Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

So!

Urlaub – 2 Wochen und 1 Tag. Am 13. April wird mein nächster Arbeitstag sein, beruflich. Arbeit wird es in der nächsten Woche genug geben, zu Hause. Ich hoffe, dass es nicht in Stress ausartet.

Getauscht

Endlich habe ich die Winter- gegen die Sommerjacke getauscht. Und das erwies sich heute Mittag bei meinem Spaziergang als die richtige Entscheidung. Und was nun auch wettertechnisch geschehen mag: Die Winterjacke bleibt zu Haus!

Andersrum

Seit ein paar Tagen habe ich den Fux 6.0 installiert. Wenn ich jetzt nacheinander ein paar Links aus meiner Blogrolle anklicke, erscheint der letztangeklickte Link immer an der Innenseite, also links. Vor dem Update war das anders, da ging das immer der Reihe nach von links nach rechts. Weiss jemand eine Lösung, das wieder zu ändern?

Norddeutsches Naturwunder

Sonntag morgen 9.00 Uhr: Es regnet. Das ansich ist nicht das Wunder. Das Wunder ist, dass der Regen einfach so gerade herunterfällt. Nicht vom Winde verweht wie es hier nomalerweise der Fall ist. Nein, der Regen fällt ganz gerade aus den Wolken weil nämlich kein Wind da ist. Unglaublich, ganz unglaublich.

Wie immer

Heute war ja nun endlich ein ganz toller Tag, richtig frühlingshaft. Das erste Mal, dass ich keinen Pullover anhatte, das erste Mal, dass ich mit offener Jacke in der Mittagspause draussen war. Hätte ich den Tag zu Hause geniessen können, hätte ich mir einen Espresso bereitet, dazu einen Brandy eingegossen und dann in der Sonne sitzend die Terrassensaison eingeläutet. Ich musste aber arbeiten. So weit so gut.

Und nun kommt der Hammer: Die Wettervorhersage für das Wochenende sagt für den Bereich Hamburg Regen, Regen und nochmals Regen voraus. So ist es doch immer: In der Woche im Büro schwitzen und am Wochenende kann man sehen wo man bleibt weil es regnet. Der einzige Lichtblick sind die Temperaturen, die im zweistelligen Bereich bleiben sollen. Aber was nützt mir das, wenn ich nicht draussen sein kann.

Nicht kritikfähig

Kritik am Aussenminister und Vizekanzler schadet dem Ansehen Deutschlands? Ich glaube, Herr Westerwelle versucht jetzt durch diesen Spruch seinen Kritikern ein schlechtes Gewissen einzureden.

Herr Westerwelle, auch ein Aussenminister und Vizekanzler muss sich Kritik gefallen lassen. Wer austeilt muss auch einstecken können. So einfach ist das. Die Kritik an Ihrer Person einfach so pauschal abzutun entspricht nicht der Grösse eines Staatsmannes, der ein Aussenminister eigentlich sein soll. Kritik, wenn sie denn gerechtfertig ist, sollte mit bedachten Worten und mit guten Argumenten zurückgewiesen werden, aber nicht mit der Holzhammermethode. Sie, Herr Westerwelle, schaden dem Ansehen Deutschlands mit Ihrer Gutsherrenmentalität.

Neues für den Fuchs

Ich habe sie jetzt, die neueste Version (3.6) des Firefox. Es gibt eine Neuerung, deren praktischer Sinn in grossen Teilen recht zweifelhaft ist:
Angeboten werden auf 1084 Seiten mehr als 15.000 (in Worten: fünfzehntausend) Variationen, den Hintergrund des Firefox farblich zu gestalten.


(2 Beispiele)

Bis Seite 33 habe ich mich vorgearbeitet und es dann aufgegeben. Die meisten der angebotenen sogenannten Personas sind – jedenfalls für mich – unbrauchbar. Entweder kann man auf dem Hintergrund kaum erkennen, was man sich oben so eingearbeitet hat. Oder für eine gelbe oder giftgrüne Schrift auf dunklem Hintergrund muss man sich erstmal die Sonnenbrille holen. Schlimmstenfalls treffen beide Effekte aufeinander und es ist kaum noch was zu erkennen.

Es gibt natürlich auch recht schlichte und einfache Farbgebungen. Aber warum sollte ich mich ihrer bedienen wenn sie kaum vom Standard abweichen? Ausserdem ist es doch so, dass ich meinen Blick auf die im Browser geöffnete Seite richte. Das, was da und wie es dort erscheint ist wichtig. Da spielt es doch keine Rolle, wie es oben aussieht, dort, wo der Blick gerade mal einen Sekundenbruchteil verweilt.

