Grilltag


Das Wetter im Norden Deutschlands ist ja meistens nicht sehr stabil. Man muss es also ausnutzen, wenn man grillen kann. Es beginnt ja immer so: Was wollen wir am Wochenende essen? Können wir eventuell grillen? Mir als Wetterfee bei uns im Haushalt („Der Himmel sieht schon wieder nach Sturm aus!“) kommt dann die Aufgabe zu, mindestens 3 Tage vor dem angepeilten Termin, die Wettervorhersage zu beobachten. Meine Erkenntnisse ziehe aus Wetteronline und Agrarwetter. Letzteres ist erstaunlich genau.

Gestern kaufte ich dann entsprechend der positiven Wettervorhersage Grillgut ein und bereitete einen Italienischen Nudelsalat (das Rezept folgt demnächst). Ständige leser wissen, dass wir am Wochende unsere warme Mahlzeit zu uns nehmen, wenn andere Familien an der sonntäglichen Kaffeetafel sitzen, so auch heute Nachmittag.

Als Starter gab es Fetakäse mit Olivenöl und diversen Kräutern. Jeder würzt sich seine Packung nach eigenem Gusto und dann kommen die Pakete in Alufolie auf für ein paar Minuten auf den Grill. Dazu muss die Kohle noch nicht richtig durchgeglüht sein, es reicht, wenn sie genügend Hitze entwickelt hat. Während die Käsepakete auf dem Grill liegen, kann sich die Grillkohle weiterentwickeln.

Zum Digestif gab es einen Grappa, oder zwei oder drei. Diese Sorte gab es kürzlich „auf’s Haus“ bei einem Itailiener. Er verkaufte uns eine Flasche „außer Haus“. Es ist eine sehr milde Sorte, schon fast süßlich, geht fast in Richtung Likör. Wir haben beide festgestellt, dass man mehr als drei davon, oder so, nicht trinken kann, was ja auch nicht verkehrt ist.

Der Nudelsalat sorgte heute für eine vorzeitige Sättigung. Es ist noch reichlich davon vorhanden, wie auch noch Fleisch. Morgen sparen wir also das Geld für den Pizzaservice. Das restliche Fleisch hauen wir in die Pfanne und essen dann den Nudelsalat dazu.

2 Gedanken zu „Grilltag

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