Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Meine schlimmsten Weihnachtslieder

Viele Leute sind ja der Meinung, was schlimmeres als Last Christmas gäbe es nicht. Ich liebe es, es ist wundervoll.

Welchen Weihnachtssong ich von Anfang an nicht mochte, 1979 wurde er veröffentlich, ist Wonderful Christmastime von Paul McCartney. Das Teil ist so schlimm. Ich verstehe nicht, warum es immer und immer wieder gespielt wird. Ich ahne den Grund: Einer der Beatles hat ihn komponiert. Und was die Beatles machen, oder einer von ihnen, muss gut sein.

Ein weiteres Stück, welches ich absolut unhörbar finde, ist The Christmas Song von Justin Bieber. Dieses Gejammer ist doch fürchterlich. Und auch dieser schreckliche Song wird immer wieder von den Sendern hervorgeholt. Schlimm schlimm!

Wie ich oben schon erwähnte, höre ich sehr gern Last Christmas, was eigentlich ja gar kein Weihnachtslied ist. Und ganz besonders gern höre ich Felize Navidad, ein Lied, welches Lebensfreude ausdrückt. Weinachtslieder müssen keine traurigen Balladen sein. Rocking Around The Christmastree zu den Klängen von Felize Navidad, das wäre es. Aber wer hat schon den Platz, den Weihnachtsbaum so aufzustellen, dass man um ihn herumtanzen kann.

Krass

Für den 2. Weihnachstag, also für Sonntag, sagt die Wettervorhersage, dass die Nachttemperatur für die Region Hamburg minus 11 Grad betragen wird. Eine Woche später, genau am 1. Januar, ist die Tageshöchsttemperataur mit 12 Grad plus vorhergesagt. Das ist ein Unterschied von 23 Grad! Irgendwie krass.

Bei 12 Grad braucht es keine Winterjacke, da reicht auch ein dicker Pullover. Na ja, wie ich uns kenne, werden wir eh nicht zu einem Neujahrsspaziergang aufbrechen.

Alles wech


Unsere Glinda hat die Angewohnheit, auf den Arbeitstisch zu springen und alles beiseite zu schieben, was ihr im Weg ist – oder sie landet gleich auf der Tastatur, so wie gestern. Sie hat da irgendeinen shortcut erwischt, der mir höchstselbstpersönlich völlig unbekannt ist, und alle empfangenen Emails meines persönlichen Accounts von mehr als einem Jahr gelöscht. Gelöscht heißt in diesem Fall gelöscht, nicht in den Papierkorb verschoben, gelöscht, weg, w-e-g, verschwunden im Nirwana. Ich sah im Programm noch, wie die einzelnen Emails in rasender Geschwindigkeit durch die Ansicht galoppierten. Doch ehe ich reagieren konnte, war der Ordner leer, nichts mehr drin, leer! Blank! Und ja, da waren schon noch ein paar wichtige Nachrichten dabei.

Ich hatte die Hoffnung, dass der Emailprovider unserer Familie die Möglichkeit anbietet, dort eine Wiederherstellung durchzuführen. Ja, er bietet sowas an, haben wir aber nicht aktiviert. Da die Mails zwischen dem Provider und Thunderbird ständig synchronisiert werden, ist jetzt alles verschwunden.

Natürlich habe ich mich informiert, ob eine Rettung der Nachrichten möglich ist. Ja, ist wohl möglich, entweder mit einem Programm, welches ich kaufen müsste, oder manuell mit diversen Schritten, was ich wohl machen werde. Dafür muss ich aber ungestört und katzensicher sein, sonst nützt das auch alles nichts. Denn die Gefahr, dass Glinda hier wieder auf den Tasten steht oder sich zur Ruhe bettet (siehe oben), ist ständig gegeben.

Für diverse Zwecke habe ich 3 Emailaccounts. Ich habe mir schon angewöhnt, einen der eher unwichtigen Accounts aktiviert zu lassen. Aber aus irgendeinem Grund hatte ich gestern nicht gewechselt. Ich arbeite mit einem geteilten Bildschirm, d.h. ca. 2/3 Browser und ca. 1/3 Emailprogramm. So kann ich immer sehen, wenn eine neue Mail ankommt. Entweder gewöhne ich mich dahingehend um, dass ich mit einem Vollbild arbeite und den Browser im Vordergrund habe. Oder ich schiebe wichtige Mails in einen separaten Order. Ich tendiere eher zur zweiten Lösung.

