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Wir sind dealer

Vor einiger Zeit hatten wir uns aufgrund einer Empfehlung von Holger bei Citydeal angemeldet. Über unseren ersten Deal hatte ich ja schon geschrieben. Inzwischen haben wir weitere Deals abgewickelt.

Bernd hatte für den Schuhversand Zalando einen 50-Euro-Gutschein erstanden, für den er nur 15 Euro bezahlt hat. Für 50 Euro bekommt man zwar keine Schuhe, aber wenn diese 50 Euro auf den Kaufpreis angerechnet werden, sind 35 Euro doch schon ein Betrag, der dem Geldbeutel zu gute kommt.

In der vorigen Woche habe ich 2 Gutscheine zu je 20 Euro gekauft. Ich brauchte nur 10 Euro pro Gutschein bezahlen. Es ging um ein Spezialgeschäft in der Europapassage, nämlich Oliviers & Co. Da ich das Geschäft in wenigen Minuten in der Mittagspause erreichen kann und wir Oliven und Olivenölen sehr zugetan sind, bot es sich an, bei diesem Deal zuzuschlagen.

Ich schaute mich dort erstmal in Ruhe um und wurde dann sehr eingehend über die verschiedenen Oliven und deren Öle beraten. Probieren durfte ich auch, und zwar ein mit Zitronen aromatisiertes Olivenöl, in das ein wenig Brot gedippt wurde sowie zwei reine Öle, um deren unterschiedliche Geschmäcker zu erkennen. Ich verliess das Geschäft mit dem Zitrusöl und einer anderen Sorte, die mit Basilikum versetzt ist. Ausserdem erstand ich noch eine Olivenpaste und eine Packung griechischer Oliven, die wir als Snack essen wollten.

Den nächsten Deal habe ich an diesem Wochenende abgewickelt: Einen Gutschein über 5 Euro für den ich nur 2,50 Euro bezahlt habe. Er ist gültig für eine Eisdiele in St. Georg. Da die Strasse Lange Reihe auch ein Revier für meine Mittagspause ist, habe ich kein Problem damit, diesen Gutschein in Kürze einlösen zu können. In besagter Eisdiele habe ich schön des öfteren Eis gekauft. 5 Euro für Eis, das sind mindestens 5 Kugeln oder ein netter Eisbecher. Da unser Koch ab heute Urlaub hat, muss ich ja sehen, wo ich was zu essen bekomme. Obwohl – ein Eisbecher hält wohl nicht so lange vor.

Citydeal ist übrigens im ganzen Bundesgebiet vertreten. Wer sich dort gern anmelden möchte um das eine oder andere Schnäppchen zu machen, bitte hier entlang.

Freude


Fussball interessiert mich ja nicht die Bohne. Gut, wenn WM ist und die Deutsche Nationalmannschaft spielt, das hat schon in gewisses Interesse. Aber mir wäre es auch total egal wenn die heute ausgeschieden wären. Aber da ich kein Spielverderber und gerne mit netten Menschen zusammen bin, es ausserdem was zu essen und zu trinken gibt, bin ich halt dabei. Allerdings kann ich mich nicht dazu erwärmen, Freudentänze aufzuführen wenn für Deutschland ein Tor fällt. Ich nehme das amüsiert zur Kenntnis und gut ist. Ich hätte auch ins nahegelegene Schwimmbad gehen können wo ich wahrscheinlich ziemlich allein meine Runden gedreht hätte. Stattdessen habe ich mich als Hoffotograf betätigt.

Trotzdem war es ein schöner Nachmittag.

Ach so ja: Ich fand der Diego schaute wie Angie am Mittwoch bei der Präsidentenwahl.

Aufgepasst

Auf der Heimfahrt machte ich einen Zwischenstop im Baumarkt. Ich brauchte Blumendünger und irgendein neues Küchenkraut weil mir eins eingegangen war. Ich zahlte mit einem 50-Euroschein und bekam auf 20 Euro das Wechselgeld. Mein Einwand, dass ich 50 Euro gegeben hätte, wurde nicht barsch abgewiesen sondern damit beantwortet, dass dann ein Kassensturz gemacht werden müsste. Da ich mir hundertprozentig sicher war, willigte ich ein. Ich hätte nämlich gestern 60 Euro geholt. Davon hatte ich 10 Bernd gegeben, die er mir geliehen hatte. Gekauft hatte ich nichts weiter. Und 30 Euro spuckt der Geldautomat nicht aus.

