Der Lake Effect

Die ungewöhnliche Wetterlage, die wir derzeit hier in Norddeutschland haben, nennt sich „Lake Effect“. Anschaulich erklärt wird das hier. Nur ist die Übersetzung nicht ganz richtig, es ist nämlich eine wörtliche Übersetzung und soll „See-Effekt“ bedeuten.

In der Tat ist ein „Lake“ ein See. Bei dem Lake Effect handelt es sich aber um ein Wetterphänomen, welches hauptsächlich im Süden Kanadas und im Norden der USA auftritt, nämlich dort, wo sich die „Großen Seen“, „The Great Lakes“ befinden. Darauf wird in der Erklärung auch besonders hingewiesen. Der Begriff „Lake Effect“ ist also abgeleitet von „The Great Lakes“ und nicht von irgendwelchen Lakes. Richtig müsste es also heißen „The Great Lakes Effect“ und auf Deutsch „Der Große-Seen-Effekt“. Aber eigentlich gibt es keine Übersetzung für dieses Wetterphänomen, es ist eben der „Lake Effect“.

4 thoughts on “Der Lake Effect

  1. Elke

    Ob nun Lake oder Pfütze oder Meer…mir egal…, nur eindeutig viel zu kalt für die morgendlichen Spaziergänge 😣. Ich bin immer total fertig, wenn ich nachhause komme. Heute dachte ich, meibe Gesichtshaut stirbt ab. Freu mich auf den Frühling – LG Elke

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    1. Hans-Georg

      Musste heute morgen um 7 Uhr los, zur Krankengymnastik, sind zwar nur ca. 5 Minuten Weg, aber gegen den Wind war das recht unangenehm im Gesicht.
      Morgen ist ja meteorologischer Frühlingsanfang, also Winterjacke weg, T-Shirt und kurze Hose an! Tja, mit einer vorhergesagten Tiefsttemperatur im Bereich Hamburg von -13 Grad würde ich mir wohl eine Eierstockentzündung holen.

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