Wie das aussieht!


Man könnte denken, dass es bereits mal gegessen worden ist, rein farblich. Wobei Würfelhusten in der Praxis doch eher flüssig ist. Viele Menschen scheuen sich aber, Labskaus zu essen. Wohl allein der Farbe wegen. Dazu auch noch die breiige Konsistenz – appetitlich sieht das wahrlich nicht aus.


Labskaus ist ein Seemannsgericht mit Kartoffeln und Pökelfleisch aus der Segelschiffzeit. Kartoffeln sind lange haltbar, ebenso wie Pökelfleisch und Zwiebeln. Daher wurde an Bord gekocht, was man zur Verfügung hatte. Es gab ja noch keine Kühlschränke oder Tiefkühltruhen.

Gestern Abend waren zum Labskausessen bei Birgit eingeladen. Sie bereitet das Gericht auf zwei verschiedene Arten zu. Die eine Sorte enthält bereits Fisch, die andere wird ohne Fisch zubereitet. Ich kenne das ohne eingematschten Fisch, doch das schmeckt auch.

Erst wenn das Gericht fertig zurechtgemacht auf dem Teller liegt, sieht es einigermaßen präsentabel aus (habe leider davon kein Foto). Eine ordentlich Portion des Breis kommt auf den Teller, ein Spiegelei obendrauf und als weitere Beilagen dienen eingelegte Rote Beete, Gewürzgurke und Bismarckhering.

Es mag regionale Unterschiede der Zubereitung und der Beilagen geben. Aber hier umrum Hamburg wird das so gegessen, hier muss das so! Und es schmeckt ausgebrochen gut!

4 Gedanken zu „Wie das aussieht!

  1. DagmarPetra

    Upps… eins „Freudscher Versprecher“ oder wie das heißt?
    Aber ich mag dieses Gericht seit meiner Hamburg-Tour vor langer Zeit.

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    1. Hans-Georg

      Moin DP.
      Kann man natürlich so sehen, hat aber seine Richtigkeit. Es soll natürlich so wirken als sei es ein Versprecher und passt bei diesem Gericht eh ganz wunderbar. Du musst den Spruch mal anwenden, wenn du Gäste hast oder woanders zu Gast bis.

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  2. Hanna

    Meine Hamburger Oma hat das öfters zubereitet,weiß meine Mutter es auch gerne gegessen hat! Aber mein Süddeutscher Vater möchte das genauso wenig wie ich!

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