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Urlaubsplanung

Gestern haben wir die Urlaubsplanung für das nächste Jahr gemacht. Heute hat mein Schatz seine Wünsche eingereicht. Ob sie genehmigt werden, müssen wir abwarten. Wir haben die Planung so gestaltet, dass während der drei angedachten Urlaubszeiten jeweils eine Kreuzfahrt möglich ist.

Das heisst nun nicht, dass wir im nächsten Jahr drei Kreuzfahrten machen wollen. Wenn nur eine Urlaubsperiode zu einer Kreuzfahrt passt, ist das für uns in Ordnung. Wenn alle drei angedachten Termine und die dazugehörigen Kreuzfahrten zusammen passen, müssen wir wohl knobeln. Wobei wir eine Präferenz haben. Wir hoffen sehr, dass wir die Reise machen können. Das wäre dann zwar erst im Herbst, aber das wäre kein Problem für uns.

Rundumprogramm

Im Urlaub hatte ich mich ja in den Sand gesetzt, mit schmerzhaften Folgen. Grundsätzlich sind die Beschwerden zwar weniger geworden, aber es ist eben nicht perfekt. Manchmal tut es mehr weh, mal weniger. In der letzten Nacht bin ich aufgestanden und hab 2 Ibu geschluckt. Es ist ganz unterschiedlich.

Wenn ich mir einen Termin beim Orthopäden holen würde, müsste ich lange warten. Ich könnte mich auch morgens um 7 Uhr für die Akutsprechstunde ins Treppenhaus stellen und warten. Langes Stehen ist aber auch nicht so der Hit. Und was würde er schon machen? Schmerztabletten verschreiben, ggf. würde ich eine Spritze bekommen und vielleicht würde er mir eine Überweisung zum MRT geben, auf das ich dann wochenlang warten müsste.

Ich erinnerte mich dann, dass der Heilpraktiker, bei dem ich schon wegen anderer Dinge in Behandlung war, eine Ausbildung zum Chiropraktiker hat. Vielleicht kann der mir ja helfen. Vor zwei Tagen rief ich zwecks eines Termins dort an – heute Morgen um 8:15 Uhr stand ich bei ihm auf der Matte bzw. lag auf der Untersuchungsliege.

Ich erklärte das Problem und das, was es verursacht hatte. Als erstes steckte er mir ein paar Nadeln in den Rücken und ich musste eine Zeitlang warten bis die wieder entfernt wurden. Dabei entdeckte er ein paar Mitesser, die er mir entfernte. Alsdann rieb er meinen Rücken grosszügig mit Öl ein und er massierte da herum. Zum Schluss klebte er mir noch ein grosses Pflaster auf den unteren Rücken, welches wärmen soll. Mit einem ABC-Pflaster hatten wir es schon selbst versucht, aber nach kurzer Zeit brannte der Rücken ganz fürchterlich und das Ding musste weg.

Nun hoffe ich, dass die Schmerzen nachlassen, bestenfalls ganz verschwinden. Vorsichtshalber habe ich für Dienstag nächster Woche einen neuen Termin bekommen. Ich bin sehr gespannt.

Eins ist klar: Der Orthopäde hätte sich nicht so viel Zeit genommen.

Fortsetzung folgt

Nicht dass ihr denkt, ich sei untätig was den Reisebericht betrifft. Der Text ist eigentlich fertig, aber es zieht sich. Fotos müssen herausgesucht und zugeschnitten bzw. verkleinert werden, ich lese immer wieder den Text und stelle fest, dass ich was ändern muss, sonst passt es zu den Fotos nicht. Oder die Fotos passen nicht zum Text. Es ist etwas schwierig.

Dazu kommt eine gewisse Müdigkeit, wohl hervorgerufen durch schlechen Schlaf dessen Ursache in dem Vorkommnis liegt, das ich im 2. Teil erwähne. Es geht im Moment nicht so locker von der Hand wie ich es gern möchte. Aber es wird, ich lass meine Leserinnen und Leser nicht hängen.

Zu früh

Seit gestern gilt in Europa wieder die MEZ, die Normalzeit, einige sagen dazu auch Winterzeit. Meiner inneren Uhr passt diese Zeit überhaupt nicht, sie ist der Sommerzeit näher als die Normalzeit.

