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Die Weltstadt an der Elbe


Warum in die Ferne schweifen? Denn der Big Apple liegt nur 3 Minuten vom Elbe-Penthouse entfernt!

Holger entdeckte auf seinem gestrigen Spaziergang das Schild am „Hotel zur Post“, welches schon lange kein Hotel mehr ist. Gelegentlich werden dort Aufzeichnungen für Fernsehfilme gemacht, meistens wohl Krimis.

Das Hotel liegt oberhalb der Elbe mit Blick auf dieselbe. Eigentlich sehr schade, dass es so verfallen ist. Aber wie so oft haben die Inhaber es versäumt, mit der Zeit zu gehen und zu modernisieren. Vermutlich fehlt das Geld dazu oder sie haben nicht verstanden, vielleicht keine Energie, sich damit zu beschäftigen. Man könnte so schön bei einem Kaltgetränk oder einem Eisbecher auf der Veranda sitzen und auf den großen Strom blicken. Eines Tages wird vermutlich nichts anderes übrig bleiben, als dieses Kleinod plattzumachen. Dann wird ein Stück Geesthachter Geschichte verschwinden. Wie zu hören ist, gibt es seitens der Inhaber wohl Bemühungen, sich von dem Anwesen zu trennen.

Immer diese Diskussion

2 x im Jahr gibt es die Diskussion um die Zeitumstellung. Es hängt mir sowas vom Hals raus! Nehmt es so hin wie es ist und genießt die langen hellen Sommerabende. Nach ein paar Tagen habt ihr euch eh an die eine Stunde Differenz gewöhnt.

Und das Argument mit den Milchkühen kann ich widerlegen: Liebe Milchbauern, macht es so wie in Kanada und lasst die Kühe selbst entscheiden, wann sie gemolken werden wollen. Wenn sie meinen, ihr Euter sei voll, gehen die Kühe selbstständig in die Melkbox, egal ob gerade Sommer- oder Normalzeit ist, und lassen sich automatisch melken. Der Milchbauer kann sich nochmal im Bett umdrehen oder die Milchbäuerin beglücken – oder auch den schwulen Milchbauernpartner/-ehemann/-lover. Den Kühen ist das egal und geben auch noch mehr Milch.

Die Leute sind verrückt!

Das neue Eifon kostet mehr als 1000 Euro und die Leute reißen sich danach. Binnen Minuten nach dem offiziellen Beginn der Vorbestellung springt die Wartezeit auf über einen Monat hoch. Das Apfelsystem für Ratenzahlung brach unter der Last der Anfragen zusammen. Geht’s noch? Ratzenzahlung für ein Handy? Und wenn das nächste Modell auf den Markt kommt, ist der Kredit vielleicht noch gar nicht getilgt. Vielleicht bin ich ja ein wenig aus der Zeit, aber es gibt Dinge, die ich nicht verstehe, Dinge, die ich nie und nimmer machen würde. Den Leuten geht es einfach zu gut!!!

Nasse Füße

Einen Stapellauf eines neuen Schiffes gibt es kaum noch. Meistens werden Schiffe in einem Dock gebaut, welches dann, wenn der Baufortschritt es erlaubt, geflutet wird. Das Schiff schwimmt auf und wird dann mit Schleppern aus dem Baudock gezogen und an der Ausrüstungspier zwecks Fertigstellung vertäut. Ein richtig toller Stapellauf, bei dem das Schiff über das Heck in sein Element gleitet ist natürlich viel spektakulärer. Geht dem Stapellauf der Taufakt mit dem Wurf der Champagnerflasche voran, ist das total feierlich. Der Autor dieses Blogs kriegte in solchen Momenten immer Pipi in die Augen.

Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten ist ein Längsstapellauf, also über das Heck, nicht immer mötlich. Bis zu einer bestimmten Schiffsgröße wird das Schiff dann quer in das Wasser gleiten, was ziemlich spektakulär ist. Bei Instagram habe ich mal wieder ein kleines Video entdeckt (siehe oben), aufgenommen aus einer tollen Perspektive. Dieses Video ist insofern ganz nett, weil sich einige Gäste nasse Füße geholt haben. Ein kleines Mädchen hat offensichtlich die Gefahr noch vor den Erwachsenen erkannt. Sie rennt als erste zurück um sich in Sicherheit zu bringen.

Wüstensonne


Vorgesternabend begann das Naturereignis, die Sonne als rote Scheibe. Gestern setzte sich das dann fort. Inzwischen war in den Internetmedien zu lesen, dass die Ursache nicht allein der Nebel war, sondern Staub aus der Sahara, den die Winde zu uns geblasen hatte. Der Hochnebel hatte den Wüstenstaub sozusagen eingefangen.

Am späten Nachmittag machte ich einen kleinen Spaziergang um ein paar Momente dieses Naturereignisses einzufangen. Ich hatte insofern Glück, dass der Akku meiner Kamera gerade dann beschloss, eine neue Füllung zu benötigen, als die Sonne von dichterem Nebel verschluckt wurde. Mal wieder alles richtig gemacht.

Im April 2014 hatten wir wohl eine ähnliche Situation. Der feine Sand wurde seinerzeit durch Regen ausgewaschen.

In die Ecke getrieben

Der kurze aber heftige Herbststurm hat so einiges durcheinandergewirbelt hier im Norden. Auswirkungen auf den Bahnverkehr sind auch weiter südlich heute immer noch zu spüren da zahlreiche Bäume und Äste auf die Gleise und Oberleitungen gefallen sind. Als sich die Lage gestern Nachmittag beruhigt hatte, machte ich einen kleinen Kontrollspaziergang an die Elbe. Ich entdeckte am Uferrand eine entwurzelte Weide, aber ungefährlich für Spaziergänger.

Mein Weg war dann doch ziemlich begrenzt. Auf der Seite, zur Schleuse hin, war es sehr matschig und auf der anderen Seite, in Richtung Schwimmbad, hatte die Feuerwehr einen großen Ast entdeckt, der abgebrochen war und über dem Weg in einer Pappel hing. Nee, da wollte ich auch nicht weitergehen. Der Weg sollte dann auch abgesperrt werden.

Viel Laub hat der Sturm nicht von den Bäumen geweht. Viele Bäume stehen noch fast im saftigen Grün und die Blätter halten sich tapfer an den Zweigen. Die Pappeln rund um das Elbe-Penthouse sind eh schon fast kahl.

Im Hafenbereich der kleinen Stadt an der Elbe dümpelte ein kleiner bunter Laubteppich, vom Wind zusammengetrieben in einer Ecke des Hafens, ganz harmlos, als sei nichts gewesen.

Herbst!


Es lässt sich nicht länger verleugnen, der Herbst ist da – leider, so meine persönliche Meinung. Ich liebe ja eher die lockere Kleidung, d.h. kurze Hosen und T- bzw. Poloshirt. Tja, die kurzen Hosen bleiben ja wohl nun bis zum nächsten Jahr im Schrank. Obenrum kann ich mir ja einen Überzieher oder eine Jacke überwerfen. Darunter lässt sich sich kurzärmelig gut leben.

Stammleserinnen und -leser wissen, dass die jetzt kommenden Jahreszeiten nicht die meine sind. Ich liebe Wärme und Sonne und lange, helle Abende. Vorbei das alles. Ich freue mich jetzt schon auf Ende März nächsten Jahres. Dann beginnt wieder die Sommerzeit!