Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Kleines Familientreffen

Alstervergnügen – die grösste Party der Stadt. Wir trafen uns am Stand vom Willi’s mit Margret, Olli und Melli. Das ist fast schon Tradition. Bernd und ich waren bereits kurz nach 18.00 Uhr dort und reservierten uns einen Platz in der ersten Reihe am Geländer der Lombardsbrücke. Nicht nur, dass man von hier einen ungestörten Blick auf die Alster und das Feuerwerk hat. Das Geländer ist auch Stütze zum Anlehnen. Immerhin beginnt das Feuerwerk erst um 22.00 Uhr. Schade nur, dass das Geländer eine geneigte Oberfläche hat, so ist es nicht möglich, sein Glas darauf abzustellen.

Die Wartezeit bis zum Feuerwerk wurde uns mit diversen Vorführungen auf dem Wasser verkürzt. An einem kleinen schnellen Motorboot hatte man am Heck kurz über dem Wasser 2 Leuchtfackeln befestigt. Mit rasender Geschwindigkeit raste das Boot über das Wasser. Durch die Fackeln sah es aus, als würde das Motorboot mit einem Raketenantrieb betrieben.

Danach kamen Wasserskifahrer zum Einsatz, die ebenfalls mit diesen Fackeln ausgestattet waren. In verschiedenen Formationen wurden die Skifahrer über das Wasser gezogen, auf Grund der Dunkelheit und der Fackeln ein interessanter Anblick.

Ca. 1 Stunde vor dem Feuerwerk gab es eine weitere sehenswerte Aktion: Ca. 100 Schwimmer mit Fackeln und etliche beleuchtete Kanus kamen unter der Lombardsbrücke hervor und schwammen über die Binnenalster in Richtung Jungfernstieg. Laut Programmheft sollte diese Darbietung begleitet sein mit Musik aus den Musicals Cats, Titanic und Phantom der Oper. Leider war davon nichts zu hören. Schade.

Der eigentliche Höhepunkt, das Feuerwerk, war ein wenig enttäuschend. Die begleitende Musik war mir persönlich ein wenig zu rockig. Die Musik war eher begleitend als taktmässig auf die Effekte des Feuerwerks abgestimmt. Allerdings gab es ein paar schöne neue Effekte zu sehen.

Olli, Melli und Margret machten sich alsbald nach dem Feuerwerk auf den Heimweg. Bernd und ich trafen uns noch mit Tobi und Volker, 2 liebe Freunde aus Oberhausen, bevor wir uns zu Fuss auf den Heimweg machten.

Kleine Überraschung

In unserer Wohnung liegt ein sehr heller, beinahe weisser, Teppichboden. Es sieht zwar gut aus, ist aber aber auch sehr empfindlich. Deshalb bleiben unsere Schuhe auch immer vor der Wohnungstür stehen. Manchmal stehen dort auch 3 paar Schuhe wenn wir zu bequem sind, ein paar hereinzunehmen und wegzustellen, so wie heute. Als wir von der Alster nach Hause kamen stand also ein paar Schuhe vor der Tür, aber nicht so, wie wir es hingestellt hatten. Als wir näher kamen und vor der Tür standen sahen wir den Grund: André hatte ein paar Flaschen Wein vom Weinkontor mitgebracht und dort deponiert.

Danke André! Es ist schön, so einen netten Nachbarn zu haben – nicht nur wegen des Weines.

Geburtstagseinladung

Steffi und ich waren heute bei einem Geschäftsfreund zum 60. Geburtstag eingeladen. Gefeiert wurde auf dem Museumsschiff „Cap San Diego“. Im Salon gab es zur Begrüssung ein Glas Sekt – oder auch eins mehr. Dann wurden wir auf die Brücke gebeten. Dort wurden Getränke und Fingerfood gereicht, sehr lecker. Anschliessend ging es wieder in den Salon, wo wir uns am reichhaltigen warmen und kalten Buffet bedienen konnten.

Das Schiff bietet für Firmenveranstaltungen und Familienfeiern einen sehr schönen maritimen Rahmen, sogar Trauungen kann man dort vornehmen lassen. Allerdings ist das Feiern dort nicht ganz billig. Die Preise für das Essen und die Getränke halten sie im üblichen Rahmen. Aber man muss noch eine Art Nutzungsgebühr für die Räumlichkeiten zahlen. Und das verteuert so eine Feier gleich erheblich, was sehr schade ist.

Aufrüstung

Oliver hat heute unsere Rechner mit neuen Komponenten aufgerüstet. Geblieben sind nur die Festplatten, das CD- sowie das DVD-Laufwerk und -Brenner. Es gibt nur ein Problem: Nach einigen Minuten Laufzeit verabschiedet sich der Rechner von Bernd und schaltet sich ab. Mal sehen, ob wir das Problem in den nächsten Tagen in den Griff bekommen.

