
Aus Anlass des Gedenktages für die Opfer des Holocaust sind heute in Hamburg öffentliche Gebäude und Brücken halbmast geflaggt. Angeschlossen haben sich auch

das Hotel Vierjahreszeiten und

die Reederei Hapag-Lloyd.
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Schön doof
Wer sich mit fast leerem Magen (1 Banane, 1 Becher Joghurt) Blogs anschaut, in denen Rezepte veröffentlicht sind, ausserdem die Speisekarte auf der Seite des Restaurants, in dem am Samstag das Treffen der Reha-Gang stattfindet, hat selbst schuld, wenn er Hunger bekommt.
Heute Abend gibt es zum Salat als kleine Abwechslung mal Kresse.
Der Hunger treibt es rein, deshalb hab ich kein Foto vom Salatteller.
Zettelwirtschaft? Nein danke!
Elvira hat aufgrund meiner heutigen Vergesslichkeit den Tipp ihres Gatten verlautbaren lassen: Zettel machen. Bisher brauchte ich für die morgendlichen Routinedinge keine Zettel und ich hoffe, dass es so bleibt. Ausserdem hasse ich es, irgendwo Zettel anzupappen, so wie es bei vielen Leuten im Büro üblich ist, den Rand des Monitors zuzupflastern.
Eins gibt mir aber doch zu denken, was ich bislang verschwiegen hatte:
Ich fand heute morgen, als ich ins Büro fahren wollte, mein Handy nicht. Da, wo es immer liegt, war es nicht. Da, wo ich es zuletzt benutzt hatte, lag es auch nicht. Mein Mann hatte die Idee, das Handy mal anzurufen. Es gab dann Laut in meiner Hemdtasche. Ich hatte das Ding schon lange eingesteckt – Routine eben!
Glück gehabt
Nach dem Besuch bei unseren lieben „Kleinen“ am Wochenende hatte ich mir heute einen Tag Urlaub genommen, was sich als Glücksfall herausstellte. Heute gegen Mittag kam es nämlich zu einem spektakulären Unfall auf der A25, der die Strecke, die auf meiner Route vom Büro nach Hause wohl noch für Stunden stark beeinträchtigen wird. Aber ich bin ja zu Hause und muss da nicht lang.
Vernetzt
So ist das auf dem Dorf in der Kleinstadt:
Ich fange mal beim Hausarzt an. Es ist eine Gemeinschaftspraxis, die er mit einer Ärztin zusammen führt. Dem Arzt seine Frau ist als Ärztin in der Gemeinschaftspraxis einer Hautarztpraxis tätig. Der Ärztin von der Hausarztpraxis ihr Mann ist Orthopäde und hat eine eigene Praxis.
In der Hautarztpraxis ist noch eine andere Ärztin tätig. Der ihr Mann ist in einem medizinischem Labor tätig.
Alles verstanden?
Das ärztliche Netzwerk hat mir insofern geholfen, als dass ich bei der Ärztin in der Hausarztpraxis im Mai anlässlich der Schmerzen im Bein behandelt worden bin, die sich dann ja als Bandscheibenvorfall herausgestellt hatten. Da ihr Mann ja der Orthopäde ist, bekam ich dort von einen auf den anderen Tag einen Termin. So ein Netzwerk kann also manchmal recht hilfreich sein.
Gelungen

