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Vergesslich

Morgen wird gegrillt, zusammen mit unseren Nachbarn. Jeder bringt pro Person eine Portion Fleisch ein. Wir haben uns für Schweinefilet entschieden, mit Vietnamesischer Sauche oder Dipp, oder wie auch immer.

Heute Mittag bin ich extra zur Lebensmittalabteilung der Galeria Kaufhof gegangen um Schweinefilet zu holen. Da gibt’s nämlich qualitativ gutes Fleisch. Ich hab’s dann im Firmenkühlschrank deponiert. Tja, und da liegt es nun immer noch -und ich bin zu Hause, in der kleinen Stadt an der Elbe. Also gibt es morgen Vormittag einen spontanen Ausflug nach Hamburg, Fleisch holen.

Zu meiner Entschuldigung kann ich vorbringen, dass der Nachmittag sehr betriebsam war. Erst etwa 15 Minuten vor dem Feierabend konnte ich mich zurücklehnen weil alles geschafft war, ich inklusive. Da hab ich das Fleisch im Kühlschrank total vergessen.

Der Fall Kachelmann

Selten hat ein Prozess so grosse Aufmerksamkeit bekommen wie der gegen den Exwettermoderator Kachelmann. Viele Leute haben sich während des Prozesses – und nun auch danach – gefragt oder ungefragt zu Wort gemeldet. In diesem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, melde ich mich auch ungefragt zu Wort, und zwar mit meiner ganz persönlichen Meinung.

Zuallererstmal muss ich sagen, dass mir der Fall und der Prozess total egal war. Solche Sachen, weswegen der Herr Kachelmann angeklagt war, geschehen mehrmals im Jahr ohne dass die Welt davon erfährt. Einzig und allein die Popularität des Angeklagten hat den Fall in die Medien gebracht.

Und nun nach dem Freispruch zerreissen sich Medien, Anwälte, Feministinnen und viele mehr die Mäuler darüber. Klar ist, dass Herr Kachelmann vermögend genug ist, sich gute Anwälte leisten zu können. Klar ist auch, dass jede düpierte Frau in der Lage ist, zu versuchen, Rache zu nehmen.

Herr Kachelmann war mir übrigens auch schon vor dem Prozess egal. Seine Wettermoderation in der ARD habe ich nur selten gesehen und über seine Talkshow bin ich allenfalls mal beim Zappen gestolpert. Ich kann nicht sagen, dass ich ein Fan von Herrn Kachelmann war oder bin. Deshalb habe ich die Einzelheiten des Prozesses auch nicht verfolgt, sofern es überhaupt möglich war, sich diesem durch die Präsenz in den Medien zu entziehen.

Und jetzt hat er einen Freispruch sogenannter zweiter Klasse bekommen. Soll er doch. Mir doch egal. Egal ist mir auch, ob seine Ex die Vergewaltigung oder versuchte Vergewaltigung – oder was immer da vorgefallen oder nicht vorgefallen ist – vorgetäuscht hat oder nicht. Mir ist es auch egal, ob er wieder das Wetter in der ARD präsentieren soll. Das interessiert mich alles nicht die Bohne.

Ich hoffe sehnlichst, dass das Thema Kachelmann nun in Kürze vom Tisch ist. Es nervt – so wie damals der Tod von Micheal Jackson.

So, nun habe ich ungefragt meine Meinung zu diesem Thema gesagt.

Spektakulärer Auftakt mit tragischem Ende

Heute vor 100 Jahren wurde das seinerzeit grösste bewegliche Objekt der Welt seinem Element Wasser übergeben. Am 31. Mai 1911 fand in Belfast der Stapellauf der „Titanic“ statt. 24.360 t Stahl rutschten in 62 Sekunden in das Hafenbecken. Mehr 100.000 Menschen sollen sich das Ereignis angeschaut haben.

11 Monate später wurde aus dem Schiff eine tragische Legende.

Zufallstreffer


Für das ElbePenthouse wollte ich den Fortschritt unserer Chilizucht dokumentieren. Aus Spass an der Fotografie nahm ich im Makromodus noch eine Chiliblüte auf. Beim Anschauen des Fotos entdeckte ich die Überraschung: Läuse!

Bislang war ich immer der Meinung, dass Läuse nur an möglichst jungen Trieben von Pflanzen naschen. Aber dass die sich an Blüten hängen, ist mir völlig neu.

Da wir die Chilischoten irgendwann auch ernten und verwenden wollen, ist die Giftkeule, die wir an Blumen schon mal einsetzen, hier nicht ratsam. Eine Spülmittel-Wasser-Lösung wird hoffentlich Abhilfe schaffen und die Biester vertreiben.

