The Crown III – geschafft

Gestern Abend haben wir uns die letzten 3 von 10 Folgen der 3. Staffel angeschaut. In der ersten Episode gab es einen Übersetzungsfehler in der ….. Die Queen beauftrage den Noch-Oppositionsführer Edward Heath „eine Partei zu bilden“. Natürlich hätte es heißen müssen, „eine Regierung zu bilden“. Die Konservativen hatten die Parlamentswahlen gewonnen, Edwdard Heath wurde dann Premierminister. Interessant, dass unter den Konservativen der Beitritt zur EWG – heute EU – vorangetrieben wurde. Heute betreiben die Konservativen den Brexit.

Was nun Dichtung und Wahrheit ist, was The Crown den Zuschauern serviert, wissen vermutlich nur Eingeweihte. Es mag natürlich sein, dass die Hofschranzen einige pikante Details geleakt haben, ein Windsorleak sozusagen. Bekannt ist auf jeden Fall, dass Charles Camilla bereits 1970 kennengelernt hatte. Laut The Crown wurde die junge Liebe auf Betreiben von Queen Mum und Lord Mountbattan unterbunden indem Charles von der Navy auf einen Auslandsaufenthalt geschickt wurde. Ob das stimmt – man weiß es nicht. Während dieser Zeit verlobte sich Camilla mit Andrew Parker Bowles. Das stimmt! Wie man heute weiß, haben sich die beiden dann später doch noch gefunden.

Während Charles Camilla datete, die angeblich schon mit ihrem späteren Ehemann Andrew Parker Bowles ein Techtelmechtel hatte, datete Princess Anne Andrew Parker Bowles. Die Geschichte ist schon sehr haarig – man weiß es nicht, die Hofschranzen!

Die 3. Staffel endete mit dem 25-jährigen Thronjubiläum der Queen. Es bleibt ganz sicher spannend, 6 Staffeln sind geplant.

2 Gedanken zu „The Crown III – geschafft

  1. Trulla

    Ich hab’s nun auch geschafft. Obwohl ich eigentlich gar keine Freundin von derartigen halbdokumentarischen Verfilmungen bin, eben wegen Dichtung oder doch Wahrheit – wer weiss das schon? Trotzdem habe ich geschaut, die Serie erhielt ja viel Lob und die Darsteller haben das auch auf jeden Fall verdient.

    Mein Fazit: der Monarchie als Staatsform kann ich nichts Positives abgewinnen. Es stellt für mich nichts anderes dar als eine sinnlose Alimentation von Menschen, die nur durch (oft genug zweifelhafte) Herkunft legitimiert ist. Wie wenig sie es “verdient“ haben, wird in mancher Szene deutlich, auch wenn sie selbst es anders sehen. Aktuell auf’s deutlichste bestätigt durch “randy Andy“.
    Und der Jubel des Volkes bei großen Anlässen dürfte wohl in erster Linie dem öffentlichen Schauspiel gelten, dessen Darsteller sie sind. Viel mehr ist es nämlich nicht. Kopfschüttelnd..

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    1. Hans-Georg

      Die „zweifelhafte Herkunft“ sehe ich etwas anders, über Elizabeth II kann man das jedenfalls nicht sagen. Es gibt eine Stammtafel, auf der sich ihre Abstammung bis ins Jahr 1566 (Jakob I.) zurückverfolgen lässt. Ich bin davon überzeugt, dass sie in Gesprächen hinter verschlossenen Türen, national wie international, einen gewissen Einfluss hat. In den Jahren ihrer Regentschaft gab es immer wieder Situationen, in denen die Queen Einfluss auf die Politik nehmen musste weil ihr es zusteht, den Premierminister einzusetzen. Meistens macht sie das aufgrund von Vorschlägen aus der Politik, aber wenn es da nicht weitergeht, kann sie durchaus das Heft in die Hand nehmen und diesbezüglich aktiv werden.
      Im Übrigen vergleiche ich das „Schauspiel“ mit dem des Papstes. Er hat keine andere Funktion als die Queen. Aber auch er hat einen gewissen Einfluss auf die überwiegend katholischen Länder.

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