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Demo gegen hohe Benzinpreise

In Hamburg gab es am späten Abend eine Demo, die gegen die hohen Benzinpreise demonstierte. Ich war im Vorfeld sehr gespannt, um was für Menschen es sich handeln würde und welche Fahrzeuge sie dafür einsetzen. Allein mit Autos gegen die Preise zu demonstrieren ist schon ein Widerspruch in sich. Scheint ja noch genügend Geld vorhanden zu sein, um das Vorhaben mit ihren „nicht selten getunten Fahrzeugen“ durchzuziehen.

Das Bild und der dazugehörige Kommentar sagen eigentlich alles. Betroffen sehen die jungen Männer eher nicht aus, dass sie so viel Geld für ihre Demo ausgeben mussten. Frech grinsen sie in die Kamera. Und der Slogan auf dem selbstgemalten Pappschild zeugt nicht gerade von Intelligenz.

Zurück zum Thema: Wer Geld hat, dieses während einer Demo durch die getunten Motoren zu verbrennen, sollte nicht gegen die Benzinpreise wettern. Vielleicht wollten die Jungs auch einfach nur mal in der Zeitung zu sehen sein.

Es hat funktioniert

Niemand hat gestutzt, niemand hat gefragt. Das Impfticket wurde gescannt, der QR-Code auf dem Handy für den Anamesebogen wurde gescannt, im Impfass das heutige Datum eingetragen, „bitte gehen jetzt in den Warteraum“. Nach ein paar Minuten kam die Impfärztin und bat den nächsten Impfling mitzukommen, bis ich dran war. Zack, war ich damit durch. 15 Minuten warten, „Geht es Ihnen gut? Dann können Sie jetzt nach Hause“.

Spikevax habe ich bekommen, damit mir jetzt Bluetooth injiziert worden. Ich konnte mich während der Autofahrt mit der Kommunikationsanlage in unserem Wagen verbinden und mit meinem Handy! Langsam bin ich die wandelnde Technik, vollgepumpt mit KI.

Spikevax kannte ich noch gar nicht, musste ich erstmal nachschauen, was das denn nun wieder ist. Ganz einfach: Der Hersteller hat Moderna in Spikevax umbenannt. Als ich darüber las, habe ich herausgefunden, warum ich so viel zugenommen habe in den letzten Monaten: Durch die Impfung gelangt dieser Bauplan über winzige Fettpartikel (Fett-Nanokörperchen) in die Körperzellen. (lt. Auszug aus der Gesundheitsinformation.de). Fettpartikel! Wo gibt es denn sowas?! Ich bin entsetzt!

Morgen wird es spannend

Morgen Vormittag habe ich den Termin für den 2. Booster. Gerade eben habe ich meine Unterlagen zusammengesammelt und den QR-Code für den Anamesebogen generiert. Da wird nach den Daten der bisherigen Impfungen gefragt.

Halt stopp, da stimmt doch was nicht! Der 1. Booster war am 17.12.2021. Laut Empfehlung vom RKI soll der 2. Booster mindestens drei Monate nach dem ersten erfolgen. Auhaohaoha, das wäre erst in der nächsten Woche der Fall. Wie konnte das passieren? Ich hab mal wieder nicht so genau hingeschaut. Die zweite Impfung fand an einem 11. statt und nicht der erste Booster.

Es soll ja Fälle gegeben haben, bei denen die Impfwilligen wieder weggeschickt wurden, weil sie 2 Tage zu früh zum nächsten Impftermin erschienen sind. Bei mir sind es 6 Tage! Wenn ich Glück habe, kriege ich den Pieks, wenn nicht, dann muss ich mal überlegen, ob ich mich neu anmelde oder ob ich einen offenen Termin wahrnehme. Ich denke, dass ich erstmal gucken würde, wann es denn Termine gibt. Danach würde ich entscheiden, was ich mach. Aber vielleicht drückt man ja beide Augen zu. Ich werde berichten.

Briefe und Briefmarken


Briefe verschicken? Wie altertümlich ist das denn?! Aber manchmal führt kein Weg daran vorbei. Es ist aber sinnlos, sich einen Vorrat an Briefmarken hinzulegen. Bevor die aufgebraucht sind, gibt es eine Portoerhöhung und man muss ich im Postamt oder in der Poststelle für 2 Cent eine Zusatzmarke kaufen. Und wenn man Pech hat, ist die notwendige Stückelung gerade ausverkauft. Damit ist der Vorteil eines Briefmarkenvorrats obsolet.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, sich eine Briefmarke selbst zu malen. Wie geil ist das denn?! Über die App Post & DHL wird ein Code erzeugt, den man mit einem Kugelschreiber in die rechte obere Ecke eines Briefumschlages schreibt. Ich finde das total cool.