Urlaubsflug


Um 10:50 Uhr in 10.668 m Höhe mit einer Geschwindigkeit von 798 km/h im Anflug von Düsseldorf nach Lissabon – unsere Lieben auf dem Weg in den Urlaub.

Dank Flightradar ist es möglich, den Flug zu verfolgen, was besonders interessant ist, wenn man jemanden an Bord weiss, den man kennt.

Abgeschaltet

Zurzeit sind in Deutschland nur vier Kernkraftwerke in Betrieb. Nun könnte man meinen: Geht doch! Aber machen wir uns nichts vor: Es wird sicherlich aus dem Ausland reichlich Strom zugekauft, davon bin ich überzeugt.

Erstaunlich


Etwa 2 Monate im Jahr, nämlich zur Spargelsaison, besuchen wir den Hofladen und kaufen dort Spargel, meistens auf Vorbestellung. Ausserhalb der Spargelsaison sind wir nie dort. Obwohl die auch ganz viel anderes Zeugs haben, was sicher gut ist.

Die erste Bestellung erfolgte Ende April zum 1. Mai. Die Chefin fragte nach meinem Namen. Als ich anfing, den zu buchstabieren, brauchte ich nur die ersten drei Buchstaben zu nennen. Die Dame erinnerte sich dann sofort an meinen Namen, worüber ich doch sehr erstaunt war.

Heute waren wir wieder dort. Spargel war noch reichlich vorhanden und wir kauften gleich für morgen ein. Ich war dann wieder sehr überrascht, als ich mit meinem Nachnahmen angesprochen wurde.

Es ist dies die vierte Spargelsaison, die wir in der kleinen Stadt an der Elbe erleben. Wenn wir nun während des übrigen Jahres auch dort ständig einkaufen würden, wäre es mehr oder weniger logisch, dass man uns dort mit Namen kennen würde. Aber nur als Saisonkunden – das ist erstaunlich.

Unseren Spargel kaufen wir, wie vielleicht schon mal erwähnt, geschält. Auf dem Foto oben fliegt gerade eine geschälte Spargelstange aus der Maschine in das Eiswasser.

Mit der Kraft des Wassers

Ich wollte es schon zum 1. Mai machen, unseren Haushalt ummelden für den Verbrauch von elektrischer Energie, die nicht aus der Erzeugung von Atomkraftwerken stammt. Aber wie das immer so ist ….

Heute habe ich es geschafft, online! Es war ganz einfach, da wir beim gleichen Versorger bleiben, nämlich den Stadtwerken Geesthacht. Somit werden wir ab dem 1. Juni mit Strom versorgt, der mit Wasserkraft hergestellt wird. Und da ich Wasser sowieso liebe, ist das ein besonderes Gefühl. Hauptsache, die Leitungen rauschen dann nicht so laut.

Super GAU

Fukushima und kein Ende! In den Medien ist es leider ruhig geworden um das Atomkraftwerk Fukushima. Andere Dinge bzw. Ereignisse sind in den Vordergrund getreten. Weiss man, ob die Berichterstattung durch die AKW-Konzerne, ja, vielleichtr sogar durch die Regierung, eventuell durch deren Einflüsse unterbunden werden bzw. auf ein Minimum eingeschränkt werden? Zuzutrauen ist allen alles!

Ich weiss ja nicht, ob mein bevorzugtes Nachrichtenportal n-tv.de weitgehend unabhängig ist oder nicht. Aber ich werde dort auf die Schnelle über Neuigkeiten auf der Welt infomiert. Wie sicher oder wie gefiltert diese Neuigkeiten sind – ich weiss es nicht.

Heute jedenfalls wurde dort mal wieder ein Beitrag zu Fukushima veröffentlicht.

Das, was man dort lesen kann, deckt sich mit den Eindrücken, die ich seinerzeit nach dem Erbeben und den anschliessenden schrecklichen Vorfällen in Fukushima bekommen hatte: Irgendwer spinnt bzw. hält sich mit den wahren Fakten und Informationen zurück. Die Japanische Regierung war entweder so blind, die Fakten nicht zu erkennen oder sie hat die Japaner bewusst getäuscht und sie bewusst gesundheitlichen Beeinträchtigungen ausgesetzt, deren Folgen noch unabsehbar sind. Und die Japaner haben hingebungsvoll ihr Schicksal ertragen – ohne aufzumucken. In dem Bewusstsein dessen, dass die Japaner so sind, ist die Informationspolitik des AKW-Betreibers und der Regierung wohl auch entsprechend spärlich und unwahr gewesen. Die Verantworlichen haben ihr Volk bewusst belogen.