Gestern Nachmittag wunderte ich mich, dass die Dämmerung schon einsetzte. Ach ja, es wird ja jetzt wieder früher dunkel. Mist, ich mag es, wenn es abends lange hell ist. Wobei es ja so ist, dass sich die länge des Tageslichts noch ca 7 Wochen verkürzt.

Bis zum Beginn der Sommerzeit Ende März wird es jetzt so sein, dass ich täglich eine Stunde zu früh wach und ausgeschlafen bin. Bin ich üblicherweise so rum umd 7 Uhr herum wach, wird es jetzt 5 lange Monate sein, dass ich bereits um ca. 6 Uhr wach bin. Meine innere Uhr ist und bleibt auf Sommerzeit gestellt, da führt kein Weg dran vorbei.

Vielleicht liegt das da dran, dass ich ein Sommermensch bin. Ich blühe ab ca. Mitte Januar auf, wenn ich bemerke, dass die Tage langsam wieder länger werden. Jede Minute hellt mein Gemüt auf. Frühling und Sommer sind meine Jahreszeiten. Herbst und Winter, die von vielen Menschen als die gemütlichen Jahreszeiten gern gesehen werden, mit Kerzenlicht und heissem Tee, vielleicht noch ein Plaid über die Beine gelegt – nein nein nein, das sind nicht meine Monate. Nicht umsonst haben wir auf meinen Wunsch sonnige Farben für unsere Wohnung ausgesucht.

Erstmal ist nun aber alles zu früh: Es wird zu früh dunkel und ich werde zu früh wach – 5 dunkle Monate lang.

25 Jahre wir


Unser Tag war zwar schon am 31. August, gefeiert haben wir in Dimis Taverne aber erst gestern, worüber wir ganz froh sind. Heute sind wir nämlich etwas unmunter. Morgen ist ein Feiertag, d.h. wir haben noch einen ganzen Tag, um uns zu erholen.

Denn ausser dem tollen Essen, welches auf Platten serviert und auf den Tisch gestellt wurde, standen, nebst anderen Getränken, noch 151 (!) Ouzo auf der Rechnung. Wir sind dezent entsetzt.

Aber wir hatten einen tollen Abend mit Basen, Vettern, Freundinnen und Freunden. Insgesamt waren wir 28 Personen, da können schon mal ein paar Ouzo zusammenkommen. Ausserdem musste das reichliche Essen ja verdaut werden.


Es tat gut, sich mal wieder mit allen persönlich zu treffen, nette Gespräche zu führen, Neuigkeiten von Angesicht zu Angesicht auszutauschen statt sich Kurznachrichten per WhatsApp zu schreiben. Es war wirklich ein gelungener Abend. Alle Gäste waren rundherum glücklich und zufrieden. Oder liess sich der Abend nur mit Ouzo ertragen?

Heute Vormittag haben wir die vielen Geschänke abgeholt. Viel Wein, auch Ouzo und andere stärkere Getränke – für ein paar Wochen haben wir diesbezüglich ausgesorgt.

Die Katzen waren sehr interessiert und schnupperten und kauten an der Verpackung rum. Wir haben alles katzensicher weggestellt. Ein Kringelband muss nicht im Magen einer Katze landen.

Gefeiert haben wir in Dimis Taverne, die Tischdeko wurde vom Blumengeschäft Blütenwerk gezaubert.

Eine Einladung

Ich bin jetzt scheinbar in einem Alter, in dem man keine Einladung zu einer Party bekommt sondern altersgerecht zum kostenlosen Hörtest.

Im ersten Moment sieht das Schreiben sehr offiziell aus, Absender ist die „Bundesweite Initiative Hörgesundheit 2022“. Ganz klein dadrunter steht, welcher Hörgeräteanbieter sich dahinter verbirgt.

Noch kann ich gut hören. Aber das sagen ja alle. Es ist ein schleichender Prozess, dass Hörvermögen zu verlieren. Meine Mutter sagte immer „Sprich mal deutlicher“. Soso. Erst im vorigen Jahr war ich bei einem HNO aufgrund einer ungewöhnlichen Gehörsache. Ein Hörtest wurde gemacht und mein Hörvermögen als ok diagnostiziert. Einzig Töne einer bestimmten Frequenz nehme ich verspätet oder gar nicht wahr. Der Grund ist mein Tinitus, der mich schon Jahrzehnte begleitet, mich aber nicht in meiner Lebens- bzw. Hörqualität beeinträchtigt.