Während der kommenden Feiertage werde ich mich damit beschäftigen, die Emails aus den Tiefen meiner Festplatte herauszufischen. Dann ist mein Schatz im Haus, der mich auf die eine oder andere Weise dabei unterstützen kann, und sei es, dass er mit die Katzen vom Leib hält.

Wie im Dezember 2020

Ich fass es einfach nicht! Wir sind in einer ähnlichen, wenn nicht gar schlimmeren, Lage, wie im Dezember vorigen Jahres. Morgen gibt es eine Konferenz zwischen Bund und Ländern, wie man versuchen will, der Pandemie Herr zu werden, die 4. Welle zu brechen, zu versuchen, Omikron so wenig wie möglich Einfluss nehmen zu lassen. So weit – so gut.

Erste Ideen, dringen bereits an die Öffentlichkeit. Hamburg plant eine Kontaktbeschränkung auf 10 – 20 Peronen über Weihnachten. Das ist lachhaft! 6 2G-Personen aus 2 Haushalten – das wäre mal eine Ansage.

Nach Weihnachten sollen Clubs und Discos schließen. Nach Weihnachten! Ist Weihnachten eine heilige Kuh in Deutschland? Warum nicht gleich ab Mittwoch? Je früher – desto besser. Zumachen, alles zumachen. Der Einzelhandel ist eh schon raus, jetzt 4 Tage vor Weihnachten. Macht alles dicht, sofort! Wir hängen sonst wieder 2 Wochen hinterher. Außerdem würde der größte Teil der Gesellschaft hinter einem Lockdown stehen.

Wieder wird Rücksicht auf das bevorstehende Weihnachtsfest genommen, Rücksicht auf die Wirtschaft. Ich wiederhole: Macht alles zu! Oder gibt es verfassungsdienstliche Erkenntnisse, dass es solchenfalls zu erheblichen Störungen durch Querdenker, Schwurbler, Reichsbürger und Rechtsextremen kommen könnte?

Pieks?

Von wegen! Fru Dokter hat nur so getan als ob sie impfen würde. Alles fake. Nichts hab ich gemerkt. Und dann tat sie auch noch so, als ob sie die Kanüle nicht richtig in dem Eimerchen entsorgen könnte.

Jetzt hab ich zwar so ein Aufkleberdings in meinem Impfass und ein geni, äh digitales Impfzertifikat hab ich auch bekommen. Aber wozu wenn ich doch gar nicht geimpft worden bin?

Na, jedenfalls schwebte ich nach dem Verlassen des Impfzentrums heimwärts, so, als würden meine Füße den Boden gar nicht berühren, quasi wie eine Magnetbahn. Was hat die Frau mit mir gemacht? Was es alles gibt, da muss man sich wundern. Und das ohne Impfung. Ich muss aber zugeben, dass die Impfstelle jetzt am Abend etwas schmerzt.

Wenn ich tatsächlich den Booster bekommen haben sollte, sind meine Spermien jetzt in Aufruhr. Es heißt ja, dass der Booster die kleinen Scheißerchen anregen soll. Vermutlich könnte ich jetzt Helden zeugen. Na ja, das mit dem Zeugen hab ich auch ohne Booster hinbekommen.

Der Letzte


Heute Nachmittag hat der letzte Airbus A380 das Werk in Finkenwerder Richtung Dubai verlassen. Nach einer Schleife über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg flog das schöne Flugzeug seine Bauwerft nochmal an und verabschiedete sich mit einen go-around auf dem Rollfeld bevor der A380 sich endgültig auf den Weg nach Dubai machte.

Der screenshot zeigt die Situation kurz nach dem Durchstarten.

Fast wären wir ja im vorigen Jahr mit einem Flugzeug dieses Typs geflogen, hatten sogar die Businiss Class gebucht. Aber dann kam Corona und die Kreuzfahrt wurde abgesagt. Ich weiß immer noch nicht, worüber ich trauriger bin: Der entgangene Flug oder die abgesagte Kreufahrt.