Drängelei an der Kasse

Brav und ruhig stehe ich in der Schlage vor der Supermarktkasse, lasse genügend Intimabstand zum Vordermann bzw. zur Vorderfrau. Als ich meinen Wagen soweit vorgehen kann, dass ich bequem meine Waren auf das Band legen kann, mach ich das auch. Geht ja eh nicht schneller, wenn ich dem Kunden vor mir den Wagen in die Hacken fahre oder seinem Dunstkreis zu nahe komme.

Gestern benehme ich mich an der Kasse wie üblich und wie ich es auch von anderen erwarte.

Hinter mir ein Kunde mit einem Kasten Korn im Wagen, war wohl im Angebot. Als er nahe genug am Band ist, um eine Flasche dort zu deponieren, machte er dabei irgendwelche Verrenkungen und berührte mich. Ich holte schon mal Luft und er packte weiter Waren auf das Band. Einmal ist keinmal – zweimal ist einmal zu viel! Ich drehte mich als beim 2. Mal zu ihm und bat ihn, doch bitte Abstand zu halten, ich mag es nicht, von fremden Menschen berührt zu werden. Wer weiß, vielleicht haben die Flöhe oder Läuse, oder gar die Krätze, die soll ja im kommen sein.

Langsam ging es dann an der Kasse vorran und der Typ blieb dann tatsächlich zurück. Vorgestern ist mir sowas auch passiert. Die Dame hat sich jedenfalls entschuldigt. Gleich muss ich noch mal kurz los, ich brauche für unser heutiges Samstagabendwochenendgericht noch frisches Brot. Ob ich wohl heute verschont bleiben werden?

Ich hasse es, wenn die Leute meinen, ihre Sachen auf das Band legen zu müssen obwohl sie noch eine Armlänge, oder mehr, davon entfernt sind. Sie müssen sich dann vorbeugen und unweigerlich geschieht es, dass sie meinen Intimabstand nicht nur durchbrechen sondern mich mir ihrem Arm auch noch ständig streifen. Grusel!

Ach ja, Flaschen legt man nicht quer auf das Band sondern in Längsrichtung. Dann rollen sie nicht ständig hin und her wenn das Kassenpersonal die Band anhält und wieder in Bewegung setzt.

4 Gedanken zu „Drängelei an der Kasse

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