Longyearbyen im Winter


Longyearbyen/Spitzbergen – ein Ort am Ende der Welt. Dort gab es jetzt heftige Schneefälle. Eine Lawine hat gestern morgen einige Häuser unter sich begraben, einige Häuser wurden um ein paar Meter verschoben. Es gab einen Toten und mehrere Verletzte.

Die Meldung erinnerte mich daran, dass ich auf der Webcam mal schauen wollte, wie es dort jetzt im Winter aussieht, ob es dort wenigstens ein wenig natürliches Licht gibt. Der obige Screenshot stammt von heute morgen. Die angezeigte Uhrzeit zeigt die aktuelle Zeit der Aufnahme, welche die Webcam gemacht hat, nämlich heute um 09:45 Uhr und nicht gestern um 21:45 Uhr. Totale Dunkelheit am Vormittag. Es gibt nur künstliches Licht, welches den Schiffsanleger und die Umgebung erhellt. Und hier ist man schon deprimiert, wenn im Winter mal ein total grauer Tag ist. Wie gut wir es es doch haben!


Warum mein Interesse an Longyearbyen? Vielleicht erinnert sich jemand daran, dass wir im Juli diesen Ort auf unserer Kreuzfahrt besucht haben, zur Zeit der Mitternachtssonne, die wir aufgrund der Wetterlage ja nicht erlebt haben. In Longyearbyen ist ja nun absolut gar nichts los. Selbst im Sommer würde ich dort nicht leben wollen.


Im Ort sind an vielen Stellen diese Schilder aufgestellt. Vor fast allen Häusern waren diese Scooter abgestellt, wohl das einzige mögliche Fortbewegungsmittel im Winter, aus unserer Sicht wenigstens ein wenig Spaß.

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