Archiv des Autors: Hans-Georg Kloetzen

Power aus Australien


Statt Tanzbären haben wir uns gestern Abend tanzende Tenöre angeschaut, und derer gleich 10 Stück – und zum Anfassen nah. Die Ten Tenors aus Australien gastieren zurzeit in Hamburg im Zelt der fliegenden Bauten, nach vielen Jahren mal wieder. Zwischenzeitlich sind sie unter anderem im Deutschen Schauspielhaus aufgetreten.

Die Jungs, deren personelle Zusammensetzung im Lauf der Jahre ständig verändert hat, haben wir bereits 2001 im Zelt der fliegenden Bauten sehen und hören können und waren damals spontan begeistert von deren spritziger Aufführung. Im März ein Jahr später hatten wir ein zweites Mal das Vergnügen, der Truppe zusehen und -hören zu können. Das dritte Mal haben wir sie Deutschen Schauspielhaus in Hamburg gesehen, ein Abend der uns in unguter Erinnung geblieben ist, was aber nicht den Tenören liegt sondern am Unfall, den Bernd danach hatte.

Die Ten Tenörs im relativ kleinen, fast intimen, Rahmen des Zelt der fliegenden Bauten zuzusehen, ist ein deutlicher Vorteil gegenüber eines Theaters oder einer Konzerthalle. Die Bühne ist fast zum greifen nah und die nähe zum Publikum hat auch deutlichen Einfluss auf das Spielgeschehen auf der Bühne. Die Jungs verteilen sich auch im Publikum und singen aus den Gängen, flirten und machen ihre Spässe.

Wer ein klassisches Konzert erwartet wenn er zu den Ten Tenors geht, ist fehl am Platz. Es werden zwar auch Opernarien und Duette gesungen, gespickt mit tänzerischen Einlagen und kleinen Spässen. Aber auch viele Stücke aus der Popmusik kommen zu Gehör. Ausserdem wird ein kleiner Einblick in die Australische Folklore geboten. Verbunden wird die Show durch humorvollen Moderationen, zum Teil auch in Deutscher Sprache, doch überwiegend in Englisch.

Der Abend endete mit der dritten Zugabe „Nessun Dorma“ aus der Oper Turandot. Standing ovations waren der Lohn für eine tolle Aufführung.

Schwach geworden


In unserer Abrechnungsabteilung stand ein Schälchen mit Lebkuchenherzen zur allgemeinen Bedienung. Ich gehöre ja zu den Menschen, die prinzipiell jegliches Weihnachtsgebäck nicht vor November kaufen und schon gar nicht essen. Aber als das da so appetitlich stand war jeglicher Widerstand gebrochen und ich habe zugriffen. Ich habe gesündigt.

To do

Ich müsste, ich sollte, ich könnte …. so einige Dinge erledigen. Stattdessen hatten wir uns ein ganz faules Wochenende gemacht. Was ich allerdings erledigt habe: 6 Bodentiefe Fenster zu putzen – von innen. Selbige müssen noch von aussen geputzt werden. Desgleichen auch noch 10 bodentiefe Wintergartenelemente, von innen und aussen.

Gleiches Recht für alle?

Wie vielfacht in den Medien berichtet wurde, hat Polens Präsident Lech Kaczynski nun doch noch seine Unterschrift unter den EU-Vertrag von Lissabon gesetzt. Das ist aber nicht geschehen, ohne dass Polen sich dafür was eingehandelt hat, nämlich dass „die eigene Gesetzgebung zur Homosexualität unangetastet bleiben kann“.

Gleiches Recht für alle in der EU? Weit gefehlt!

Der Schein trügt

Hoffentlich wird sie so alt wie sie aussieht:

Ein Arzt sah während seinem Morgenspaziergang eine ältere Dame mit einer Krone,
die auf einer Bank sass und eine Zigarre raucht.
Er ging zu ihr und fragte: „Sie sehen so glücklich aus, was ist Ihr Geheimnis? “
„Ich rauche zehn Zigarren pro Tag“, sagte sie. „Bevor ich zu Bett gehe, rauche ich einen schönen großen Joint. Abgesehen davon, ich trinke jede Woche eine ganze Flasche Jack Daniels und esse nur Junk Food. Am Wochenende nehme ich Party-Pillen, leg mich hin und tue nichts.“
„Das ist absolut unglaublich! Wie alt sind Sie?“
„Vierunddreissig“, antwortete sie.