
Gestern haben wir uns mit ein paar Sommerpflanzen versorgt. Der Gatte hatte frei, deshalb stand das Auto im Carport und wir konnten dann damit losfahren. Unser Ziel war die Sachsenwaldbaumschule. Sonst habe ich uns auf dem örtlichen Wochenmarkt versorgt. Aber es ist mühsam für mich, die Pflanzen nach Hause zu tragen, zusätzlich zu den notwendigen Einkäufen zwecks kulinarischer Zubereitung.
Viel brauchen wir nicht für unsere Dachterrasse. Im Lauf der Jahre haben wir immer wieder Veränderungen an der Bepflanzung vorgenommen und diese mehr und mehr reduziert. Jetzt scheint es, als hätten wir unseren Terrassenstil gefunden.
In die vier Terrakottakästen kommen je zwei Wandelröschen. Die gedeihen auch sehr gut im Halbschatten. Die müssen aber noch in die Erde, gestern war es mir zu kalt, heute auch. Und die kann ich auch allein nach und nach einpflanzen.

Schwieriger ist die Schwarzäugige Susanne, eine einjährige Rankpflanze. Sie bekam heute unsere Zuwendung weil sie, noch im Topf, einige Ranken um das Gitter ringelte. Sie benötigt eigentlich recht viel Sonne. Wenn es aber ein warmer Sommer werden sollte, kommt sie auch mit weniger Sonne, also mit Halbschatten, zurecht. Warten wir mal ab.
Das Rankgitter konnte ich noch allein aus dem Kübel ziehen, Susanne konnte ich auch alleine einpflanzen. Aber das Rankgitter muss dann über die Pflanze gehoben und wieder in die Erde gesteckt werden. Dazu brauchte ich meinen Schatz, für den es, aufgrund seiner Körpergrösse, einfacher ist, das Gitter zu handhaben.
In den nächsten Tagen soll es recht unwarm bleiben. Die Wandelröschen kann ich dann, je nach Lust und Laune und Wetter, nach und nach einpflanzen, wie Der Wilhelm kürzlich schrieb: Alles kann, nichts muss!

Vielleicht sollte man lieber nach Archangelsk fahren, eine Hafenstadt in Russland, die um das Nordkapp herum zu erreichen ist. Dort hat man zurzeit 23 Grad plus, sagt Wetteronline.