Es besteht also kein Grund, der Einladung zu folgen. Ich hoffe, dass mein Mann mich rechtzeitig darauf aufmerksam macht, dass ich es wohl doch besser sei, mal einen Test machen zu lassen.

Es gibt heute ja nahezu unsichtbare Hörhilfen. Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, in der Menschen mit Hörproblemen Stöpsel in den Ohren hatten, aus denen Kabel herauskamen, die in einem etwa zigarettenschachtelgrossen kleinen Kasten endeten, den man in einer kleinen Tasche um den Hals hängen hatte. OK, vielleicht gab es auch andere Geräte und es war eine Frage der eigenen finanziellen Möglichkeiten, was man sich die Ohren stopfen konnte.

Meine Mutter hat übrigens nie eine Hörhilfe getragen. Wenn man mir ihr sprach, musste man sie dabei anschauen und sie las dann vieles von den Lippen ab. Sie hätte sich eine gute Hörhilfe leisten können. Aber vermutlich ist der Zeitraum auch irgendwann verpasst, um sich damit auseinanderzusetzen.

Dahin wo das Hoch herkommt


Wir kennen das aus dem Wetterbericht: „Ein Hoch bei den Azoren kommt nur langsam voran.“ Das bedeutet dann meistens, dass das Wetter bei uns schlecht bleibt. Heute in 4 Wochen machen wir uns auf zu den Azoren, so hoffen wir jedenfalls.

Die Azoren gehören zu Portugal vor dessen Küste die Inselgruppe weit draussen im Atlantik liegt. Manch einer wird sich fragen: Was? Im November raus auf den Atlantik? Nun ja, die Reederei wird sicher wissen, was sie den Passagieren anbietet. Ich bin ja eh seefest. Mein Schatz, na ja, seine Seefestigkeit ist in manchen Situationen etwas beeinträchtigt. Die sogenannte Kotztüte hat er bisher aber noch nicht gebraucht.

Wir werden mit dem kleinsten und ältesten Schiff der Flotte von TUICruises eine Woche unterwegs sein, davon 2 x 2 Seetage. Eine Kreuzfahrt ohne Seetage ist möglich aber sinnlos.

Schnellleser

Es ist ein Drama, welches mich Zeit meines Lebens begleitet: Ich lese zu schnell oder zu oberflächlich. Während meines Jobs ist mir das des öfteren passiert, und da ist es natürlich besonders wichtig gewesen, dass ich Inhalte von Nachrichten richtig gelesen habe. Manchmal war das peinlich.

Heute ist das immer noch so. Ich las eine Schlagzeile „Ekel war mit im Auto“. Hä?! Was ist das denn? Als ich den dazugehörigen Artikel las und wissen wollte, was denn das für ekliges Zeug war, das da mit im Auto war, wurde mir bewusst, dass nicht von Ekel die Rede war sondern vom Enkel.

Nun ja, so geht es mir ständig. Ich lese Überschriften oder ganze Beiträge und dann stutze ich mehrmals – bis mir klar wird, dass ich total danebenlag mit dem ersten Eindruck.

Ich bin ein Schnellleser. Bei Romanen und Krimis kann ich durchaus mehrere Absätze auslassen weil da Dinge passieren, die die Story nicht vorranbringen. Aber es gibt eben auch Situationen, in denen ich mich frage, was das denn nun bedeuten soll. Und dann merke ich wieder mal zu schnell gelesen.

Reduzierte Draussenzeit

Der Sommer ist vorbei, das lässt sich nicht verleugnen. Der September ist der erste meteorologische Herbstmonat. Die Sonne steht bereits tiefer, geht abends früher unter und geht morgens später auf.

Auf unserer Terrasse ist die Sonnenzeit nur noch kurz, vielleicht 2 Stunden, ich habe nicht genau darauf geachtet. Wenn die hohen Pappeln nicht wären, hätten wir längere Sonnenstunden. Aber im Hochsommer spenden sie uns Schatten. Wir können uns also nicht beklagen. Alles hat zwei Seiten.

Zur Zeit haben wir eine Wetterperiode mit kräftigem Ostwind, der sehr frisch daherkommt. Wenn die Sonne dann hinter den Pappeln verschwindet und nur noch wenige Lücken durch das Laub findet, kann man dort nicht mehr sitzen. Na ja, ich könnte mir vielleicht etwas langärmeliges Überwerfen. Aber das ist für mich nicht das Gefühl für draussen.

