Bist du nervös?

Vier Tage noch, dann werde mich ins Krankenhaus begeben damit meine LWS endlich wieder gerichtet wird. Und ja, ich werde langsam nervös, was sich u,a, durch einen Juckreiz auf dem Rücken und an der Brust bemerkbar macht, sowie durch längere Wachphasen während der Nacht, in denen ich eigentlich schlafen sollte.

Es gibt keinen Grund, nervös zu sein. Meinem Neurochirurgen vertraue ich Hundert Prozent, ebenso der Narkoseärztin. Ich kenne das Krankenhaus, in dem ich mich bisher gut aufgehoben und versorgt gefühlt habe. Das Personal ist nett. Aber nun ja …

Beim Vorgespräch für die OP hatte ich meinen Arzt gefragt, ob ich denn ein Mittel gegen die Nervösität und Schlaflosigkeit bekommen könnte. Mit solchen Mitteln ist ja viel Unfug getrieben worden, süchtig machen die auch, also war seine Antwort: Nein! Meine Reaktion: Also muss ich da durch! Was mir dann bestätgit wurde.

Durch die Anesthäsie wird der Körper ja mit Medis vollgepumpt. Da will man vermeiden, dass noch Zeugs im Körper ist, welches ihn noch mehr belasten könnte. ASS sollte ich schon absetzen, ich nehme nur noch brav jeden Morgen 1/2 Antiblutdruckpille. Am Morgen der OP darf ich die auch nicht mehr schlucken.

Klingt irgendwie nicht richtig, aber ich freue mich darauf, wenn es endlich soweit ist.

3 Gedanken zu „Bist du nervös?

  1. Der Wilhelm

    Was ist da denn nicht richtig, wenn Du Dich darauf freust, dass die Wartezeit endlich ein Ende findet und es Dir nachher – hoffentlich – besser geht?

    Ich jedenfalls kann das Gefühl gut nachvollziehen, denn mir ging es ja immer genauso vor meinen diversen OPs. So wie mir auch diese ansteigende Nervosität in den Tagen vorher nur zu gut bekannt ist, die sich nur schwer durchbrechen lässt. Und ich denke, das würde wohl jedem so gehen, weil ja doch bei allem Vertrauen immer auch das Gefühl der Unsicherheit ein wenig mitschwingt….
    Dagegen helfen auch Medikamente nicht wirklich, so zumindest meine Erfahrung.
    Weshalb ich auch bei den letzten OPs gar nicht mehr danach gefragt habe und allenfalls abends ein Bier getrunken habe, um die nötige Bettschwere zu bekommen. Genutzt hat das aber auch nicht viel, so dass ich meist versucht habe mich anders abzulenken, wenn ich trotzdem nicht schlafen konnte und es im Bett nicht mehr ausgehalten habe…..
    Entweder mit Lesen oder mit Daddeln am Computer bei leiser Musik, bis ich wieder müde war.
    Damit ging es dann auch halbwegs.

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    1. Hans-Georg

      Wer freut sich schon, wenn man ins Krankenhaus muss? Das ist der Hintergrund des letzten Satzes. Es gibt in dieser Klinik 1 Einzelzimmer. Bei der Vorbesprechung habe ich mein Interesse daran bekundet. Eine Zusage kann man mir nicht machen, es hängt ja davon ab, ob der „Vorpatient“ rechtzeitig entlassen wurde. Wenn man mit jemandem fremden in einem Zimmer liegt, kann das unangenehm sein. In einem Einzelzimmer wird es mir ganz bestimmt nicht langweilig.
      Ich bin von meinem Liebsten getrennt, dazu die ungewohnte Umgebung. Freude?

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  2. Der Wilhelm

    Mit Mitpatienten im Zimmer hab ich auch schon recht schräge Erfahrungen gemacht.
    Das muss ich auch nicht haben, wenn es sich vermeiden lässt.
    Aber manchmal kann man es sich halt auch nicht aussuchen. Leider…..

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