ESC 2014 – 2. Semi in Kopenhagen

Nun stehen sie also fest, die Teilnehmer für das grosse Finale des ESC morgen Abend in Kopenhagen. Zum 2. Halbfinale gestern Abend veranstalteten die Dänen eine tolle Show. Allein das Entree war schon phantastisch und zauberte mir eine Gänsehaut auf den Rücken. Die beiden anderen Tanzeinalagen waren ebenfalls sehenswert: Eine Tanzgruppe aus Australien, wo die grösste Musikveranstaltung der Welt ebenfalls verfolgt wird, sowie eine zusammengewürfelte Schar Dänen jeden Alters, von Kindern im Grundschulalter bis zur über achtzigjährigen Omi. In der Halle herrschte Finalstimmung. Sind die Dänen in der Lage, für morgen Abend noch ein Brikett draufzulegen? Man mag es kaum glauben.

Und wer ist weiter und wer nicht? Alle Teilnehmer hier persönlich zu werten würde zu weit führen. Aber einige möchte ich doch erwähnen.

Für das Finale haben sich qualifizert:
Österreich mit Conchita Wurst, der „Frau“ mit Bart. Ganz grosses Kino, was uns da geboten wurde. Schön, dass Österreich es ins Finale geschafft hat.
Polen – mein Gott, mit einer Trachtengruppe, die aus irgenwelchen Hupfdolen besteht, die im Vordergrund eine Polin mit grossen Hupen und offener Bluse platziert haben, die lasziv ihre Schlübber wäscht. Klischee pur für polnische Frauen. Sex sells!
Schweiz – das hätte nicht sein müssen.
Malta – sehr nett anzuhören und anzusehen.
Griechenland – ein Gutelaunesong.
Belarus – ein Zwilling von Tim Mälzer hat es geschafft, morgen Abend im Finale aufzutreten. Ganz nett anzusehen und anzuhören.
Norwegen – eine grosse Balade, aber eher langweilig. Wer’s mag…
Finnland – die Schulbubis waren ganz ok aber das war nichts besonderes.
Rumänien – die Beiden hatten schon mal einen Auftritt im ESC-Finale. Na ja, kann man hören.
Slovenien – die Dame mit der langen Flöte. Ist das Penisneid? Jedenfalls voll langweilig und gut für die Pinkelpause.

Draussen ist leider Irland, trotz meines mehrmaligen Votings. Schade, nicht nur deswegen, weil ich dem rothaarigen Stepper doch gern mal unter den Rock geschaut hätte. Am liebsten würde ich Irland gegen Slovenien eintauschen. Aber so ist das nun mal, wir sind ja tolerant.

Morgen Abend werde ich dann mal sehen, wer mein Favorit wird. Ich entscheide da ganz spontan.
Wie auch in den vergangenen Jahren, werden wir das Finale zusammen mit ca. 12 sehr netten Menschen sehen. Es wird wieder lustig werden.

2 Gedanken zu „ESC 2014 – 2. Semi in Kopenhagen

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