Rückblick 2015

Soweit ich mich erinnern kann, hab ich noch nie in meiner Bloggerkarriere, die ja nun schon nahezu schon 14 Jahre andauert, einen Jahresrückblick gehalten. Sicherlich gäbe es im Verlauf von 12 Monaten genügend Erwähnenswertes, das es lohnt, nochmal erwähnt zu werden. Aber so richtig wirklich wichtig ist kaum etwas. In diesem Jahr ist es anders. Drei Dinge haben einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen bzw. unser Leben verändert.

Das wichtigste und einschneidenste Ereignis war am 31. März mein letzter Arbeitstag. Nicht, dass ich mich jahrelang auf diesen Tag besonders gefreut hatte. Ich bin immer sehr gern ins Büro gegangen – von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Und doch waren die letzten Monate efüllt von der Vorfreude auf die Zeit danach.

Während der vergangenen Monate war ich zeitweise recht froh, nicht mehr morgens und abends mit dem Wagen auf den Straßen unterwegs sein zu müssen. Diverse Straßenbauarbeiten in und um Hamburg sorgten manchmal wochenlang für Staus auf meinen Fahrstrecken. Die Freude darüber, mich dem Moloch Verkehr nicht mehr aussetzen zu müssen war riesig.

Eine Folge der „Verrentnung“, und das ist der zweite Punkt meines Rückblicks, ist die gewonnene freie Zeit. Ich hatte mir ja vorgenommen, was für mich und meinen degenierten Körper zu tun. Von Mai bis September war ich 5 x in der Woche vormittags im Freibad anzutreffen, wo ich jeweils 2.000 Meter geschwommen bin. Gleich beim ersten Mal hatte ich 800 m geschafft, worauf ich ganz stolz war. Und sehr schnell habe ich mich hochgearbeitet bis über 2.000 m. Eingependelt hat es sich auf 2.000 m. Ich hätte mal eine Statistik führen sollen, wieviel Meter in der Freibadsaison da zusammengekommen sind. Den Punkt sollte ich mir mal für 2016 vormerken.

Unterbrochen wurde das Schwimmen im Juli durch unsere phantastische Urlaubsreise mit Mein Schiff 1. In 2-1/2 Wochen haben wir so viele neue Eindrücke bekommen. Und trotzdem war sehr erholsam. Viele Tränen sind geflossen bei mir, Tränen der Freude, Tränen der Rührung – weil es einfach wunderschön war. Uns war vorher bewusst, dass es eine besondere Reise sein wird. Wer packt schon Wintersachen ein wenn man im Juli auf Reisen geht?! Aber das diese Reise so besonders sein würde – damit haben wir nicht gerechnet.

Ein weiteres Ereignis darf natürlich nicht unerwähnt bleiben: Die Geburt unserer 2. Enkelin. Marit erblickte am 6. Mai in Mönchengladbach das Licht dieser Welt. Wie es heißt, entwickelt sie sich prächtig. Wir hoffen, dass es so bleibt. Wir hoffen, dass Marit in einer guten Welt leben kann.

2 Gedanken zu „Rückblick 2015

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