Bleib zu Hause

In den sozialen Medien – bei mir Instagram und WhatsApp – fühlt sich jeder dazu berufen, die Leute aufzufordern, zu Hause zu bleiben. Bei WhatsApp werden solche Apelle von User zu User weitergeleitet. Nur verstehe ich das nicht. Wenn ich durch eine Menschenleere Einkaufsstraße spaziere, wo deshalb kein Mensch zu finden ist, weil die Geschäfte geschlossen sind, passiert mir doch nichts?

Ich vermute eher, dass es darum geht, Menschenansammlungen zu vermeiden, wie sie leider immer noch zu finden sind. Es wird darum gehen, Abstand zu halten in den Geschäften, was ich eh immer schon getan habe.

Liege ich mit meiner Meinung falsch? Dann bitte ich um Aufklärung.

6 Gedanken zu „Bleib zu Hause

  1. Trulla

    Was ist daran nicht zu verstehen? Hans-Georg spaziert durch eine menschenleere Straße. Ja, stimmt, ihm passiert dann nichts. Und warum? Weil alle anderen für ihn mitdenken. Nur deshalb ist die Straße frei und ungefährlich.
    Würden die anderen so denken wie er, wäre die Straße wieder voll und gefährlich.

    Alles klar?

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  2. Heike

    Sport draußen, also Gehen, Laufen, Radfahren, etc. Ist erlaubt, solange es allein erfolgen oder mit Menschen, mit denen man eh zusammen seine Zeit verbringt. Also dürfen Familie Spaziergänge machen, müssen zu anderen aber Abstand halten. Gassigehen unter dieser Maßgabe auch erlaubt. Und ehrlich, hier auf dem Land beim Laufen traf ich sonst kaum jemanden und jetzt auch nicht wirklich. Also nicht „Ansammeln“. Bleibt gesund.

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    1. Hans-Georg

      Jo, danke Heike, so sehe ich das auch. Wenn ich also mal durch die fast menschenleere Stadt gehe, muss ich ja nicht gerade da gehen, wo andere Menschen auch gehen. Die Straße ist ja breit genug. Und wenn ich meine, dass es mir zu volle ist, kann ich ja einen anderen Weg nehmen oder ich kehr um und gehe an die Elbe, wo auch immer ein paar Spaziergänger unterwegs sind. Auch da kann ich Abstand halten.

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  3. Annelie

    dann hast du sicherlich auch in den Netzwerken die Bilder gesehen, wo es alles Andere als „Menschenleer“ war!
    Ich habe letztes Wochenende und auch noch an diesem Sonnabend am Eichbaumsee die Flucht ergriffen!
    Grillende Großfamilien jeglicher Nation und Party machende junge Osteuropäer – an der Sprache erkannt –
    die sich angetrunken toll fanden und die Leute mit „soll ich dich anhusten, verschwinde hier !“ begrüßten.

    Geesthacht scheint da wohl besonders diszipliniert zu sein!
    Liebe Grüsse !

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