Wenn es gilt, Geburtstags-, Weihnachts- oder Ostergrüße zu verschicken, ist das natürlich ziemlich nüchtern. Für solche Gelegenheiten würde ich mir doch liebe eine Briefmarke kaufen. Ein Geschäft an der Einkaufsstrasse hier in der kleinen Stadt an der Elbe, in welchem Karten für alle möglichen Gelegenheiten angeboten werden, bietet an, sich eine passende Briefmarke zu kaufen. Das habe ich schon öfter gemacht.

Meine Eltern waren mal mit einem Ehepaar aus Hamburg befreundet. Die Dame betrieb so ein kleines Geschäft. Hauptsächlich gab es bei ihr Tabak, Zigarren und Zigaretten. Liebevoll nannte sie den kleinen Laden „Bonscheladen für Männer“. Bonsches hatte sie wohl auch. Weiss jemand, was Bonsches sind?

Man sieht schon, dass der Zustand des Umschlages nicht mehr wirklich toll ist. Die Selbsklebtefunktion zum Verschliessen des Couvert (wer sagt das heute noch?) war überhaupt nicht mehr vorhanden und ich musste den Brief mit einem Klebestreifen verschliessen. Ich weiss nicht, wie lange der schon bei uns im Büroschrank lag. Manchmal ist es aber ganz gut, wenn man solche vorsintflutartigen Dinge aufbewahrt.

Saisoneröffnung

Die Eisdielen haben wieder geöffnet. Leider hat meine Lieblingseisdiele in der kleinen Stadt an der Elbe am Ende der letztjährigen Saison schließen müssen. Erbstreitigkeiten haben dafür gesorgt, dass dem Eisdieler gekündigt wurde. Jemand hatte das das Eurozeichen in den Augen und wollte mehr Geld. Und jetzt? Jetzt stehen die Räume leer und man sucht einen Mieter. So kann es gehen wenn man den Hals nicht voll genug bekommen kann.

Aber es gibt eine andere Eisdiele. Das Eis erreicht zwar nicht den tollen Geschmack, den ich gewohnt bin. Aber heute hatte ich Lust auf das erste Geheis in diesem Jahr – trotz bewölktem Himmel und ca. 4 Grad Lufttemperatur, plus immerhin. Egal, Eis geht immer!

Leider gibt es davon kein Foto, weil in der einen Hand die Einkaufstasche und in der anderen die Eiswaffel. Es hätte akrobatischer Verrenkungen bedurft, um ein Selfie zu machen. Und ich wollte mich nicht zum Affen in der Einkaufsstraße machen. Außerdem habe ich mal gelesen, dass man Eis auch essen kann ohne vorher ein Foto davon zu machen.

Noch mehr Meer


Das Meer kriegt nicht genug von uns – oder wir bekommen nicht genug vom Meer? Wer weiß das schon. Wir haben es also wieder getan und eine Kreuzfahrt gebucht. Eigentlich ist es gar keine Kreuzfahrt, es ist eher eine Seereise.

Im November machen wir also das zweite Mal in diesem Jahr eine Kreuzfahrt. Dann geht es von Santa Cruz de Tenerife zu den Azoren, weit draußen im Atlantik. Das Wetter muss da ja gut sein. Denn von den Azoren kommen immer die Hochdruckgebiete, wenn sie denn kommen. Man kennt dieses Azorenhoch von den Wetterberichten.

Ich erwähnte oben, dass es eher eine Seereise ist. Es ist nämlich so, dass die Reise 7 Tage dauert, davon 4 Seetage, jeweils 2 Tage zu den Azoren und 2 Tage zurück. Und es gibt nur 2 Zielhäfen auf dieser Reise.

Es ist natürlich immer toll, wenn man auf einer Kreuzfahrt mal andere Länder und andere Städte kennenlernt. Aber für uns liegt der Reiz einer Kreuzfahrt in den Tagen auf See, an denen man sich so richtig hängenlassen kann.

Auf dieser Reise werden wir mit dern „Mein Schiff Herz“ fahren, das älteste Schiff der Reederei TUICruises und Schwesterschiff der alten „Mein Schiff 1“, auf der wir vier wunderbare Kreuzfahrten machen durften.

Diese Seefahrt im November ist eine Jubiläumsreise für uns: Es ist unsere 10. Kreuzfahrt.

Das Meer ruft

Und wir kommen!

