
Es ist lange her, seit ich hier ein Rezept veröffentlicht habe. Es ist mal wieder an der Zeit.
Bei diesem scheußlichen Osterwetter muss es etwas sein, was nach Sonne schmeckt und auch so aussieht: Der Orangenkuchen. Ich habe den Kuchen vor einigen Jahren in einem Weblog entdeckt, welches nicht mehr existiert. Interessant an diesem Kuchen ist die Tatsache, dass für den Orangengeschmack eine komplette Orange, sozusagen mit Haut und Haaren, geschreddert wird. Das könnt ihr euch nicht vorstellen? Probiert es mal aus, das ist der pure Orangengeschmack. Und der Kuchen ist ganz schnell gemacht:
1 Bio-Orange
250 g Zucker
125 ml Sonnenblumenöl
3 Eier
500 g Mehl
1 Tütchen Backpulver
1 Zitrone
Puderzucker
Die Orange – mit der Schale! – in handliche Würfel schneiden, Kerne, falls vorhanden, entfernen,
zusammen mit dem Zucker, dem Öl und den Eiern im Mixer schreddern bis eine homogene Masse entstanden ist. Backpulver mit dem Mehl vermischen und unter die Orangenmasse rühren. Den Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 Grad Umluft ca. 50 Minuten backen, Stäbchenprobe nicht vergessen!
Aus dem Saft der Zitrone mit Puderzucker eine Glasur herstellen, man kennt das. Wenn ihr denkt, dass der Kuchen fertig ist, aus der Form stürzen, wieder aufrichten und den noch warmen Kuchen mit der Zitronenglasur glasieren.
Ich habe die Glasur mit dem Saft einer halben Orange gemacht, das macht den Kuchen noch orangiger!
Wir nehmen den Kuchen heute Nachmittag mit zu meiner Mutter um bei ihr im Seniorenheim ein sonnigen Osternachmittag zu haben.





Das erste Mal in meinem Leben backe ich Weihnachtsplätzchen. Es ist nicht ganz einfach, für mich was passendes zu finden. Weihnachtsgebäck sollte nämlich keine Mandeln und keine Nüsse enthalten. Nicht, dass ich das nicht mag oder gar allergisch darauf reagiere – es ist einfach das Gefühl, dass ich das Zeug nicht runtergewürgt kriege. Im Gegenteil, die Masse vergrössert sich immer in meinem Esszimmer. Der Teiganteil des Gebäcks rutscht problemlos gen Magen. Aber immer bleibt ein Teil der Kernmasse hängen und will einfach nicht den Schlund hinab. Mit Schwarzbrot habe ich übrigens das gleiche Problem.
Bei uns ist es so, dass wir gern abends noch eine Süßigkeit benötigen. Entweder Schokolade, Kuchen, was weiß ich, nur süß muss es sein. Vor kurzem hatte ich die Idee, mal eine Quarkspeise zu machen. Darauf gekommen bin ich, weil ich eine leckere Torte gemacht hatte, deren Füllung aus Quark besteht. Natürlich wurde dann die Schüssel, in welcher die Mischung angerührt wurde, ausgeschleckt. Und da kam mir dann die Idee mit der Quarkspeise. Da Quark realtiv neutral im Geschmack ist, gibt es diverse Möglichkeiten, daraus eine leckere Speise zuzubereiten.