Jackenzeit

Nach dem warmen, heissen Wetter der vergangen wenigen Wochen ist es jetzt nicht zu übersehen, dass der Sommer seinen Zenit überschritten hat. Heute Morgen war es recht frisch als ich ins Büro ging. Nur im Hemd (obenrum) war zu wenig. Die leichte Jacke musste herhalten. Ich fahre ja nicht mit dem Wagen zur Arbeit, so wie Holli, der heute ähnliche Erfahrungen machen musste. Heute Mittag konnte ich dann schon wieder ohne Jacke in die Stadt gehen und auch auf dem Heimweg brauchte ich sie nicht und trug sie lässig über der Schulter. Ich hoffe, dass wir noch ein paar schöne Tage bekommen werden, aber eins scheint mir sicher: So heiss wie es war wird es nicht mehr werden.

Tagebuch

Ich wähle hier bewusst das Wort Tagebuch, denn nichts anderes ist der Ursprung des Weblogs. Wenn ich mich allerdings so durch die Tagebuchlandschaft bewege, hier und dort hängen bleibe und lese, komme ich zu der Erkenntnis, dass eine nicht unerhebliche Anzahl von Autoren offensichtlich ein mehr oder weniger langweiliges Leben führt. Wie komme ich zu der Erkenntnis?: In vielen Tagebüchern geht es immer weniger um die persönlichen täglichen kleinen Erlebnisse und/oder Gedanken der Autoren. Vielmehr wird dazu übergegangen, über politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Dinge zu schreiben, ja, teilweise sogar andere Autoren zu zitieren. Stehen diese Menschen unter Schreibzwang? Sind sie der Meinung, ihre Leser zu verlieren wenn nicht jeden Tag mindestens ein Eintrag in ihrem Tagebuch erscheint? Meinen sie, wir sind nicht in der Lage, die uns interessierenden Nachrichten und Informationen selbst im Internet zu suchen? Das hat nichts mehr mit einem Tagebuch zu tun, das ist eine Weiterverbreitung von Informationen. Das ist doch kein Weblog. Den Tagebuchleser interessiert doch die menschliche Seite des Autors – alles andere sind nur Füllsel.

Wenn es in meinem Tagebuch mal 3 Tage oder länger keinen Eintrag gibt – dann mich ich mir keinen Kopf darum, dann ist halt nichts erwähnenswertes passiert und ich muss nicht, nur um die Leser zufrieden zu stellen, mir irgendwas aus dem Internet/Fingern saugen und es erneut veröffentlichen.

Ich bleibe meinem Stil treu und schreibe nur über persönliche Begebenheiten und Gedanken, wie z.B. heute über Tagebücher. Und in erster Line mach ich das für mich, so wie ein Tagebuch eben früher gedacht war. Wenn es Jemanden interessiert, was in meinem/unserem Leben passiert, soll es mir recht sein. Wenn nicht ist es mir auch egal.

Dem Tod von der Schippe gesprungen

Am 9. Juli wurde dieser Kollege in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Heute erreichte uns die Mitteilung, dass er gestern einen Herzinfarkt bekommen hat. Im Rettungswagen musste Herr K. reanimiert werden. 3 Bypässe und einen Herzschrittmacher hat oder wird er bekommen. Wir fragten uns heute, warum das passiert ist. Er machte immer einen sehr ausgeglichenen Eindruck, rauchte nicht und war nicht zu dick. Aber das ist wohl keine Garantie dafür, dass so etwas nicht passieren kann.

Plagegeister

Das kennen wohl fast alle: Wir gehen schlafen, machen das Licht aus. Nach wenigen Minuten geht es los: Eine Mücke umschwirrt uns. Licht wieder an, umschauen – da! Mit der E-Klatsch kein Problem. Eine kurze Berührung, es knallt, Funken fliegen – aus und Ruhe im Schlafzimmer.

Insektentennis


Seit letzter Woche sind wir im Besitz eines Gerätes zur Vernichtung von Insekten jeglicher Art. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie die Insektenlampen, nur dass man selbst auf die Viecher zukommen muss. Es knallt und funkt wenn ein Insekt mit dem Gerät berührt wird. Allerdings sind Wespen von dem Stromschlag nur betäubt. Eine Motte, die wir erwischt hatten, war völlig hin. Es stank entsetzlich als sie mit den Drähten in Berührung kam.

Alle Kollegen in unserer Firma haben so ein Teil bestellt, es war eine Grossbestellung von 17 Stück. Bestellen kann man hier.