Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Typisch Bild!

Passend zu meinem gestrigen Blogeintrag die heutige Titelzeile der Bildzeitung: „Klima-Knall“. Ich habe mir die Zeitung nicht gekauft (ich habe dieses Blatt noch nie gekauft), aber bei meinem Zeitschriftenhändler liegt halt auch die Bildzeitung aus. Ich wollte natürlich wissen, ob der „Klima-Knall“ was mit der aktuellen Winterwetterlage zu tun haben soll. Deshalb hab ich mich bei der Bildzeitung online informiert.

Eigentlich geht es in dem Artikel darum, dass die NASA festgestellt haben will, dass der Sommer des Jahres 2005 der wärmste Sommer seit beginn der Wetteraufzeichnungen war, was natürlich nichts mit dem aktuellen Wetter zu tun hat. Die Bildzeitung hat natürlich den „Klima-Knall“ mit dem derzeitig herrschenden Winterwetterverknüpft, was totaler Blödsinn ist.

Erwähnen möchte ich noch, dass die MOPO heute auch über die NASA-Forschung berichtet hat, allerdings auf der vorletzten(!) Seite und beinahe nebensächlich. Und dort wird auch nicht geschrieben, dass der ach so schlimme Winter mit dem letztjährigen warmen Sommer zu tun hat.

Winter

Es ist Winter, kein Weg führt daran vorbei. Wir alle merken und sehen es. Ist das nun ungewöhnlich? Für viele Menschen anscheinend ja. In vielen Blogs kann man darüber lesen, in den Tageszeitungen und Nachrichtensendungen ist es ein Thema. Der Regionalsender N3 findet diesen Winter würdig, darüber einen Sonderbericht zu senden.

Ich kann die ganze Aufregung nicht verstehen. Es ist Ende Januar und es ist Winter! Natürlich ist es für viele unangenehm. Aber wir sind viele Winter verwöhnt worden. Ich erinnere mich vieler richtiger Winter, schlimmer noch als dieser es bis jetzt ist: Eisige Kälte über Wochen, sodass sogar die Ostsee in der Lübecker Bucht zugefroren war. Viel Schnee, der nicht schon nach drei Tagen wieder verschwunden war. Schneekatastrophen mit von der Aussenwelt abgeschnittenen Ortschaften – ja, das alles gab es tatsächlich.

Und jetzt gab es ein paar Nächte mit Temperaturen von etwa minus 12 Grad – und schon steht die Welt kopf. Und dabei ist nur Winter.

Ich will nicht verhehlen, dass ich auch lieber wärmere Temperaturen hätte. Aber was solls‘ – ich sag es noch mal: Es ist Winter!

So schmecke ich

ch schwöre, dass ich alle Fragen nach bestem Wissen und Gewissen und spontan beantwortet habe. Hier ist das Ergebnis, das insofern ganz erstaunlich ist, weil ich dunkle Schokolade liebe:

Hm, dunkle Schokolade! Sie schmecken reichhaltig und so richtig nach Luxus, mit Ihnen lässt man es sich gut gehen (schon beim Gedanken an Sie merken wir, wie unsere Hüften in die Breite gehen…!) Mit Ihrer unglaublich weichen und geschmeidigen Konsistenz ist es fast unmöglich, Ihnen zu widerstehen. Und tatsächlich, wer Ihnen erlegen ist, der kommt ein Leben lang nicht mehr davon los. Das Fleisch ist eben manchmal schwach…Aber es ist nicht Ihre Schuld, dass Sie so unwiderstehlich sind! Sie genießen es, angebetet zu werden. Sollen Ihre Liebhaber Sie doch in Gold verpacken und auf einen Altar heben! Und das ist nicht übertrieben, so kostbar und berauschend, wie Sie schmecken!

Nichts los

Wahrscheinlich wird dieses Blog bei Holger in Kürze auch unter der Rubrik „manchmal gelesen“ gelistet. Hier passiert nämlich zurzeit absolut gar nichts, was berichtenswert ist. Und mangels Kreativität fällt mir auch absolut nichts ein, worüber ich schreiben könnte.

Unsere Gedanken beschäftigen sich natürlich sehr intensiv mit mit unser neuen Wohnung. Aber auch diese Thema ist noch nicht so weit, dass ich im Elbe-Penthouse über konkrete Ergebnisse berichten könnte.

Manchmal geschieht es, dass sich die Ereignisse überschlagen und plötzlich gibt es dann genügend Stoff, um das Blog zu füllen. Bis es so weit ist, scheint Queerbeet ein Wochenendblog zu sein.

