Aussenminister in Hamburg

Demos, gesperrte Strassen, Scharfschützen auf Dächern – das ist der Zustand in Hamburg anlässlich einer Aussenministerkonferenz in Hamburg. Und ich werde mehr oder weniger mitten drin sein.

Mittels einer Sondergenehmigung bin ich befugt, morgen die Tiefgarage unseres Büros anzusteuern, das in unmittelbarer Nachbarschaft eines der Hotels liegt, in dem ein Teil der Delegationen untergebracht wird und in dem morgen Abend ein festliches Dinner stattfinden wird.

Eine andere Möglichkeit, als in der Tiefgarage zu parken, wird es eh nicht geben. Im gesamten Bereich ist ein absolutes Halteverbot ausgeschildert worden. Ich bin schon sehr gespannt auf die Reaktionen und Fragen der Sicherheitsebeamten, wenn ich in den gesperrten Bereich hineinfahren will. Und warum das ausgerechnet an einem Feiertag sein muss. Tja, ich mache halt nur meinen Job. Schifffahrt ist eben international und international ist morgen nicht überall ein Feiertag.

Ich würde gern darauf verzichten, für 2 Stunden ins Büro zu fahren. Aber ich tue mir selbst den Gefallen. Denn ab Dienstag bin ich allein in der Abteilung. Da kann ich morgen schon mal etwas vorarbeiten und habe dann am Tag danach einen ganz normalen Einstieg. Das hat sich in der Vergangenheit bestens bewährt. Die Hauptsache ist, dass ich überhaupt ins Büro komme.

4 Gedanken zu „Aussenminister in Hamburg

  1. Hans-Georg

    Kalle, ich sage dir: Die Polizeibeamten sehen in der Uniform recht lecker aus. Aber ich will ja ins Büro um zu arbeiten. Und ausserdem habe ich zu Hause einen Mann, der mindestens ebenso lecker ist wie die Polizeibeamten.

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