Vatertag

Ich dürfte Vatertag feiern wenn ich wollte – obwohl ich schwul bin – denn ich habe ja einen Sohn, Oliver.

Früher haben wir an diesem Tag mit Freunden, die auch einen Sohn haben, einen Familienausflug gemacht. Anfangs, als unsere Kinder noch im Kinderwagen lagen, in die nähere Umgebung. Später dann mit dem Fahrrad. Es gab immer ein leckeres Picknik mit Sekt, Lachs, Käse usw.

Diese Zeiten sind ja nun vorbei. Ich habe so richtig gefaulenzt. Ich habe die ersten Sommerblumen gepflanzt und den Balkon gefegt. Danach habe ich mindestens eine Stunde in der Sonne gelegen, natürlich mit Sonnenschutz. Bernd hat mir den Rücken eingerieben. Trotz des Sonnenschutzes habe ich leichte Hautrötungen bekommen. Na ja, am Wochenende kann ich meiner Haut wohl eine Pause gönnen, das Wetter soll ja wieder schlechter werden.

Ich weiss ja, dass Sonnenbaden nicht unbedingt gesund ist. Aber so ein bis zwei Stunden am Wochenende, das muss doch gehen. Und ich brauche die Sonne. Ich fühlte mich danach wie nach einer Woche Urlaub.

Soweit es ging, spielte sich der ganze Tag auf dem Balkon ab: Erdbeeren putzen, Pilze putzen, lesen, Espresso trinken, neugierig über die Brüstung schauen usw.

Die Krönung war das erste Abendessen in diesem Jahr auf dem Balkon: Ein Pilzragout mit selbstgebackenem Brot, dazu eine Flasche Wein und zum Nachtisch Erdbeeren. So kann das Wetter bleiben – bis Weihnachten!

Der Tag klang aus mit einen Sofa-Kuschel-DVD-Abend. Es kam dann zu einem sehr schönen Ende, das eher in dir Richtung kuscheln ging.

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