82 Jahre

Vater hat heute seinen 82. Geburtstag nachgefeiert. Ach, was war das wieder nett, wenn auch leider nicht alle Familienmitglieder dabeisein konnten. Meine Mutter erwähnte kurz, dass meine Eltern im nächsten Jahr ihren 60. Hochzeitstag haben. Aber sie plant noch nichts, es ist ja noch mehr als ein Jahr hin und man weiss ja nie usw. usw. Also wenn die beiden sich so gut halten, dann hab ich keine Sorgen, dass sie dass nicht schaffen würden. Aber Mutter hat recht wenn sie sagt: Warten wir erst mal ab.

Keine Garantie


So, unser Auto steht wieder wohlbehalten in der Garage. Es klappert nichts mehr und es hat nichts gekostet, das Klappern zu beseitigen. Ein paar Nachstellungsarbeiten haben die so nebenbei mit erledigt. Na, das ist doch auch was. Allerdings kostet die Inspektion auch so genug.

Garantie?

Am 23.1.2005 ist unser Wagen 2 Jahre in unserem Besitz, Zeit also, vorher noch die Garantieinspektion machen zu lassen. Dafür hatte ich mir heute einen Tag frei genommen.

Der Servicetechniker erkundigte sich, ob es Beanstandungen gibt. Ja, wir hatten welche: Die rechte Tür bzw. das Fenster darin schliesst nicht richtig und hinten klappert es. Desweiteren ist nach 2 Jahren eine normale Inspektion fällig. Alles wurde in den Computer eingegeben – und dann kam die Überraschung: Die Garantie ist seit einer Woche abgelaufen!

Wie kann das angehen, wo doch im Serviceheft drinsteht, dass die Garantie am 23.1.2004 beginnt? Wenn ich es richtig verstanden habe, richtet sich der Garantiezeitpunkt nach dem Datum der Auslieferung an den Händler. Der holländische Peugeothändler hat den Wagen nämlich 14 Tage vor der Zulassung an unseren Händler in Deutschland geliefert. Es kann nun passieren, dass Peugeot die Kosten für die von uns beanstandeten Punkte nicht übernimmt. Wenn das tatsächlich der Fall sein sollte, werde ich mich selbst an Peugeot wenden und an ihre Kulanz appellieren.

Jetzt sind wir gespannt auf das Resultat bzw. auf die Rechnung wenn wir den Wagen nachher wieder abholen.

24

Seit gestern Abend läuft in Deutschland die vierte Staffel der amerikanischen Erfolgsserie „24“ mit Kiefer Sutherland in der Rolle des Agenten Jack Bauer. Die Serie, die in Echtzeit spielt, begann mit einer Marathonsitzung von drei Stunden.

Die Staffeln gleichen sich in ihrer Machart und Idee: Terroristen planen einen Anschlag im Grossraum Los Angeles. Mit Hilfe der CTU, einer Antiterrororganisation in den USA, soll dieser Anschlag vereitelt werden, und zwar innerhalb von 24 Stunden. Jede Folge entspricht also einer realen Stunde der Story. Diverse Nebenhandlungen, die teilweise in den privaten Bereich der verschiedenen Rollen hineinspielen, aber doch mit der Gesamthandlung verknüpft sind, sorgen für nicht unerhebliche Spannung. Und so liess es sich gestern Abend auch wieder nicht vermeiden, dass ich feuchte Hände bekam, zeitweise auf die Uhr schaute, ob diese Stunde nun nicht bald vorbei sei, gleichzeitig aber der nächsten Stunde entgegenfieberte.

Heute Abend gibt es die nächsten drei Stunden. Aber dann heisst es eine Woche warten bis zum nächsten Samstag, an dem dann zwei Stunden gesendet werden.

Der Tag danach

Nein, es war keine exzessive Party gestern Abend. Es war auch noch nicht mal Mitternacht, als die Hasen aufgebrochen sind. Allerdings hat der Wein bei mir seine Wirkung nicht verfehlt, merkte ich doch gestern Abend selbst, dass ich gewisse Probleme hatte, mich ordentlich zu artikulieren.

Und heute? Heute bin ich ganz einfach müde. Das Wetter trägt ja auch nicht gerade dazu bei, Körper und Geist zu erfrischen. Der für heute vorhergesagte Sonnenschein findet nur über den Wolken statt. Unser Ausflug an die Elbe diente auch nicht der Aufmunterung weil es dort viel zu windig und zu kalt war. Zurück zu Hause gab es erst mal eine heisse Schokolade.

Und heute Abend gibt’s einen gemütlichen Kuschelabend auf dem Sofa. Was gibt’s denn heut im Fernsehen?