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tock tock

Eben – unser Festnetztelefon – „tock tock“ machte es. Bernd und ich schauten uns fragend an. „Tock tock“ hatte es noch nie gemacht. Ein Blick auf das Display offenbarte uns, dass eine SMS angekommen war. Ein Wunder der Technik!

Leider können wir damit nicht antworten. Wir werden uns damit mal auseinandersetzen.

Auf der Durchreise

Auf der Fahrt von Mönchengladbach nach Lübeck machten Oliver und Sabrina heute Zwischenstation in der kleinen Stadt an der Elbe und erholten sich von der überlangen Anreise, verursacht durch Staus.

Das spätsommerliche Wetter machte es möglich, dass wir nochmal grillen konnten, was meinem Gesundheitszustand sehr entgegenkam, brauchten doch deshalb kaum Vorbereitungen getroffen werden. Allerdings kauften wir Fleisch, welches schon vom Schlachter mariniert worden war und fertige Salate, die aber sehr lecker sind. Es muss halt auch mal so gehen. Und es hat allen geschmeckt, jedenfalls den drei Männern. Meine kleine Freundin Sabrina hatte nämlich Magenprobleme. Für sie bereiteten wir eine Portion Kartoffelpürree (aus der Packung – ich geb’s zu). Dazu bekam sie ein mageres Stück gegrillte Hühnerbrust natur.

Schön war’s, die Beiden mal wieder um sich zu haben. Zuletzt hatten wir uns im Juni ja in Berlin gesehen.

Alles für den Papst

Der Papst kommt nach Berlin, eine Sache, die mich eigentlich kalt lässt. Nur gibt es immer noch Tausende, die sich wegen dem Typ aus Rom auf den Weg nach Berlin machen, in der Hoffnung, einen Blick auf ihn zu erhaschen und natürlich seinen Segen für irgendwas zu bekommen.

Geld ist nicht zu schade für den Papst: Ein Feldweg zu einer Wallfahrtskirche wird asphaltiert damit die feine Dame nicht ihr langes Kleid und zierlichen Schühchen beschmutzt. Und es wurden für eine Messe 130(!) neue Messgewänder bestellt, Kosten etwa 60.000 Euro!

Die gesamten Kosten für die Papstreise sollen sich auf etwa 25 – 30 Millionen betragen (in Zahlen: 25.000.000 / 30.000.000). Man hat’s ja. Die Schäflein zahlen ja brave ihre Kirchensteuer! Und man ist noch stolz zu verkünden, das es eine Kürzung der Zahlungen an Entwicklungsländer nicht geben wird. Es wäre sicher besser gewesen, die Zahlungen um den Betrag der Reisekosten aufzustocken.

Sommerabend


Ein schöner Sommerabend war es. Er begann mit einem Essen beim Griechen unseres absoluten Vertrauens in unmittelbarer Nachbarschaft, in Dimis Taverne. Zweimal im Monat mindestens sind wir dort zu Gast. Unser Getränkewunsch ist dort bereits bekannt und wir werden nur gefragt „Wie immer?“:
1/2 Liter lieblicher Rotwein für Bernd und 1/2 Liter trockener Weisswein für mich.

6-1/2 Personen aus dem Elbe-Penthouse machten sich am späten Nachmittag auf den Weg und nahmen bei Dimi auf der Terrasse platz. Der obligatorische Ouzo „aufs Haus“ wurde schnell serviert. Die Speisenauswahl war auch recht schnell erledigt.


Kinder sind immer ein beliebtes Fotoobjekt. Deshalb dachten wir überhaupt nicht daran, die Speisen zu fotografieren, was wir eh schon lang mal hätten machen sollen. Vielleicht denken wir ja beim nächsten Besuch daran.

Man was hab ich mich gefreut, als mir der kleine Kenneth überreicht wurde um mich eine Weile mit ihm zu beschäftigen. Da wurden Erinnerungen wach. Lang lang ist’s her. Mein „Kleiner“ wird in diesem Jahr nun schon 31!

Nachdem wir satt waren und er Durst gelöscht war, machten wir uns auf den Heimweg. Bei unseren Penthousenachbarn sassen wir dann noch bis spät in die Nacht auf der Terrasse.

Wer hätte das gedacht?! Ein Sommerabend wie er im Buch steht. Lauschig unter dem Sternenhimmel draussen sitzen – das hätten wir uns öfter gewünscht. Wer weiss, vielleicht war es das letzte Mal gestern.

Paföng und Espresso


Was hat das nun wieder zu bedeuten?

Durch einen Tipp wurde ich auf ein kleines Geschäft in der kleinen Stadt an der Elbe aufmerksam, welches ich schon seit längerem mal aufsuchen wollte. Weine und Schnickschnack sollte es dort geben, auch Grappi, also italienisch angehaucht, also ein Geschäft, für das ich mich eventuell begeistern könnte.

Heute dachte ich daran, den kleinen Laden mal aufzusuchen. Er heisst Pur und befindet sich ein einem Lagerraum, der als Ladengeschäft hergerichtet worden ist.