Ich habe jetzt aber die Zeit, mich mal um die Steuererklärung zu kümmern und auch um die Grundsteuererklärung. Dabei werde ich auch den Stapel des Grauens mal wieder durchforsten und die Ablage machen bzw. Belege der Vernichtung zuführen, die überflüssig sind.

Viel lieber würde ich natürlich draussen sitzen, lesen, dabei einen Cappuccino trinken und die Katzen beobachten, die sich zum Dösen in meine Nähe gelegt haben.

25 und 15


Heute begehen wir ein Doppeljubiläum:

Vor 25 Jahren habe ich einen hübschen Mann auf dem Strassenfest des Alstervergnügens angesprochen. Nach ein paar Tagen hatte er den Schlüssel zu ms
einer Wohnung. Seit dem 31. August 1997 sind wir ein Paar. Man könnte sagen, dass wir uns auf der Strasse kennengelernt haben. Vermutlich ist das heute sehr sehr selten. Wenn man Paare danach fragt, wie sich sich kennengelernt haben, bekommt man in den meisten Fällen die Antwort „im Internet“. Auch bei unserem Sohn und seiner süssen Frau ist das so gewesen.

Ich bin sehr dankbar und glücklich über 25 tolle Jahre, in denen wir viel erlebt haben. Tolle Theateraufführungen haben wir gesehen, meistens Musicals, und unvergessene Reisen haben wir gemacht. In den ersten Jahren war das alles aus finanziellen Gründen nicht möglich. Trotzdem waren wir mit unserem Leben zufrieden – und sind es immer noch.

In diesen 25 Jahren haben wir zweimal geheiratet: 2014 haben wir uns „verpartnert“ (ein schreckliches Wort). 2017 haben wir dann „richtig geheiratet“. Mein Schatz, ich hab dich ganz doll lieb!

Ende Oktober planen wir mit unserer Familie und mit unseren Freunden, eine kleine Feier aus diesem Anlass. Wir hoffen sehr, dass unser Sohn mit seiner kleinen Familie daran teilnehmen kann. Mit schulpflichtigen Kindern ist es nicht einfach, für ein Wochenende aus einem anderen Bundesland anzureisen. Nicht alle Bundesländer haben die selben Feiertage. Wir hoffen, dass die Schule für den 31.10. einen beweglichen Ferientag verkündet.

Ein Highlight in den 25 Jahren unseres gemeinsamen Lebens war der Kauf unserer Wohnung, das Elbepenthouse. Und nun kommen wir zur 15 im Titel: Heute vor 15 Jahren haben wir die Wohnung übernommen, nämlich am 31. August 2007,

Die Entscheidung, von der grossen in die kleine Stadt an der Elbe zu ziehen, haben wir nicht bereut. Die Lage der Wohnung ist ideal: In wenigen Minuten können wir am grossen Strom stehen. Aber in wenigen Minuten sind wir auch „im Dorf“ mit allen Einkaufsmöglichkeiten und Ärzten. Als wir uns damals das zukünftige Bauareal angeschaut haben, dachte ich bereits daran, dass man „später“ Ärzte gut zu fuss erreichen kann.

Ich schrieb „damals“. Zum Glück gibt es das Baublog elbe-penthouse.de. Da lässt sich alles nachlesen, auch dies: Am 19. März 2005 haben wir das erste Mal das Gelände besichtigt. Zu sehen waren da nur Bäume und Buschwerk. Es sollte noch als 2-1/2 Jahre bis zum Einzug dauern. Wir waren die ersten Bewohner ein einem Stadthaus mit 10 Wohnungen.

In diesen 15 Jahren haben wir neue Freunde gewonnen, Nachbarn wurden zu Freunden. Sie alle werden an unserer kleinen Feier Ende Oktober teilnehmen. Heute haben wir mit Champagner und Wein auf unserer Terrasse bei einem kleinen intimen Dinner zu zweit ein wenig gefeiert.

Wir wünschen uns noch viele gemeisame Jahre in dieser schönen Umgebung.

Erinnern möchte ich auch daran, was heute vor 25 Jahren auch geschehen ist: Nach einen schweren Verkehrsunfall starb in Paris die Königin der Herzen, Lady Diany Spencer.