Sicher gibt es irgeendwelche Freaks, die sich jeden Tag was neues auf ihrem Bildschirm haben möchten. Sollen sie, ich gönne ihnen den Spass. Mehr als 41 Jahre bräuchten sie, die derzeit verfügbaren Personals täglich zu ändern.

Lena nach Oslo

Am 29. Mai findet in Oslo der ESC (Eurovision Song Contest) statt, früher Grand Prix. Nach dem Dilemma der Deutschen Platzierungen der letzten Jahre fand dieses Jahr in Zusammenarbeit der ARD mit Stefan Raab ein neues Auswahlverfahren statt, dass sich durch ein Casting über mehrere Wochen hinzog. Die Teilnehmer waren fast ausnahmslos von guter Qualität. Es war jeweils schwierig für mich festzustellen, wen ich denn nun besser fand und wen ich nach Hause schicken würde.

Gestern Abend fand das spannende Finale statt. Zwei 18-jährige Mädchen mussten gegeneinander antreten, Lena und Jennifer. Und es war wirklich spannend. Beide waren sehr gut. Es sind beide unterschiedliche Persönlichkeiten, jede auf ihre Weise sympathisch. Nur welche von den Beiden sollte man wählen (wir haben uns an der Abstimmung nicht beteiligt)?

Gewonnen hat Lena Meyer-Landrut. Ich vermute, dass es ein sehr knappes Ergebnis war.

Lena wurde schon seit längerem als Favoritin gehandelt. Ihre Persönlichkeit fällt aus dem Rahmen. Während Jennifer eher den Mainstream verkörpert, ist Lena fast nicht zu beschreiben. Ich sag das mal so: Charmant, naiv-unbekümmert, mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein.

Lena Meyer-Landrut wird Deutschland also Ende Mai in Oslo vertreten. Über die Platzierung wage ich keine Prognose. Stefan Raab formulierte sein Schlusswort auch entsprechend vorsichtig: Er hofft auf einen Platz unter den ersten zehn, aber alles hängt vom Geschmack des Publikums ab.

Es standen nicht nur 2 Kanditinnen zur Wahl sondern auch 3 Songs. Der erste Song, der von beiden Kanditinnen gesungen werden musste – „Bee“ – gefiel uns am besten. Er ist eingängig und wir hatten ich auch am Schluss noch im Ohr. Gewonnen hat letztendlich „Satellite“. Er geht in Richtung Jazz. Lena hat ihn mit der ihr eigenen Art gut interpretiert. Nur bleibt er beim ersten Mal hören nicht haften.

Eins steht fest: Lena Meyer-Landrut ist erfrischend anders. Vielleicht hilft das ja, Deutschland auf einen besseren Platz zu hieven als in den vergangenen Jahren.

(Bildquelle: eurovision.ndr.de – Dort können auch die Songs angehört werden)

Sperrung

Der Haushaltsausschuss der Bundesregierung hat 900 Millionen Euro gesperrt, die zur Förderung von Langzeitarbeitslosen gedacht waren. Nun kann man darüber geteilter Meinung sein, was Fördermaßnahmen bringen. Von den Erfahrungen eines mir sehr nahestehenden Menschen weiss ich, dass ein Teil dieser Maßnahmen für ihn völlig sinnlos waren.

Interessant ist, was die FDP zu der Sperrung sagt:
„Von den gesperrten 900 Millionen Euro entfallen 600 Millionen auf Trainingsmaßnahmen, der Rest auf Personal- und Verwaltungskosten. Ob die Sperre aufgehoben wird, will die Koalition davon abhängig machen, dass die Effizienz der Maßnahmen nachgewiesen wird. Wie es heißt, sperrt sich besonders die FDP gegen die Freigabe der Mittel.“

Interessant ist das insofern, als dass ja kürzlich der Vorsitzende, Vizekanzler und Aussenminister Guido Westerwelle sich ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt hat, was seine Meinung über Hartz IV-Empfänger betrifft. Aber ja nichts dafür tun zumindest zu versuchen, ein paar Langzeitarbeitslose dergestalt zu Fördern, dass es möglich wäre, ihnen einen neuen Job zu vermitteln. Wer hat nur diesen verdammten Verein dazu verholfen, in die Regierung zu kommen. Ich war’s nicht.

Immer die Frauen

A woman’s husband had been slipping in and out of a coma for several months, yet she had stayed by his bedside every single day. One day, when he came to, he motioned for her to come nearer. As she sat by him, he whispered, eyes full of tears, „You know what? You have been with me all through the bad times. When I got fired, you were there to support me. When my business failed, you were there. When I got shot, you were by my side. When we lost the house, you stayed right here. When my health started failing, you were still by my side. You know what?“ „What dear?“ she asked gently, smiling as her heart began to fill with warmth.

„I think you’re bad luck.“