Die Inhaberin war mit einer anderen Kundin beschäftigt, bedeutete mir aber, dass ich gern stören dürfe, wenn ich Fragen habe. Ich wollte mich nur erstmal umschauen. Dabei entdeckte ich einen kleinen Karton, der einen Flakon enthielt, ähnlich wie für Düfte. Ich wandte mich an die Inhaberin und fragte, was das denn sei. Mir wurde erklärt, dass es sich um ein Grappaspray handelt, welches man sich z.B. auf den Espresso sprüht. Klar, sowas muss ich haben und stellte mir ein Päckchen beiseite. Dann schaute ich mich noch nach Weinen um. Der Inhaber kam herrein und beriet mich. Und so verliess ich das nette Geschäft mit einem Fläschchen Espresso-Grappaspray der Distelleria Bottega und zwei Flaschen Wein.

Ab und an werde ich dem Pur sicher mal einen Besuch abstatten. Ich bin sicher, da lässt sich immer eine Kleinigkeit finden.

Überraschungstisch


Wenn Mann krankeitshalber nicht zur Arbeit darf, bekomm Mannt Ideen, wie er seinen Mann am Jahrestag nett überraschen kann wenn her am Abend heimkommt. Der Tisch sollte nett gedeckt sein, mit Kerzen und dem Blumenstrauss und einer Kleinigkeit zum Naschen.

Aber was soll man essen? Leicht sollte es schon sein, aber auch ein wenig ausgefallen. Und so fand ich in einem Kochbuch einen Rindfleischsalat Thailändischer Art. Die Vorbereitungen konnte ich den Tag über verteilen, was meinem Rücken sehr zuträglich war. So war es nicht notwendig, längere Zeit am Stück in der Küche stehen zu müssen.
Chilis und Zitronengras haben wir in unserem Terrassengarten.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und es schmeckte vorzüglich.
Das Rezept zum Nachkochen gibt es im Rezepteblock.

Bitte keinen Kommentare zum Zustand der Tischdecke. Das Ding ist ein Drama. Ich werde mich demnächst mal nach einer anderen Lösung umschauen.

Kalt ist es

Wenn man sich, so wie ich zurzeit, ziemlich bewegunglos in der Wohung aufhält, ist es schon recht frisch. Und ich denke darüber nach, zum ganz leichten Temperieren, die Heizung anzustellen. Aber manno, es ist August!!! Da ist die Hemmschwelle, das zu tun, schon sehr sehr hoch. Noch denke ich nur darüber nach …

Der Dampfeisbrecher


Am vergangenen Wochenende fanden hier in der Region die Tage der Industriekultur statt. Der Dampfeisbrecher Elbe, gebaut im Jahr 1911, also 100 Jahre alt, nahm an dieser Veranstaltung teil, mit einer Fahrt von Hamburg via Geesthacht nach Lauenburg. Wir warteten auf seine Ankunft auf einer Bank in der Sonne sitzend am Anleger.

Dampfschiffe bewegen sich kaum hörbar fort. Und hätte ich nicht zufällig in Richtung Schleusenkanal geschaut, wäre er plötzlich vor unseren Augen aufgetaucht. Fast lautlos fuhr der Eisbrecher aus dem Schleusenkanal kommend auf den Anleger zu.


Das Anlegemanöver fand direkt vor unseren Augen statt. Geführt wurde das Schiff von einer Kapitäneuse, die ihre Kommandos aus einer Luke auf der hölzernen Brücke gab.


Nach einem Aufenthalt von etwa 30 Minuten, während dem noch ein paar Fahrgäste einstiegen, machte sich das knuffige Schiff auf den Weg nach Lauenburg. Wenn ich nicht mit meiner Bandscheibe zu tun gehabt hätte, wären wir sicher gern mitgefahren. Aber es war wohl besser, die Abfahrt des Schiffes von der Bank aus zu beobachten.

Erst Mitte Juli hatten wir den Dampfeisbrecher Elbe bei der Passage von Hamburg nach Lauenburg an Geesthacht vorbeifahren sehen. Dabei ist das Foto für den Header entstanden.

Wieder online mit W-LAN

So, mein kleiner Tischrechner, also mein Laptop, ist wieder zu Hause. Die Stolperfalle im Arbeitszimmer kann entfernt werden und ich kann wieder auf der Terrasse surfen, lesen und schreiben.

Diagnose: Das Bios hatte sich aufgehängt. Therapie: Ein Reset. Ergebnis: Das Ding läuft wieder. Kosten: 35 Euro.

Ursache: ????? – will sagen: Keiner weiss nichts.

Egal, ich hab viel Geld gespart!

Warmduscher

Ich gebe zu, dass ich ein Warmduscher bin. Kalt? Nee, das ging noch nie bei mir. Also fiel das Duschen heute morgen mangels warmen Wassers aus. Es gab dann nur eine Katzenwäsche: Das Gesicht und untenrum, so am Waschbecken. Wie früher, als es noch keine Duschen in den Wohnungen gab, aber eine Badewanne im Keller in der Waschküche. Da war dann samstags Badetag.

Inzwischen gibt es wieder warmes Wasser. Die Diagnose für den Ausfall ist mir noch nicht bekannt. Was immer auch der Grund war – morgens ohne Dusche geht ja überhaupt nicht.