Spectre

James Bond ist Kult. Man muss die Filme einfach gesehen haben, so wie wir den neusten Film – Spectre – heute Abend in einer Preview in unserem nahezu ausverkauften Dorfkino gesehen haben. Klar, den Filmen liegt immer das gleiche Muster zugrunde. Alles ist ziemlich unwirklich, was da passiert und reizt zum Teil die Lachmuskeln. Aber das kennt man ja schon.

Schön ist es immer, dass der Zuschauer an Orte geführt wird, an denen er schon mal gewesen sein könnte, wie z.B. in diesem Fall Rom und London. Wer war denn schon mal in Mexico City oder in Tanger? Wohl nur wenige.

Viel will ich über die Handlung nicht verraten, nur dass es Längen gibt und man darauf wartet, dass endlich wieder was spektakuläres passiert. Beeindruckend war eine der ersten Szenen: Es gab keinen Schnitt, jedenfalls wurde keiner wahrgenommen. James verlässt ein Hotelzimmer durch das Fenster und läuft auf dem Sims an der Fassade entlang zum Nebenhaus, überspringt eine kleine Lücke zwischen zwei Häusern und landet auf dem Flachdach eines anderen Hauses. Wer sich den Film anschaut – achtet mal darauf.

Es wäre kein James-Bond-Film wenn am Ende nicht irgendwas ziemlich gewaltig in die Luft fliegen würde. Aber „das ist noch nicht das Ende“, sagt James. Und es geht tatsächlich noch ein paar Minuten ziemlich spektakulär weiter.

Wir warten auf den nächsten James Bond – wer immer den dann auch spielen wird.

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