in unserer Postabteilung personlich kriegen.
Anbei finden Sie einen Postetikett.
Sie sollen dieses Postetikett drucken lassen, um Ihre Postsendung in der Postabteilung empfangen zu konnen.
Vielen Dank!
Deutsche Post AG.
Allein das Wort „kriegen“ – zum Schreien!
