
So, unser neuer Wagen steht im Carport!
Mit dem Bus fuhren wir heute morgen nach Hamburg. Natürlich hatte ich genau geschaut, wo sich das Autohaus befindet und an welcher Bushalte stellen wir aussteigen müssten – dachte ich. Aber der alte Mann hat falsch geguckt auf der Karte. Wir sind erstmal in die falsche Richtung gegangen nachdem wir den Bus verlassen hatten. Na ja.
Die papiernernde Übergabe war ein wenigen Minuten erledigt. Zwei Unterschriften meines Schatzes und wir waren damit durch. Dann folgte die technische Übergabe, das heisst, uns wurde auführlich erklärt, was das Auto kann und wo und wie man das einstellt.
Wichtig ist, wie die Motorhaube geöffnet wird. Da gibt es zwar nicht viel zu sehen, aber da muss man das Wasser für die Scheibenwaschanlage und für die Spülung der Linse der Rückfahrkamera auffüllen. Praktisch ist, der der Verschluss des Einfüllstutzens gleichzeitig ein Trichter ist damit man nicht kleckert wenn man Wasser nachfüllt – man kennt das.
Mit weiteren technischen Einzelheiten verschone ich euch lieber. Die „Einweisung“ hat 90 Minuten gedauert. Bernd sass auf dem Fahrersitz, die Verkäuferin auf dem Beifahrersitz und ich mittig dahinter. Danach waren wir „platt und alle“.
Es ist erstaunlich, was das Auto alles kann und auch, was heute gesetzlich vorgeschrieben ist, was ein Auto haben muss.
Drei Dinge möchte ich noch erwähnen:
In der Fahrertür ist ein Regenschirm versteckt, der sich per Knopfdruck öffnen und schliessen lässt. Der Schirm darf auch nass verstaut werden weil das Fach einen Ablauf hat. Na ja, der Schirm wird dann wohl ein wenig muffelig riechen wenn er trocken ist.
Die Heckklappe lässt sich von innen öffnen. Das hatte mein Nissan Cherry vor 40 Jahren schon, damals per Seilzug, heute natürlich per Knopfdruck und elekektronisch.
Aber jetzt kommts: Der Wagen lässt sich per Fernbedienung mit einer App auf dem Handy ein- und ausparken. Wenn man also auf einem öffentlichen Parkplatz eingeparkt wurde, dass man nicht mehr in das Auto steigen kann, öffnet man die App und fährt das Auto aus der Parklücke und kann dann bequem einsteigen. Ob das auch mit unserem Carport funktioniert, bleibt abzuwarten, denn das Auto ist schon ziemlich breit und beim Einparken piepte das vorn und an den Seiten. Hilfreich war die Kamera mit Rundumsicht aus der Vogelperspektive. Das manuelle Einparken bedarf aber noch einiger Übung.
Wie weiter oben erwähnt waren wir nach der Einweisung ziemlich kaputt. Behahlten haben wir ganz sicher nicht alles. Nachlesen kann man alles an drei Stellen: In der App auf dem Handy, über das Mediasystem auf dem Bildschirm im Auto und ganz old school schriftlich in der ausgedruckten Bedienungsanleitung.
Die Heimfahrt erfolgte über Familia, wo wir noch ein paar Einkäufe erledigten. Da übernahm ich dann das Steuer und fuhr den Wagen nach Hause, wo ich mindestens drei Anläufe brauchte, den Wagen ohne Beschädigungen im Carport abzustellen. Aber das wird schon noch, ich meine das problemlose Einparken.
Was sich alles einstellen lässt und wie und wo man das macht, wird sich im laufenden Betrieb herausstellen. Auf Anhieb kann man das nicht behalten.
Wir hoffen sehr, und wir wünschen uns, dass auch dieses Auto uns lange und begleitet und uns immer heil und gesund nach Hause bringt.

Viel Freude mit dem neuen hübschen Schlitten! 🙂
Vielen Dank!