
Es ist Sommer, jedenfalls wenn es nach dem Kalender geht. Das Wetter ist leider anderer Meinung. Wenn man der Wettervorhersage von wetteronline.de für seine Region folgt, kann man Glück haben, dass man tatsächlich ein Sommerloch erwischt und man kann sich mit Grillgut eindecken. Wenn die Vorhersage danebenliegt, lässt sich das Fleisch immer noch einfrieren.
Gestern war so ein Loch mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen, so wie es vorhergesagt war. Wir hatten uns mit Hähnchenbrust, Rinderhüfte und Cevapcici versorgt. Einzig die Cevapcici waren gewürzt. Fleischscheiben kaufen wir immer „naturel“, nämlich nicht mariniert, weil man davon in den meisten Fällen nämlich nichts mehr schmeckt. Wir würzen das Fleisch nach eigenem Geschmack sobald es gar auf dem Teller liegt.
Eine Würzsauce gehört seit ein paar Jahren zum Standardprogramm bei uns, der Vietnamesische Grilldip. Er ist schnell angerührt und lässt sich dem persönlichen Geschmacksempfinden anpassen:
Zutaten für die Basis:
2 EL Asiatische Fischsauce
2 EL Wasser
1 EL brauner Rohrzucker
Schön durchrühren bis der Zucker aufgelöst ist.
Dann kommen dazu (nach eigenem Geschmack und Empfindlichkeit):
kleingehackte Koreanderblätter
in Ringe geschnittene Chilischoten
Ringe von Chilischoten haben wir immer eingefroren, Koreander jetzt gerade auch, weil man von einem Bund nicht so viel benötigt.
Der Dip kann gern schon am Tag vorher zubereitet werden und ordentlich durchziehen, wenn man denn sicher ist, dass am nächsten Tag auch Grillwetter ist. Aber auch spontan lässt sich der Dip gut verwenden, dann nimmt man eben ein paar Blätter und Ringe mehr.
Guten Appetit!






Das erste Mal in meinem Leben backe ich Weihnachtsplätzchen. Es ist nicht ganz einfach, für mich was passendes zu finden. Weihnachtsgebäck sollte nämlich keine Mandeln und keine Nüsse enthalten. Nicht, dass ich das nicht mag oder gar allergisch darauf reagiere – es ist einfach das Gefühl, dass ich das Zeug nicht runtergewürgt kriege. Im Gegenteil, die Masse vergrössert sich immer in meinem Esszimmer. Der Teiganteil des Gebäcks rutscht problemlos gen Magen. Aber immer bleibt ein Teil der Kernmasse hängen und will einfach nicht den Schlund hinab. Mit Schwarzbrot habe ich übrigens das gleiche Problem.