Nach wenigen Minuten erschienen 2 Kolleginnen der Kassiererin. Eine hatte eine Ersatzgeldkassette dabei. Die andere Dame war wohl eher Begleitung und verschwand mit der anderen zum Geldzählen. Ich richtete mich auf eine längere Wartezeit ein. Aber es dauerte maximal 15 Minuten und die beiden Damen erschienen wieder. Eine zustimmende Geste der Kassiererin deutete mir, dass ich recht hatte. Sie entschuldigte sich und wir machten noch ein wenig smalltalk wie, „ist ja auch heiss heute“ und „Sie haben sicher schon ein paar Stunden gearbeitet“ usw usw. Die ganze Aktion lief in sehr entspannter Atmosphäre ab. Ich bekam das mir zustehende Wechselgeld ausgehändigt und machte mich mit einer kleinen Verzögerung auf den Heimweg.

Ich machte der Kassierin überhaupt keine Vorwürfe. Jeder kann sich mal irren. Auch ich hätte in meiner Meinung fehlliegen können, was mir dann nach dem Kassensturz sehr peinlich gewesen wäre. Es mag ja auch Leute geben, die, wenn sie „Kassensturz“ hören, doch vielleicht unsicher werden, ob sie im recht sind oder nicht und dann darauf verzichten. Aber da ich nur einen Schein dabeihatte, war ich mir sicher, dass ich recht hatte, was sich dann ja auch bewahrheitete.

An vielen Kassen sieht man ja, dass Geldscheine erst beiseite gelegt werden, dann das Wechselgeld ausgezahlt wird und erst danach wird der Schein in die Kasse einsortiert. Ist vielleicht eine Lösung, Missverständnisse zu vermeiden.

WM

Heute war das erste Spiel, dass ich über beide Halbzeiten gesehen habe – freiwilliggezwungener Maßen sozusagen. Verbaredet wurde das Gemeinschaftsschauen Freitagabend auf einer Geburtstagsfeier in der Nachbarschaft. Da ich weiss, dass Bernd gerne Fussballschaut und das Schauen mit anderen fussballbegeisterten Menschen mehr Spass macht, bin ich dann mitgegangen, wohl auch deshalb weil ich wusste, dass mein Namensvetter Hans-Georg ein ähnlicher Fussballmuffel ist wie ich es bin.

Meine Hoffnungen für den Ausgang des Spiels heute Nachmittag waren jeweils 50 Prozent für Auscheiden und Weiterkommen. Natürlich gönne ich der Deutschen Mannschaft den Sieg. Hätten wir aber verloren, wäre dieser Hype endlich wieder vorbei.

Zu sechst haben wir und das Spiel heute angeschaut. Während die Tore unserer Mannschaft mit Freudentänzen bejubelt wurden sassen Hans-Georg und Hans-Georg halt da und freuten uns mehr oder weniger im Stillen. Na ja, wir haben dann auch mit einem Schnaps dazu angestossen. Wir sind ja gar nicht so.

Tja, nun geht der Hype also weiter. Und für den nächsten Samstag haben wir uns wieder verabredet. Erst das Spiel schauen und danach grillen. Ich werde es überleben.

Fussball vs. Traumhochzeit

Gewonnen hat keiner von uns Beiden, wir haben uns arrangiert.
Während ich im Wohnzimmer mehr als vier Stunden Traumhochzeit aus Stockholm schaute (ach ist der Schwester der Braut und Prinzessin, Prinz Carl Philip, niedlich), sah sich Bernd im Schlafzimmer das Fussballspiel Ghana:Australien an – jedenfalls einen Teil der Zeit, die ich vor dem Fernseher sass.

Ich hätte auch zu den Nachbarn gehen können um dort Hochzeit zu schauen. Aber selbst wenn man in getrennten Zimmern vor dem Fernseher rumlümmelt, hat man doch ein Gefühl von Nähe.

Ach wat war dat schön. Klatsch live. All die, die man sonst nur aus den bunten Blättern kennt, mal wiederzusehen. Die Beatrix, was ist die alt geworden. Und warum zieht sie die Stirn so krauss? Und der Albert von Monaco, der ist ja richtig fett geworden. Sieht aus wie sein Vater, mit dem Bauch – nur weniger Haar hat er. Es gab ja schon mal Gerüchte, er sei schwul. Aber nee, so wie er jetzt aussieht glaub ich das nicht. Er ist ja immer noch nicht verheiratet. Aber er war in Begleitung seiner langjährigen Freundin in Stockholm – was seitens der Hochzeitskommentatoren allgemeine Beachtung fand. Es wurde spekuliert, ob die nächste royale Hochzeit denn in Monaco stattfinden würde. Monaco ist ja gar kein Königreich. Fürst ist er der Albert, sozusagen ein B-Royal, oder so.