Übertragen auf Deutsche Verhältnisse lege ich nicht meine Hand dafür ins Feuer, dass wir bei Störfällen in Deutschen Kernkraftwerken nicht auch schon belogen worden sind bzw. in Zukunft auch belogen werden. Die erste Reaktion bei Störfällen geht ja von den Betreibern der Atomkraftwerke aus, d.h. ein Störfall muss gemeldet werden. Da liegt doch schon der Hase im Pfeffer! Es könnte ja durchaus sein, dass Störfälle gar nicht gemeldet werden bzw. heruntergespielt werden. Und die Regierung? Würde sie uns die Wahrheit erzählen, wenn es ein sehr ernster Zwischenfall wäre? Dieser heutigen Regierung glaube ich kein Wort mehr. Ob das aber unter einer anderen Regierung besser wäre? Ich könnte mir vorstellen, dass eine Regierung mit Beteilung der Grünen vertrauenserweckender sein könnte. „Abers“ gäbe es aber auch solchenfalls viele.

Ich kann nur jedem Leser empfehlen, den oben von mir verlinkten Artikel zu lesen. Euch stehen dann die Haare zu Berge!

Nachtrag::
Hier noch ein Interview zum gleichen Thema.
Ein Kernsatz: „Niemand auf der Welt hat bisher Erfahrungen damit.“
und der Schlusssatz:
„Sie setzen die Menschen, die dort leben, erheblichen Gefahren aus, um die Atomindustrie zu retten. Das ist unverantwortlich.“

Der Neue


Der Mai macht alles neu – sagt man. Manchmal passt das. Wir brauchten z.B. neue Sommerreifen für unseren Wagen. Aber damit nicht genug, mein alter Monitor gab seinen Geist auf. Anfangs blieb er beim Einschalten dunkel, nicht ganz. Ich konnte bei genauem hinsehen schemenhaft was erkennen. Die Hintergrundbeleuchtung war wohl defekt. Nach mehrmaligem aus- und einschalten beruhigte sich dann die Situation und alles war in Ordnung. Aber eines Tages war mit diesem Trick nichts mehr zu machen. Der Bildschirm blieb dunkel. Da ich mit einem Laptop arbeite, konnte ich weiter meinen Tätigkeiten am Rechner nachgehen.

Die Suche nach einem neuen Monitor gestaltete sich nicht so einfach. Das Angebot ist unermesslich. Die erste Eingrenzung erfolgte nach dem Preis. Aber selbst dann war es schwierig, sich zu entscheiden, besonders auch deshalb, weil die Optik bei mir einen nicht unerheblichen Faktor darstellt. Man(n) will es ja schliesslich chick haben.

Endlich hatte ich mich für 3 oder 4 Monitore für die engere Wahl entschieden. Ich versuchte, mich in diversen Foren über die Qualitäten zu informieren. Zum Teil waren die Meinungen sehr konträr. Scheinbar ist eine objektive Beurteilung nicht möglich, z.B. bei der Farbwahrnehung. Viele User beschwerten sich bei dem einen oder anderem Modell darüber, dass der Standfuss nicht stabil sei. Ich bitte euch, wer rötelt dann dauernd an seinem Monitor rum? Der wird aufgestellt, die Neigung noch angepasst – und dann steht er da. That’s it!. Dieses Kriterium ist für mich nicht wichtig.

Na ja, langer Rede – kurzer Sinn: Meine Wahl fiel dann auf den SyncMaster XL 2370 von Samsung. Das Ding sieht nicht nur verdamm gut aus sondern ist für mein Empfinden und meinen Bedarf auch wiedergabetechnisch in total in Ordnung. Bis jetzt – und ich habe das Ding schon ein paar wenige Wochen in Gebrauch – bin ich vollauf zufrieden.

Durch das Breitbildformat habe ich jetzt das Browserfenster und das Emailprogramm nebeneinander auf dem Schirm. Und es ist auch möglich, bei Bedarf 2 Exeltabellen nebeneinander zu stellen. Praktischer geht’s wohl kaum.

Ab und zu muss ich den Hochglanzrahmen mal vom Staub befreien. Für diesen Zweck war extra ein Tüchlein beigelegt, wir für mein neues Keyboard auch. Einfacher geht’s aber mit unserem Akkusauger von Dyson. Es ist eh egal – nämlich nach wenigen Sekunden sind auf den schwarzen Hochglanzflächen schon wieder Staubpartikel zu sehen. Wer nun meint, ich hätte einen Futzpimmel, äh – Putzfimmel, der hat sich getäuscht. Wenn ich meine, ich muss mal wieder saugen, dann dann wird das gemacht, aber nun wirklich nicht täglich.

Letztens, als wir mal Sommer hatten, nahm ich das Laptop mit auf die Terrasse um dort ein wenig zu surfen. Wow – wie schnell man sich doch an einen so tollen Bildschirm gewöhnen kann!