Wir haben es getan und eine Kreuzfahrt gebucht. Wieder wird es eine Reise mitten im Sommer. Am 17. Juli soll es losgehen. Dieses Mal aber nur für 7 Nächte. Urlaubsbedingt ist das die einzige Reise, die möglich ist. Eine Mittelmeerkreuzfahrt im Mai wäre mir lieber gewesen. Malta ist Start- und Endhafen.

Vielleicht schaffen wir es dieses Mal, in Valetta, dem Heimathafen der TUI-Cruises-Flotte, einen kleinen Spaziergang zu machen. Beim letzten Mal war es uns ja zu heiß, nach dem Boarding nochmal an Land zu gehen.

Wir hoffen natürlich sehr, dass die Reise stattfinden kann. Von der Pandemiesitation mal abgesehen, ist die politische Situation derzeit ja auch ziemlich unsicher. Auch die internationale Schifffahrt kann davon betroffen sein wenn die Lage in der Ukraine eskaliert. Nach unseren Erfahrungen vor 2 Jahren, als wir plötzlich vor den Trümmern der lange geplanten Kreuzfahrt standen, freuen wir uns natürlich auf die Reise. Aber wir machen uns keine Illusionen darüber, dass die Reise auch wieder abgesagt werden kann. Hoffen wir das Beste und drücken ganz fest die Daumen.

Kontrolle!

Es läutet – oder wie immer man so ein Geräusch nennt, wenn jemand von der Haustür Einlass begehrt. Wir erwarten, wie außergewöhnlich, eine Paketsendung. Ich betätige den Türöffner und jemand kommt die Treppen herauf.

Vor der Tür steht ein Herr mit Gesichts-BH. Er stellt sich vor mit Herr XY von der Stadt Geesthacht, es geht um die Quarantäne von Herrn H., meinen Schatz. Ich hole ihn an die Tür. Herr XY wollte kontrollieren, ob mein Schatz die Quarantäne einhält.

Ich muss schon sagen, dass wir uns durch solche Aktionen sehr aufgehoben fühlen, wie auch durch die Nachfrage des Hausarztes am letzten Sonntag. Es scheint, als würde hier, in der kleinen Stadt an der Elbe, Corona noch ernst genommen.

Überraschung

Ein Anruf am frühen Sonntagnachmittag. Einer der Ärzte der Gemeinschaftspraxis rief an und erkundigte sich nach dem Befinden von meinem Schatz. Er schilderte die Symptome. Daraufhin fragte der Doc, ob morgen Nachmittag jemand eine Krankmeldung in der Praxis abholen könnte.

Natürlich kann ich das und anschließend überbringe ich die Krankmeldung dem Arbeitgeber.

So geht Fürsorge!

Olympische Winterspiele

Heute starten in China die Olympischen Winterspiele. In China? Wer nur ist auf die absurde Idee gekommen, die Veranstaltung nach China zu vergeben? Da ist sicher viel Geld geflossen, um die Abstimmung zu beeinflussen. Man kennt das. China, ein Land, welches die Menschenrechte mit Füßen tritt, ein Land, in welchem alles und jeder überwacht wird. Aber Geld regiert den Sport.

Es tut mir leid für die Athleten, die unter diesen Bedingungen antreten. Ich weiß nicht, welche Handhabe sie haben, die Teilnahme abzulehnen oder abzusagen. Ist da ein gewisser Druck der Verbände dahinter? Wenn du nicht willst, dann bist du abgeschrieben, bekokmmst keine finanzielle Unterstützung mehr – oder so ähnlich? Die Verbände sind in der Lage, Druck auszuüben, da führt kein Weg dran vorbei. Und die Teilnehmer sind davon abhängig, vielleicht sogar abhängig gemacht worden.

Undurchsichtig ist das System in der Volksrepublik China. Durch die Willkür der Regierung und deren Handlanger und Funktionäre ist alles möglich, selbst Doping wird vertuscht werden.

Eins ist klar: Ich werde mir es nicht antun, auch nur eine Sendeminute anzuschauen. Alles wird manipuliert sein, nichts wird normal ablaufen. Und viel Geld wird den Besitzer wechseln.

Ach ja, Geld. Die Sponsoren finanzieren diese Veranstaltung der Lächerlichkeit mit viel Geld. U.a. ist auch der Allianzkonzern aus München involviert. Und alle kuschen. Keiner Macht den Mund auf wegen der nicht vorhandenen Menschenrechte in China. Allianz – merkt euch diesen Namen und benutzt diesen Konzern nicht für eure privaten Geschäfte!