Und das Hochzeitspaar? Süss, wie die miteinander waren. Sowas hätte es unter den Augen von Themselizzy in London nicht gegeben. Er hat ja Ähnlichkeit mit unserem derzeitigen Verteidigungsminister. Der hat ja wenigstens blaues Blut in den Adern, ein „von und zu – auf und davon“. Prinz Daniel von Stockholm, äh von Schweden, ist ja ein Bürgerlicher. Den Titel Prinz hat er erst nach dem Jawort bekommen, also mit seinem „ja“ wurde er Prinz, in dem Moment. Oder in dem Moment, in dem sie, also die Victoria, „ja“ gesagt hatte.

König wird er ja nicht wenn sie Königin wird. Prinzgemahl wird er dann. Komisch, die Sommerlatte, die Siliva, die ist Königin. Bei Frauen ist das wohl anders. Die sind dann Königin, nicht Prinzessingemahlin, wenn sie den King geehelicht haben.

Mein King schaut lieber Fussball als Roben, Diademe und Fracks. Aber deshalb ist er trotzem mein King, mein Schatz. Wäre ich jetzt Schatzgemahl?

Ally McBeal unter der Haube

In der gleichnamigen turbulenten Fernsehserie mit Unisextoilette, klappbaren Absätzen, Gesichts-BH und vielen andern bizarren Dingen, rannte sie den Männern hinterher um endlich den Richtigen fürs Leben zu finden. Manchmal war das geradezu tragisch-grotesk.

Nun endlich hat Ally McBeal geheiratet, wenn auch nicht als Ally McBeal sondern als Calista Flockhart, die in der Fernsehserie die quirlige – und manchmal etwas durchgeknallte – Rechtsanwältin verkörperte. Wie es heisst, waren sie schon seit 8 Jahren zusammen, Calista Flockhart und Harrison Ford. Vorgestern haben sie sich das Jawort gegeben. Ein Happyend für Ally McBeal!

Die Vuvuzela


Das Ding ist in aller Munde. In den Stadien in Südafrika im wahrsten Sinn des Wortes, also richtig oral – bei uns eher im übertragenen Sinn, weil alle Welt über das Teufelsding spricht. Was man da allerdings ausser blasen sonst noch mit anstellen kann, hat Thilo in seinem WM-Tagebuch beschrieben. Er schreibt aber auch sehr amüsant über den Fussball selbst. Absolut lesenswert!

Platt


Von gestern Abend 18:00 Uhr bis heute Morgen gegen 03:00 Uhr haben wir den 65. Geburtstag meines Cousins im Restaurant Lübecker Yacht-Club an der Wakenitz gefeiert, mit Blick auf die abendliche Skyline der Lübecker Altstadt. Ein DJ sorgte für gute Laune und eine immer gut gefüllte Tanzfläche.


Getanzt habe ich u.a. mit meiner 86-jährigen Mutter, und das gleich 3 Tänze am Stück. He, die Frau ist unglaublich! Sie erschien zur Party in einem hellfliederfarbenem Rock. Dazu trug sie ein passendes Top und eine leichte helle Jacke. Die Frau hat Stil und Mut und Chic. Und Mutter hat Durchhaltevermögen. Ohne Ermüdungserscheinungen hielt sie es bis zum Ende des Festes aus.

Twist getanzt habe ich mit einer Freundin meiner Cousine. Die Dame hatte ich vor ein paar Jahren bei einer anderen Gelegenheit schon mal in Grund und Boden getanzt. Das hatte sie wohl vergessen als sie sich extra den Twist beim DJ bestellt hatte. Jedenfalls ‚beorderte‘ sie mich während des Tanzes in die Hocke, wo sie es aber nur ganz kurz aushielt während ich in der Lage war, ein paar Takte lang in der Hocke zu tanzen. Ts ts – Frauen. Na ja, vielleicht lag das ja auch an ihren 6-Euro-Highheels aus Thailand.

Mit meinem Mann habe ich leider nicht tanzen können, er hatte Rücken. Schade. Auch ein paar Damen waren sehr enttäuscht, dass Bernd nicht auf die Tanzfläche konnte.

Kurz nach 3 Uhr heute Morgen lagen wir im Bett des Bed & Breakfast Hotel ganz in der Nähe. Ich hatte dieses Hotel ausgesucht, weil es wirklich nur etwa 10 Gehminuten vom Partyort entfernt liegt. Leider konnte ich nicht sehr gut schlafen, was aber nicht am Hotel oder dem Bett lag – es war alles total in Ordnung. Ich war zwar müde und kaputt, konnte aber nicht wirklich richtig schlafen. Kurz nach 8 Uhr heute früh standen wir auf und machten uns auf die Rückfahrt zum Elbe-Penthouse, wo wir erst mal frühstückten.

Heute mittag war ich dann so platt, dass ich mich erstmal hinlegen musste, was wirklich äusserst selten passiert. Nach etwa 1-1/2 Stunden war ich etwas ausgeruhter, wenigstens kann ich jetzt meine Augen offen halten.