Gestern war der Beginn unseres Kulturjahres 2012. Womit? Natürlich mit einem Musical, und zwar im Theater des Westens in Berlin. Da steht zurzeit das Musical Tanz der Vampire auf dem Programm. Den Auftakt unseres Kulturjahres kann mal wirklich als gelungen bezeichnen.
Das Musical ist uns ja von mehreren Aufführungen im Flora Theater Hamburg sehr gut bekannt. Im Sommer wird das Stück Deutschland vorerst verlassen, deshalb hatten wir uns entschlossen, es uns in Berlin nochmal anzuschauen.
Die Darsteller sind uns sämtlich unbekannt. Sie werden uns aber sicher bei der einen oder anderen Musicalaufführung mal wieder über den Weg laufen.
Sehr gut gefallen hat uns Dennis Jankowiak in der Rolle des Alfred. Er spielt die Rolle jugendlich-naiv und singt mit einer grossartigen Stimme. Drew Sarich in der Rolle des Grafen von Krolock hätten wir ein wenig mehr Biss, mehr Bösartigkeit, gewünscht. Das haben wir in Hamburg schon besser gesehen. Auch Marc Liebisch als schwuler Vampir und Sohn des Grafen von Krolock hätte seine Rolle noch etwas mehr ausspielen können.
Egal, die Aufführung hat gefallen, nicht nur uns. Als der letzte Ton verklungen war, sprang das Publikum spontan zu Standing Ovations auf – berechtigt – was sonst oft sehr zögerlich geschieht.
Das Theater des Westens ist mit seinem plüschigen Charme ein idealer Aufführungsort für das Musical Tanz der Vampire – eine bessere Bühne kann man sich dafür nicht wünschen.
Stumm
Ich bin mal wieder mit einer Notverbindung online, besser gesagt, mit einem Notrechner, nämlich meinem alten Tower. Mein Laptop ist in den Streik getreten. Es will einfach nicht starten. Hat wohl keinen Bock mehr im neuen Jahr.
Das Problem trat vor ein paar Monaten ja schon mal auf. Seinerzeit brachte ich das Ding zu einer ortsansässigen kleinen Werkstatt, wo ein reset des Bios gemacht wurde. Ich habe aber keine Lust, das Laptop alle paar Monate zur Werkstatt zu bringen. Ich schaue mich nun nach einem neuen Gerät um, denn Startschwierigkeiten waren immer mal vorhanden.
Da ich mit einer Dockinstation arbeite, an der die Pereferiegeräte angeschlossen sind, würde ich ja gern das gleiche Modell wieder haben. Aber da in ich etwas ängstlich, dass das gleiche Problem dann wieder auftaucht. Ich werde mich einfach mal umschauen im Fachhandel.
Anders
Die Silvesternacht verlief ein wenig anders als erwartet, was aber durchaus nicht negativ war. Bis Mitternacht war alles wie gedacht: Essen beim Griechen unseres Vertrauens, danach mit unseren Nachbarn ein wenig klönen bei einem Glas Wein. Um Mitternacht stiessen wir mit Champagner an zu den Klängen des Abbahits „Happy New Year“. Dann ging es hinaus auf die Strasse damit Holger seine 10 Raketen starten konnte, die mit „zisch“ in die Luft gingen und mit „pöff“ zerplatzten und dann ein paar bunte Funken verregneten.
Für den Fall, dass noch ein paar andere Nachbarn draussen wären, hatten wir noch eine Flasche Champagner mitgenommen. Doch weit und breit waren wir 4 die einzigen, die sich nach draussen gewagt hatten. Doch dann tauchten 4 weitere Nachbarn aus anderen Häusern auf.
Mit „plopp“ flog der Champagnerkorken ins Dunkel der nebligen Silvesternacht (natürlich weiss ich, dass Sekt- und Champagnerflaschen nicht mit „plopp“ geöffnet werden sondern möglichst leise, aber in der Silvesternacht darf man das anders machen). Wir standen also mittlerweile mit 8 Personen auf der Strasse herum und hörten schaurige Geschichten aus der Nachbarschaft. Glückskekse wurden verteilt.
Wie aus den Nichts erschienen dann noch Anna und Matthias aus unserem Haus, die den Jahreswechsel an der Elbe verbracht hatten. Jetzt waren wir schon 10 Personen. Eine weitere Flasche Champagner musste her, deren Korken ebenfalls geploppt wurde und nun in irgendeinem Vorgarten auf dem Rasen oder im Rosenbeet liegt.
Und so standen wir nun mit 10 Personen in der feuchten Silvesternacht, tranken Champagner und schnackten über dies und das und wir erfuhren so einiges über die Personen selbst.
Die 2. Stunde des neuen Jahres war schon angebrochen als wir, zurück bei Astrid und Holger, die traditionellen Silvester- bzw. Neujahrsberliner verspeisten. Und ich hatte gedacht, dass wir zu dieser Zeit bereits champagnerseelig und berlinergefüllt in unseren Betten schlummern würden. Aber es kam eben anders.
Ruhe
Kein Wind, ein nur leicht bewölkter Himmel, kaum Autos unterwegs, die Menschen halten wohl Ruhe um für die letzte Nacht des Jahres fit zu sein. Eine ganz eigenartige Atmosphäre, die sehr viel Ruhe ausstrahlte, zog mich nach draussen, hinunter zum grossen Fluss.

Im kleinen Hafen lagen ein paar Binnenschiffe ohne Ladung, die in der kleinen Stadt an der Elbe die Silvesternacht verbringen werden. Das Salonschiff „Aurora“ wartet auf die Gäste, die heute Abend die Ausfahrt auf der Elbe mitmachen wollen.

Der grosse Strom fliesst ruhig und beschaulich der Nordsee entgegen.

Selbst die Möwen geben Ruhe und fliegend nicht kreischend umher.
Wiedereinmal hat es sich gelohnt, den Moment unten am Fluss einzufangen.
Heute Nacht wird es unten am grossen Strom sehr laut, bunt und unruhig werden und morgen werden zerbrochene Flaschen sowie zerfetztes und verbranntes Papier von der letzten Nacht des Jahres zeugnis ablegen.
Nicht so stürmisch
Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir für das neue Jahr alles Gute, alles Liebe, Glück und Gesundheit. Möge das Jahr 2012 nicht so stürmisch verlaufen wie oben auf dem Video.
