Pauschal gesagt: Südosteuropäer

Es ist ja Wahlkampf, und insofern hat das, was Bundesinnenminister Friedrich gesagt hat, u.a. wohl damit zu tun. Andererseits vertritt er offen eine Meinung, die einem Grossteil der Bundesdeutschen Einwohner aus der Seele spricht, auch aus meiner!

Erst kürzlich ist in Hamburg eine Einbrecherbande aus eben jenem Gebiet aufgeflogen. Und das war nicht das erste Mal, dass Kriminelle aus Südosteuropa in die Schlagzeilen gerieten. Wenn diese Länder jetzt auch noch dem Schengeabkommen beitreten dürften, befürchte ich eine Invasion aus besagten Ländern, Menschen, die uns zur Last fallen werde, Menschen, die nicht nur gutes im Sinn haben.

Ja, ich vertrete hier offen und ehrlich meine Meinung zu dem Thema. Trotzdem würde ich der CDU/CSU im September nicht meine Stimme geben.

8 Gedanken zu „Pauschal gesagt: Südosteuropäer

  1. Ulla S.

    Tja, Hans-Georg, uns wird tagtäglich eingetrichtert:
    “Machen Sie Ihr Haus und Ihre Wohnung einbruchsicher”. Hier noch ein Schloß, da noch ein Riegel usw., aber die Regierung öffnet durch das Schengenabkommen Tür und Tor für jeden Kriminellen.
    Muss aber fairerweise dazu sagen, dass natürlich nicht jeder kriminell ist.

    Gruß Ulla S.

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  2. Ossi

    Im Zweifel bin ich auch lieber vorsichtig und gegen einen Schengen-Beitritt dieser Länder. Wobei: Wirklich argumentieren könnt ichs nicht. Denn gesicherte Zahlen darüber, wo die Kriminalität wirklich herkommt, gibt es kaum.

    Allein der Wikipedia-Artikel Ausländerkriminalität reißt kurz ein paar methodische Probleme an. Wenn Ausländer häufiger in irgendwelchen Statistiken auftauchen, weil sie gegen fremdenrechtliche Bestimmungen verstoßen… kümmert mich das so sehr? Das ist es nicht, was ich in erster Linie wissen will. Andererseits interessiert mich so etwas wie die kulturelle Identität des Täters auch dann, wenn er die österreichische (bzw. bei Dir: deutsche) Staatsbürgerschaft besitzt; sie ist ein Indikator für geglückte oder eben nicht geglückte Integration. Schließlich geht es genau bei der Deliktgruppe, von der wir hier wahrscheinlich am ehesten sprechen (Einbruch durch organisierte Banden aus dem Osten) zu einem sehr großen Teil um Täter, die sowieso nicht gefaßt werden und die daher auch in keiner Statistik zur Ausländer-Kriminalität aufscheinen.

    Dann ist da die Frage, inwieweit Schengen das Verhalten der ohnehin Kriminellen weiter verändert. Wir haben ja jetzt schon Kriminalität aus Rumänien und Bulgarien bei uns. Die kommen auch ohne Schengen. Ändert ein Schengen-Beitritt dieser Länder da noch etwas? Ich kanns nicht sagen.

    Besonders lustig übrigens: Bei uns in Österreich gabs mal eine Anfrage im Parlament, woher denn die Täter so kommen. Die größte ausländische Tätergruppe bei uns sind – Tatdaaa! – die Deutschen. Das ist im Grunde nicht weiter verwunderlich: lange gemeinsame Grenze, viele deutsche Touristen im Sommer wie im Winter… Hat jemals ein österreichischer Politiker gefordert, daß Deutschland aus dem Schengen-Raum ausgeschlossen werden muß? Nein? Wie rational ist dann die Argumentation gegen Rumänien und Bulgarien?

    Aber unterm Strich ist Sicherheit eben auch ein Gefühl. Und gerade weil die Faktenlage so dürftig ist und die Zahlen wohl auch aus falsch verstandener political correctness nicht zugänglich sind, ist mir ein nicht sauber argumentiertes „Nein“ lieber als ein „Im Zweifel für Rumänien“.

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  3. Big Al

    Arbeite in einem “Problemviertel” und kann nur sagen dass sehr viele Vorurteile leider voll zutreffen. Und die entsprechenden Volksgruppen nix zum Entkräften derselbigen beitragen, eher im Gegenteil.

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